{"id":1463,"date":"2018-02-02T08:37:15","date_gmt":"2018-02-02T07:37:15","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/christenverfolgung\/was-hat-der-meiner-kirche-angetan-html\/"},"modified":"2023-02-23T12:02:14","modified_gmt":"2023-02-23T11:02:14","slug":"was-hat-der-meiner-kirche-angetan-html","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/was-hat-der-meiner-kirche-angetan-html\/","title":{"rendered":"Was hat der IS meiner Kirche angetan"},"content":{"rendered":"<p>\u201eIch kann kaum glauben, was der IS meiner Kirche angetan hat\u201c.&nbsp;<span>W\u00e4hrend die Mehrheit der vertriebenen Christen noch im Fl\u00fcchtlingslager in Erbil lebt, haben vor kurzem die ersten sechzig Familien beschlossen, nach Mossul zur\u00fcckzukehren, so der irakische Patriarch Sako. Die Christin Nadia hat die Stadt zum ersten Mal, seit die Terrororganisation IS abgezogen ist, besucht. Jaco Klamer hat sie begleitet und KIRCHE IN NOT (ACN) von ihren schmerzlichen Eindr\u00fccken berichtet.<\/span><\/p>\n<p><span>Zitronen, Pampelmusen, Orangen und Feigen wachsen im \u00dcberfluss in den drei G\u00e4rten, die zum Haus von Nadia Younis Butti in Mossul geh\u00f6ren. Es ist das Haus, das ihre Eltern von Grund auf neu gebaut hatten. Sie hat sich immer an den \u00fcppigen B\u00e4umen und den verf\u00fchrerischen Fr\u00fcchten erfreut, wenn sie \u2013 umgeben von bl\u00fchenden und duftenden Str\u00e4uchern \u2013 in ihrem Schaukelstuhl sa\u00df. Doch am 17. Juli 2014 musste Nadia ihr Haus in Mossul verlassen. Der IS hatte die Stadt besetzt:&nbsp; \u201eWehen Herzens bin ich weggegangen.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span>Nach der Befreiung Mossuls vergangenen Sommer, ist Nadia jetzt in ihre Geburtsstadt zur\u00fcckgekehrt. \u201eEs ist immer noch extrem gef\u00e4hrlich in Mossul\u201c, seufzt Nadia. \u201eIch habe gerade mit einem Polizisten gesprochen, der diese Woche in der N\u00e4he des Klosters St. Georg einen Kollegen verloren hat. Er wurde nachts erschossen. Drei Jahre lang haben viele der Bewohner von Mossul mit den IS-Dschihadisten zusammengearbeitet. In einigen Familien gibt es vielleicht Verwandte oder Angeh\u00f6rige, die zum IS geh\u00f6rten. Es gibt viele Sunniten, die h\u00e4ufig den IS unterst\u00fctzt haben. Die Stadt wurde von der irakischen Armee befreit, die wiederum von zahlreichen iranischen Schiiten unterst\u00fctzt wird. In Mossul begegnet man ihnen mit gro\u00dfem Misstrauen: Man sieht sie nicht als Verb\u00fcndete. F\u00fcr mich ist die Stadt seit der Wiedereroberung nicht wieder sicher geworden.\u201d<\/span><\/p>\n<p><strong><span>Eine Zeit ohne Sorgen<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span>\u201eDer Islamische Staat wird immer im Irak bleiben.\u201c Diese Botschaft schrieb ein Dschihadist in schwarzen Buchstaben auf eine Mauer des ber\u00fchmten Klosters St. Georg (Mar Gurguis) in Mossul. Die Assyrerin Nadia Younis Butti l\u00e4sst die Worte auf sich wirken, w\u00e4hrend sie sich die \u00dcberreste des ber\u00fchmten Klosters ansieht, das von den Extremisten vollst\u00e4ndig zerst\u00f6rt wurde.<\/span><\/p>\n<p><span>\u201eJeden Fr\u00fchling und jeden Herbst versammelten sich hier drei Tage lang christliche Gl\u00e4ubige und M\u00f6nche\u201c, erz\u00e4hlt sie. \u201eEs gab Aktivit\u00e4ten und wir konnten hier \u00fcbernachten. Ich denke voller Freude an diese sorglose Zeit zur\u00fcck.