{"id":143,"date":"2013-05-23T09:25:38","date_gmt":"2013-05-23T09:25:38","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/christenverfolgung\/kp-untersagt-religioese-erziehung-html\/"},"modified":"2023-02-23T13:55:33","modified_gmt":"2023-02-23T12:55:33","slug":"kp-untersagt-religioese-erziehung-html","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/kp-untersagt-religioese-erziehung-html\/","title":{"rendered":"KP untersagt religi\u00f6se Erziehung"},"content":{"rendered":"<p><span>Religionsunterricht gibt es an Chinas Schulen nicht. Weder bieten staatliche Schulen derartigen Unterricht an, noch duldet die Kommunistische Partei Chinas, dass irgendeine Religionsgemeinschaft selbst Schulen f\u00fcr Kinder betreibt. Lediglich die f\u00fcnf offiziell anerkannten Glaubensgemeinschaften \u2013 Buddhismus, Taoismus, protestantisches und katholisches Christentum und Islam \u2013 d\u00fcrfen theologische Institute f\u00fcr Studenten oberhalb des Schulalters unterhalten. Deren Zahl und Effektivit\u00e4t wird allerdings durch eine Vielzahl b\u00fcrokratischer und finanzieller H\u00fcrden stark eingeschr\u00e4nkt, und der Staat schreibt selbst diesen Instituten \u201epatriotische Erziehung\u201c als Teil des Lehrplans vor.<\/span><\/p>\n<p><span>Zwar l\u00e4sst das chinesische Gesetz durchaus zu, dass Minderj\u00e4hrige Religionsunterricht erhalten. Wie bei so vielen Dingen in der Volksrepublik China sieht die Praxis allerdings v\u00f6llig anders aus. Insbesondere der Rom-treue Teil der katholischen Kirche in China sowie die zahlreichen nicht registrierten protestantischen Hauskirchen h\u00e4tten keinerlei M\u00f6glichkeit, formellen Religionsunterricht f\u00fcr ihre Kinder abzuhalten. An den Universit\u00e4ten der Volksrepublik ist sogar jegliche religi\u00f6se Bet\u00e4tigung streng verboten, auch f\u00fcr ausl\u00e4ndische Studierende.<\/span><\/p>\n<p><span>Religion ist in China strengen Gesetzen unterworfen; Religionsgemeinschaften m\u00fcssen sich bei den Beh\u00f6rden registrieren und haben strenge Auflagen zu erf\u00fcllen. Die buddhistische Meditationsschule Falun Gong ist sogar vollst\u00e4ndig verboten und wird von der Regierung mit allen ihr zur Verf\u00fcgung stehenden Mitteln verfolgt.<\/span><\/p>\n<p><span>Martin Lessenthin, Vorstandssprecher der IGFM, kritisiert die Einschr\u00e4nkungen durch die F\u00fchrung in Peking scharf. \u201eDie Religionsfreiheit, einschlie\u00dflich des Rechts auf freie Aus\u00fcbung der Religion, ist ein fundamentales Grundrecht aller Menschen; gleiches gilt f\u00fcr das Recht auf Bildung\u201c, so Lessenthin. Mit ihrer Gesetzgebung gegen religi\u00f6sen Unterricht verletze die Kommunistische Partei Chinas gleich beide Grundrechte. \u201eDie Regierung verhindert religi\u00f6se Erziehung und versucht gleichzeitig, die n\u00e4chste Generation von Chinesen mit ihrer eigenen Ideologie zu indoktrinieren. Beides f\u00fcgt sich nahtlos ein in einen langen Katalog schwerwiegender Menschenrechtsverletzungen, die ihren Ursprung in Peking bei der Regierung der Volksrepublik China haben\u201c, fasst Lessenthin zusammen. (Quelle: IGFM)<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Religionsunterricht gibt es an Chinas Schulen nicht. Weder bieten staatliche Schulen derartigen Unterricht an, noch duldet die Kommunistische Partei Chinas, dass irgendeine Religionsgemeinschaft selbst Schulen f\u00fcr Kinder betreibt. 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