{"id":1433,"date":"2017-12-21T08:25:50","date_gmt":"2017-12-21T08:25:50","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/christenverfolgung\/terror-vor-weihnachten-html\/"},"modified":"2022-12-06T15:33:01","modified_gmt":"2022-12-06T15:33:01","slug":"terror-vor-weihnachten-html","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/terror-vor-weihnachten-html\/","title":{"rendered":"Terror vor Weihnachten"},"content":{"rendered":"<p>In drei L\u00e4ndern h\u00e4uften sich die Attacken auf Christen innerhalb der letzten Tage: in Nigeria, Indien und am 3. Adventssonntag im S\u00fcdwesten Pakistans. Dort hatten zwei Selbstm\u00f6rder der Terrormiliz IS rund 400 Christen in der Bethel Memorial Kirche in der Stadt Quetta mit Sprengs\u00e4tzen angegriffen \u2013 mindestens acht Menschen starben, \u00fcber ein Dutzend waren verletzt, darunter auch mehrere Kinder.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber \u00e4u\u00dferte sich der Pr\u00e4sident des Internationalen Hilfswerks KIRCHE IN NOT (ACN) zutiefst besorgt: \u201eDas ist ein weiterer feiger Angriff auf wehrlose Menschen, die lediglich zum Gottesdienst gekommen waren.\u201c Johannes Freiherr&nbsp; Heereman verurteilte den brutalen Angriff und hob hervor: \u201eWir trauern mit den Opfern. Unsere Gebete aber gehen weiter. Sie lassen sich nicht erschie\u00dfen. Eine Woche vor dem Heiligen Abend rufen wir deshalb dazu besonders auf: Beten Sie f\u00fcr den Frieden. Der Gott, der sich in der Krippe klein macht, ist ein Gott des Lebens, nicht des T\u00f6tens.\u201c<\/p>\n<p><strong>Weihnachtsgesang brachte Christen in Indien kurzzeitig in Haft<\/strong><\/p>\n<p>Das Wochenende begann am Freitag auch in Indien mit schlechten Nachrichten: In der Provinz Madhaya Pradesh hatten Hindu Aktivisten in der Stadt Satna acht christliche Priester geschlagen und deren Fahrzeug angez\u00fcndet. Am Vortag waren 30 Seminaristen und zwei Priester inhaftiert worden. Die angegriffenen Priester wollten ihnen Beistand leisten. Der Aufruhr hatte sich entz\u00fcndet, als die Seminaristen ein Dorf in der Umgebung besuchte, um Weihnachtslieder zu singen. Ein w\u00fctender Mob habe sie bezichtigt, zum Glaubens\u00fcbertritt aufzurufen und die Polizei eingeschaltet, wie der Priester George Mangalappally dem indischen Portal ucanews.com mitteilte. Laut dieser Onlinequelle wurden bereits \u00fcber 650 \u00dcbergriffe gegen Christen dieses Jahr festgestellt.<\/p>\n<p><strong>Bombenattacke im nord\u00f6stlichen Nigeria t\u00f6tet drei Katecheten in Di\u00f6zese Maidiguri<\/strong><\/p>\n<p>Wenig beachtet wurde eine weitere Nachricht von letzter Woche: Kirchliche Medienagenturen meldeten, dass sich zwei Frauen vor der Kirche im nigerianischen Pulka in der Di\u00f6zese Maidiguri einem Katecheten mit Umarmungen gen\u00e4hert hatten. Als aufgrund des ungew\u00f6hnlichen Vorgangs Helfer hinzueilten, z\u00fcndeten zwei Selbstmordattent\u00e4terinnen den Sprengstoff. Dabei wurden drei Katecheten get\u00f6tet, darunter ein Vater von zehn Kindern. Weitere Menschen wurden verletzt. Erst im Vormonat hatten Islamisten weitere t\u00f6dliche Anschl\u00e4ge ver\u00fcbt, hie\u00df es in mehreren kirchlichen Quellen. &nbsp;In diesem Jahr hatte KIRCHE IN NOT die Di\u00f6zese Maiduguri besucht und dort traumatisierte Opfer von &nbsp;Gewalt und Verfolgung getroffen, einige von ihnen stammen aus Pulka.<\/p>\n<p><strong>Einzigartige Dokumentation des internationalen Hilfswerkes KIRCHE IN NOT<\/strong><\/p>\n<p>\u201eDie Gefahr ist, dass wir uns an solche Vorf\u00e4lle gew\u00f6hnen und diese Nachrichten au\u00dferhalb der Kirchenmedien untergehen. Doch man muss die Ereignisse im jeweiligen Kontext sehen,\u201c mahnt Heereman: \u201eWeltweit stehen Christen derzeit unter einem unvergleichlich gro\u00dfen Druck.\u201c Das dokumentiert auch der international einzige umfassende und regelm\u00e4\u00dfig erstellte \u201eBericht \u00fcber die Religionsfreiheit\u201c von KIRCHE IN NOT.<\/p>\n<p>Das Internationale Hilfswerk vergleicht seit vielen Jahren&nbsp; Informationen hierzu in allen Erdteilen. Die Daten werden alle zwei Jahre aktualisiert, diejenigen der Christen sogar zus\u00e4tzlich j\u00e4hrlich im Bericht Persecuted and Forgotten\/Verfolgt und Vergessen?. \u201eDamit weist KIRCHE IN NOT beharrlich auf das besondere Ausma\u00df und die Systematik diskriminierter und verfolgter Christen hin.\u201c Den n\u00e4chsten Religionsfreiheitsbericht&nbsp; ver\u00f6ffentlicht KIRCHE IN NOT 2018. \u201eUnser Hilfswerk betont damit: Das Recht auf Religionsfreiheit ist nicht verhandelbar. Es ist ein grundlegendes Menschenrecht.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In drei L\u00e4ndern h\u00e4uften sich die Attacken auf Christen innerhalb der letzten Tage: in Nigeria, Indien und am 3. Adventssonntag im S\u00fcdwesten Pakistans. 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