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span>Auch Yohanna Youssef Towaya hat viele sch\u00f6ne Erinnerungen an die Zeit, als Christen sich frei im Kloster St. Georg versammeln konnten, das aus dem 17. Jahrhundert stammt. Yohanna arbeitete als Professor an der Universit\u00e4t von Mossul und wohnte in der Stadt. Als die Universit\u00e4t jedoch ein zus\u00e4tzliches Geb\u00e4ude in Qaraqosh erhielt, zog er in diese christliche Stadt in der Ninive-Ebene um.<\/span><\/p>\n<p><span>Zusammen mit Nadia sieht er sich die schr\u00e4g stehende Kuppel und geht durch die beeindruckenden G\u00e4nge des Klosters, in denen die wundersch\u00f6nen Marmorplatten vom Boden, von den W\u00e4nden und von den B\u00f6gen gerissen worden sind. Selbst vor dem Altar hatten die Dschihadisten keinen Respekt: Er wurde zerst\u00f6rt. Die Marmorplatten wurden gestohlen, nur noch kleine St\u00fccke davon findet man im Geb\u00e4ude verstreut. In einer Nische steht eine&nbsp; acht hundert Jahre alte Statue: Sie wurde enthauptet.&nbsp; <\/span><\/p>\n<p><strong><span>Gebete w\u00e4hrend der Zerst\u00f6rung<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span>In einer anderen Nische finden Nadia und Yohanna Gebetsbildchen, ein B\u00fcchlein mit dem Neuen Testament und von Witterungseinwirkungen angegriffene Gebetsb\u00fccher der Chald\u00e4isch-Katholischen Kirche mit dem bekannten Morgengebet:<\/span><\/p>\n<p><span>\u201eUnser Herr und Gott, zu dieser Zeit des Morgens bitten wir dich um Erl\u00f6sung der Unterdr\u00fcckten, Befreiung der Gefangenen, Genesung der Verwundeten, Heilung der Kranken, R\u00fcckkehr der weit Entfernten, Schutz der Verwandten, Vergebung f\u00fcr die S\u00fcnder, S\u00fchne f\u00fcr die Nachkommen, Erh\u00f6hung der Gerechten, Hilfe f\u00fcr die Bed\u00fcrftigen. (\u2026) Handele in deiner G\u00fcte und Barmherzigkeit, jetzt und allezeit und in Ewigkeit.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span>\u201eAmen\u201c, fl\u00fcstert Nadia in dem leeren Kloster, in dem drei Jahre lang kein Gebet mehr zu h\u00f6ren war.<\/span><\/p>\n<p><span>\u201eDie M\u00f6nche sind in ein Kloster in Alkosh gegangen. Dort schrieb der Prophet Nahum seine Prophezeiungen zur Stadt Ninive, die hier ganz in der N\u00e4he liegt\u201c, sagt Professor Yohanna. \u201eWir sind nicht sicher, ob die M\u00f6nche jemals nach Mossul zur\u00fcckkehren werden, das in der N\u00e4he der Ruinen von Ninive liegt.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span>Ein Pfeil auf den W\u00e4nden des Klosters zeigt in Richtung Mekka, damit die IS-K\u00e4mpfer w\u00e4hrend der Zeit der Zerst\u00f6rung f\u00fcnf Mal am Tag ihr Gebet sprechen konnten. &nbsp;Nicht einmal die Grabst\u00e4tten des Klosters wurden w\u00e4hrend der Besetzung durch den IS geschont: die Grabsteine wurden systematisch zerst\u00f6rt.<\/span><\/p>\n<p><strong><span>Aufr\u00e4umarbeiten<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span>Nadia und Yohanna fahren durch das zerst\u00f6rte Mossul zu Nadias Haus. Sie fahren an einem Lagerhaus der UN vorbei, von dem nur noch die Au\u00dfenmauern stehen. \u201eBis 1996 habe ich in Mossul f\u00fcr die UN, f\u00fcr das Weltern\u00e4hrungsprogramm, gearbeitet\u201c, sagt Nadia. \u201eDie Welt hat den Irak sanktioniert, aber wir durften \u00d6l gegen Lebensmittel und Medikamente eintauschen. Damals war ich f\u00fcr Mossuls Nahrungsmittelversorgung verantwortlich.