{"id":1365,"date":"2017-09-06T07:01:47","date_gmt":"2017-09-06T05:01:47","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/christenverfolgung\/christliche-praesenz-schwaechen-html\/"},"modified":"2023-02-23T12:19:30","modified_gmt":"2023-02-23T11:19:30","slug":"christliche-praesenz-schwaechen-html","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/christliche-praesenz-schwaechen-html\/","title":{"rendered":"&#8222;Christliche Pr\u00e4senz schw\u00e4chen&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Die Patriarchen und Vertreter der christlichen Kirchen in Jerusalem warnen vor einem \u201csystematischen Versuch, die Integrit\u00e4t der Heiligen Stadt zu untergraben\u201d und \u201cdie christliche Pr\u00e4senz im Heiligen Land zu schw\u00e4chen\u201c. Dies werde deutlich durch die j\u00fcngsten Verst\u00f6\u00dfe gegen den historischen \u201cStatus Quo\u201d der Heiligen St\u00e4tten und beg\u00fcnstigt durch ein Gesetz, das rund vierzig Abgeordnete des israelischen Parlaments unterzeichneten, das \u201cdie Rechte der Kirchen und unser Eigentum einschr\u00e4nkt\u201c. Deshalb unterzeichneten die Vertreter aller Kirchen und christlichen Gemeinschaften in Jerusalem ein gemeinsames Dokument, in dem sie ihren entschlossenen Widerstand gegen \u201cjegliche Aktion\u201d bekr\u00e4ftigen, die von \u201eAutorit\u00e4ten und Gruppen\u201c auf den Weg gebracht werden und gegen \u201eGesetze, Absprachen und Bestimmungen versto\u00dfen, die unser Leben seit Jahrhunderten regulieren\u201c versto\u00dfen. Das gestern ver\u00f6ffentlichte Dokument unterzeichnet en insgesamt dreizehn Vertreter der christlichen Kirchen und Gemeinschaften, an erster Stelle der griechisch-orthodoxe Patriarch von Jerusalem Teophilos III. und unter anderen der Apostolische Administrator des lateinischen Patriarchats Jerusalem, Erzbischof Pierbattista Pizzaballa und der Kustos der Franziskaner im Heiligen Land, Pater Francesco Patton OFM.<\/p>\n<p> Besondere Besorgnis bereitet den christlichen Kirchen im Hinblick auf den \u201cStatus Quo\u201d, der das Zusammenleben der Religionsgemeinschaften in der Jerusalemer Altstat regelt, vor allem das Urteil, mit dem das israelische Gericht Anfang August nach einem langen Rechtsstreit, die gerichtlichen Schritte ablehnte, mit denen das griechisch-orthodoxe Patriarchat erreichen wollte, dass der Kauf von Eigentum des Patriarchats durch die j\u00fcdische Organisation Ateret Cohanim im Jahr 2004 als \u201eillegal\u201c und \u201enicht genehmigt\u201c gelten soll. Hinzu kommt ein j\u00fcngst bei der Knesset eingereichter Gesetzentwurf, der nach Ansicht der Kirchenvertreter politische Ziele verfolgt. <\/p>\n<p> Diese Bestrebungen, hei\u00dft es im Dokument, zielten nicht nur auf eine christliche Kirche ab, sondern betreffen alle Christen und die Menschen guten Willens in aller Welt. \u201cWir waren unserer Sendung stets treu\u201d, so die Vertreter der christlichen Kirchen, \u201cwenn es darum geht zu garantieren, dass Jerusalem und die Heiligen St\u00e4tten f\u00fcr alle zug\u00e4nglich sind, ohne Unterschiede und Diskriminierung\u201c. Die Unterzeichner, die den Berufungsantrag des griechisch-orthodoxen Patriarchen beim Obersten Israelischen Gericht gegen das im Immobilienstreit erlassene Urteil unterst\u00fctzen wollen, appellieren an Chrisen in aller Welt sowie an Regierungen mit der Bitte um Unterst\u00fctzung von Initiativen zum Schutz der Bestimmungen des \u201eStatus Quo\u201c der Heiligen St\u00e4tten. Dies f\u00f6rdere einen \u201eden gerechten und dauerhaften Frieden\u201d in der Region. (Quelle: Fidesdienst, Foto: Berthold Werner)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Patriarchen und Vertreter der christlichen Kirchen in Jerusalem warnen vor einem \u201csystematischen Versuch, die Integrit\u00e4t der Heiligen Stadt zu untergraben\u201d und \u201cdie christliche Pr\u00e4senz im Heiligen Land zu schw\u00e4chen\u201c. 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