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KIRCHE IN NOT

„Versöhnung und Solidarität weltweit“

KIRCHE IN NOT ist eine internationale päpstliche Stiftung, die im Geist des Gebetes, der tätigen Liebe und der Evangelisierung überall dort hilft, wo die Kirche verfolgt oder bedrängt wird oder nicht genügend Mittel für die Seelsorge hat. Als pastorales Werk setzt sich KIRCHE IN NOT für die Stärkung des christlichen Glaubens ein, vor allem dort, wo dieser zu erlöschen droht.

KIRCHE IN NOT ist mit 23 Nationalbüros in der Welt vertreten, die in erster Linie mit der Beschaffung von Spendenmittel beauftragt sind. Die Vergabe der Projekte erfolgt weltweit zentral durch die entsprechenden Projektabteilungen in Königstein/Deutschland nach Genehmigung durch die zuständigen Gremien. Jährlich werden dort ca. 10 000 Hilfsanträge aus aller Welt von kompetenten Projektverantwortlichen geprüft. In mehr als 140 Ländern der Welt können dank der zahlreichen Wohltäter rund 5 000 pastorale Projekte gefördert werden.

Bild links: Dr. Thomas Heine-Geldern, Geschäftsführender Präsident von KIRCHE IN NOT International und Pater Martin M. Barta, Geistlicher Assistent International

Als pastorales Hilfswerk helfen wir vor allem bei der Aus- und Weiterbildung von Seminaristen, Priestern, Schwestern und engagierten Laien, bei Renovierung, Neubau und Einrichtung von Kirchen, Kapellen, Gemeindezentren und Ordenshäusern, beim Übersetzen und Verlegen der Bibel und anderer religiöser Literatur, beim Aufbau und Ausstrahlung religiöser Rundfunkprogramme, bei der Anschaffung von Fahrzeugen, Mopeds und Rädern, sowie durch Messstipendien und Existenzhilfen.

Wie alles begann

Pater Werenfried

Das internationale katholische Hilfswerk KIRCHE IN NOT/Ostpriesterhilfe wurde 1947 gegründet. Damals organisierte der Prämonstratenser Werenfried van Straaten in Belgien und Holland Hilfe für die deutschen Nachbarn. Vierzehn Millionen Heimatvertriebene aus den deutschen Ostgebieten strömten in die vier Besatzungszonen, in denen es zu wenig Unterkünfte, zu wenig Nahrung und Kleidung gab. Pater Werenfried rief zur Versöhnung mit den ehemaligen deutschen Kriegsgegnern auf. Er bat um Nahrungsmittel und Kleidung, um den Deutschen in ihrer Not zu helfen. Dass er anfangs vor allem Speck bei den flämischen Bauern sammelte, trug ihm den Namen „Speckpater“ ein.

1952 begann die Hilfe für die verfolgte Kirche in Osteuropa, mitte der 60er Jahre kamen Asien, Afrika und Lateinamerika dazu. Heute hilft das Werk in mehr als 140 Ländern, in denen die Kirche verfolgt wird oder nicht genügend Mittel für ihre seelsorgerischen Aufgaben hat.
  
  

Papst unterstützt Adventskampagne von „Kirche in Not“

Franziskus ruft zu Gebet und Hilfe für Kinder in Syrien auf. Am ersten Adventssonntag hat Papst Franziskus beim Angelusgebet auf dem Petersplatz in Rom eine große Kerze im Gedenken an die syrischen Kinder entzündet, die besonders unter Krieg und Terror leiden. Er schloss sich damit der Advents-Aktion „Kerzen für den Frieden in Syrien“ an, mit der das weltweite katholische Hilfswerk...

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Äthiopien: Islamisten bestechen Christen mit Arbeits- und Bildungsversprechungen, damit sie zum Islam konvertieren

Viele junge Christen in Äthiopien werden mit finanziellen Hilfen und Arbeitsangeboten bestochen und erpresst, damit sie zum Islam konvertieren. In ihrer Verzweiflung, um der Armut zu entkommen, nehmen viele solche Angebote an. Das hat der Päpstlichen Stiftung KIRCHE IN NOT (ACN) ein Religionsführer aus der Region mitgeteilt, der aus Sicherheitsgründen anonym bleiben möchte.

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