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span>Nadia muss schlucken, als sie in den Garten ihres Hauses geht. Bei 48 Grad Celsius fleht der Feigenbaum geradezu nach Wasser und den Rosenstr\u00e4uchern fehlt ganz eindeutig ihre liebevolle Pflege. \u201eDu wolltest dich um den Garten k\u00fcmmern\u201c, sagt sie vorwurfsvoll zu Mothes an, dem sie&nbsp; vor\u00fcbergehend ihr Haus vermietet hat. \u201eDu hast es versprochen.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span>Zusammen mit Mothes sieht Nadia sich den Schaden an: einige der Rosenstr\u00e4ucher haben ihre Abwesenheit nicht \u00fcberlebt. Sie erz\u00e4hlt uns, dass sie das Haus nicht wiedererkannt hat, als sie und ihre Mutter es zum ersten Mal wieder gesehen haben, nachdem die Stadt vom IS befreit worden war. \u201eUnser Haus war besch\u00e4digt und schmutzig: unser Hab und Gut lag \u00fcberall herum. Ein wundersch\u00f6nes Gem\u00e4lde von Josef, Maria und Jesus wurde zerst\u00f6rt. Da wir uns nicht lange in Mossul aufhalten wollten, vereinbarten wir mit unseren Nachbarn, dass sie das Haus aufr\u00e4umen w\u00fcrden. Ich werde das Haus, sobald ich kann, verkaufen. Im Dezember werden meine Mutter und ich entscheiden, was wir damit machen.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span>Nadia vermietet das Haus derzeit einer muslimischen Familie aus Mossul: Mothes (40) und Zahra (33) mit ihren Kindern Ufram (18), Razak (15) und Ibrahim (10). W\u00e4hrend der Besetzung durch den IS floh die Familie nach Basra. In ihr eigenes Haus kann sie nicht zur\u00fcckkehren, da es zerst\u00f6rt wurde.<\/span><\/p>\n<p><span>Mothes war Offizier in der irakischen Armee. Er erz\u00e4hlt uns, wie er nach einem Angriff von Al-Qaida desertierte. &nbsp;\u201eIch verlie\u00df den Irak und landete nach einer Reise \u00fcber Samos, Griechenland, Deutschland und D\u00e4nemark in Schweden. Meine Frau blieb im Irak zur\u00fcck, und ich bekam keine Erlaubnis, sie nach Schweden zu holen. Nachdem ich ein Jahr in Schweden gelebt hatte, ging ich in den Irak zur\u00fcck. Mein Wunsch ist es, in Mossul zu leben. Aber sobald es hier wieder unruhig wird, gehe ich ins Ausland.\u201c<\/span><\/p>\n<p><strong><span>Eine \u201eArche Noah\u201c als Unterkunft<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span>Nadia und Yohanna gehen auch in die beeindruckende Heilig-Geist-Kirche. Wie sich herausstellt, dient die Kirche, deren Form an die Arche Noah erinnert, seit der Befreiung im April als Unterkunft f\u00fcr vier Familien aus Zummar, einem Ort im Norden des Irak. Jede Familie bewohnt einen getrennten Raum in der Kirche, die 2010 in den Schlagzeilen war, als der Bischof entf\u00fchrt und zwei Priester und deren Leibw\u00e4chter ermordet wurden. Ein dritter Priester konnte entkommen, besuchte und k\u00fcmmerte sich jahrelang um die Gr\u00e4ber seiner Kollegen, seines Vaters und seiner Br\u00fcder, bis er nach Australien ging. An den Kirchenw\u00e4nden prangt noch der IS-Slogan: \u201eLang lebe das Kalifat!\u201c Es wirkt, als w\u00fcrde er&nbsp; von den W\u00e4nden herab schreien.<\/span><\/p>\n<p><span>Die neuen Bewohner der Kirche verlie\u00dfen vor drei Jahren ihre H\u00e4user, als die Gewalt durch den IS zunahm. Abdullah, die beiden Jungen namens Mohammed, Muntaha, Nawaf, Raha, Raeid, Saher Yassur und Wassif laufen aufgeregt durch die gro\u00dfe leere Halle der Kirche. \u201eWegen des Kriegs konnten unsere Kinder drei Jahre lang nicht zur Schule gehen\u201c, seufzt Khalil Hassan Mahammed (36). \u201eWir wissen nicht, wie lange diese Situation ohne eine Zukunft andauern wird.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span>W\u00e4hrend seine 35-j\u00e4hrige Ehefrau Helala Ali Saleh das Essen zubereitet, erkl\u00e4rt Khalil uns, dass sie Muslime sind und lange Zeit unter dem IS-Regime \u00fcberleben mussten. \u201eIn unseren eigenen H\u00e4usern konnten wir nicht mehr bleiben und mussten anderthalb Jahre lang in einem Fl\u00fcchtlingslager verbringen. Seit Januar werden keine Lebensmittel mehr verteilt: in den letzten Monaten gab es nur einmal eine Lebensmittellieferung.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span>Jetzt versuchen die M\u00e4nner, f\u00fcr ihre Familien zu sorgen. \u201eManchmal verkaufe ich Wasserflaschen, aber es f\u00e4llt mir schwer zu arbeiten, denn mein Bein ist gel\u00e4hmt\u201c, sagt Khalil. \u201eManchmal kann ich beim Wiederaufbau von zerst\u00f6rten H\u00e4usern helfen. So kann ich etwas Geld f\u00fcr meine Familie verdienen.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span>Khalil und Helala haben keinerlei Vorstellung, wann sie die Kirche verlassen und in ihr Dorf zur\u00fcckkehren k\u00f6nnen. \u201eDie Kurden haben unser Gebiet erobert, aber wir haben geh\u00f6rt, dass sie unsere H\u00e4user ausgeraubt und mit Bulldozern zerst\u00f6rt haben. Der Krieg mit dem IS ist vorbei, aber wir haben von unseren Befreiern noch nicht die Erlaubnis erhalten, in unsere Gegend zur\u00fcckzukehren. Wir wissen noch nicht einmal, ob wir jemals wieder in Zummar leben werden.\u201c<\/span><\/p>\n<p><strong><span>\u201eL\u00f6segeld oder mit dem Leben bezahlen\u201c<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span>\u201eIch kann meinen Augen nicht glauben, wenn ich sehe, was der IS meiner Kirche angetan hat\u201c, fl\u00fcstert Nadia, w\u00e4hrend sie mit den Tr\u00e4nen k\u00e4mpft, als sie die Syrisch-Orthodoxe Kirche Mor Afra\u00efm betritt. \u201eIch kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie ich hier inmitten meiner Freunde sa\u00df, als die Messe gelesen wurde. Ich erinnere mich, wie ich mit allen Mitgliedern der Kirche auf dem Platz drau\u00dfen war und wie wir uns in den R\u00e4umlichkeiten getroffen haben: die Frauen in den R\u00e4umen auf der linken Seite und die M\u00e4nner auf der rechten Seite. Wenn ich daran denke, werde ich tieftraurig.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span>\u201eNach der Jahrtausendwende wurde es bereits schlechter f\u00fcr Christen in Mossul\u201c, erinnert sie sich. \u201e2008 und 2009 wurden Christen wegen ihres Glaubens bedroht, entf\u00fchrt und get\u00f6tet. Ich bekam einmal einen Brief, in dem es hie\u00df, ich m\u00fcsste bezahlen, oder ich w\u00fcrde mit meinem Leben bezahlen. Ein bekannter Priester wurde entf\u00fchrt und abgeschlachtet. Man fand seine zerst\u00fcckelte Leiche.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span>\u201eJetzt haben die IS-K\u00e4mpfer jede einzelne Kirche ausgeraubt, zerst\u00f6rt und mit Texten beschmiert. Die Marmorplatten sind vom Boden gerissen, die W\u00e4nde und B\u00f6gen sind zerst\u00f6rt, das Material fortgetragen. Sogar die verschiedenen B\u00f6den hat man auseinandergenommen, um an die Stahlarmierung heranzukommen. Ich bin mir nicht sicher, ob meine Kirche jemals vollst\u00e4ndig restauriert werden wird\u201c, seufzt Nadia. Auch aus den Sanit\u00e4ranlagen sind Gegenst\u00e4nde herausgerissen und f\u00fcr den Verkauf nach drau\u00dfen gebracht worden. \u201eDer Wiederaufbau dieser Kirche wird viel Geld und Energie kosten. Und f\u00fcr wen bauen wir sie wieder auf? Alle Christen haben Mossul verlassen.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span>\u201eAls ich eben nach oben gesehen habe, sp\u00fcrte ich auf einmal ein intensives Gl\u00fccksgef\u00fchl. Ich sah, dass die blaue Kuppel mit dem Bild Jesu die Besetzung durch den IS einigerma\u00dfen gut \u00fcberstanden hat. Und auch wenn nicht mehr viel von der fr\u00fcheren Sch\u00f6nheit \u00fcbrig geblieben ist, so zeigt das Bild doch, wie sch\u00f6n meine Kirche war. Die Dschihadisten konnten nur die Bildr\u00e4nder zerst\u00f6ren. Jesus in dieser zerst\u00f6rten Kirche \u00fcber mir zu sehen, erf\u00fcllt mich&nbsp; mit gro\u00dfe Freude.\u201c<\/span><\/p>\n<p><em><span>Als internationales katholisches Hilfswerk und p\u00e4pstliche Stiftung setzt KIRCHE IN NOT (ACN) sich zurzeit daf\u00fcr ein, dass Christen in ihre ehemalige Heimat im Irak zur\u00fcckkehren k\u00f6nnen. Mit dem Aufruf \u201eZur\u00fcck zu den Wurzeln\u201c beteiligt sich KIRCHE IN NOT intensiv an einem umfassenden Programm zum Wiederaufbau der H\u00e4user und Kirchen entwurzelter Christen aus der unweit von Mossul gelegenen Ninive-Ebene. Und dies tats\u00e4chlich mit einigem Erfolg \u2013 bereits ein Drittel der im Exil lebenden Christen sind in ihre H\u00e4user in der Ninive-Ebene zur\u00fcckgekehrt. <\/span><\/em><em><span><br \/> <strong><em>Mehr Infos auch unter: <span style=\"text-decoration: underline;\"><a href=\"http:\/\/www.irak-wiederaufbau.at\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.irak-wiederaufbau.at<\/a><\/span><\/em><\/strong><\/span><\/em><\/p>\n<p><em><span>Um den Wiederaufbau der christlichen D\u00f6rfer im Irak weiter voranzutreiben und der Bev\u00f6lkerung materiell wie pastoral beistehen zu k\u00f6nnen, bittet KIRCHE IN NOT um Spenden \u2013 entweder online unter: <span style=\"text-decoration: underline;\"><a href=\"https:\/\/www.kircheinnot.at\/Wie_Sie_helfen\/Spenden\/\">www.kircheinnot.at<\/a> <\/span>oder auf folgendes Spendenkonto:<\/span><\/em><\/p>\n<p><em><span>Empf\u00e4nger: KIRCHE IN NOT&nbsp; <\/span><\/em><em><span><br \/> <em><span>IBAN: AT71 2011 1827 6701 0600&nbsp; <\/span><\/em><br \/> <em><span>BIC: GIBAATWWXXX&nbsp; <\/span><\/em><br \/> <em><span>Verwendungszweck: Irak Wiederaufbau<\/span><\/em><\/span><\/em><\/p>\n<p>Foto: Jaco Klamer\/KIRCHE IN NOT<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eIch kann kaum glauben, was der IS meiner Kirche angetan hat\u201c.&nbsp;W\u00e4hrend die Mehrheit der vertriebenen Christen noch im Fl\u00fcchtlingslager in Erbil lebt, haben vor kurzem die ersten sechzig Familien beschlossen, nach Mossul zur\u00fcckzukehren, so der irakische Patriarch Sako. 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