{"id":1475,"date":"2018-02-20T09:24:51","date_gmt":"2018-02-20T09:24:51","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/christenverfolgung\/blutrot-erleuchtetes-kolosseum-html\/"},"modified":"2022-12-06T15:33:01","modified_gmt":"2022-12-06T15:33:01","slug":"blutrot-erleuchtetes-kolosseum-html","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/blutrot-erleuchtetes-kolosseum-html\/","title":{"rendered":"Blutrot erleuchtetes Kolosseum"},"content":{"rendered":"<p>Blutrot erleuchtetes Kolosseum (Rom) und Sanktuarium Cristo Rey (Lissabon) erinnern an verfolgte Christen. Eine Aktion von KIRCHE IN NOT.&nbsp;<span style=\"font-size: 13.008px;\">Am 24. Februar um 18:00 wird sich das Kolosseum in Erinnerung an das von Christen vergossene Blut \u2013 einschlie\u00dflich der M\u00e4rtyrer unserer Zeit \u2212 rot f\u00e4rben. Sowohl in Mossul als auch in Aleppo werden Geb\u00e4ude von symbolischer Bedeutung beleuchtet werden, um sich dieser Initiative anzuschlie\u00dfen. Ebenso wird in Portugal das Sanktuarium Cristo Rey \u2013 die Christus-Statue in Almada \u2212 rot beleuchtet werden.<\/span><\/p>\n<p><span>\u201cIch sch\u00e4tze diese Initiative, die sehr wichtig ist und Historisches mit unserer gegenw\u00e4rtigen Situation verbindet, wirklich sehr. Durch Ereignisse, wie die Beleuchtung des&nbsp; Kolosseums, gelingt es, Verst\u00e4ndnis zu wecken und die Herzen der Menschen zu \u00f6ffnen; Interesse f\u00fcr das Thema der Religionsfreiheit zu wecken und mehr Solidarit\u00e4t mit denen zu zeigen, die aus diesem Grund leiden\u201d. Mit diesen Worten dr\u00fcckt J\u00e1n Figel, Sondergesandter der Europ\u00e4ischen Union f\u00fcr die F\u00f6rderung der Religionsfreiheit, seine Unterst\u00fctzung f\u00fcr die n\u00e4chste Initiative der p\u00e4pstlichen Stiftung KIRCHE IN NOT (ACN) aus.<\/span><\/p>\n<p><span>F\u00fcr die Gedenkfeier in Italien haben Pers\u00f6nlichkeiten, wie der Staatssekret\u00e4r des Vatikans, Kardinal Pietro Parolin, der Generalsekret\u00e4r der Italienischen Bischofskonferenz, Nunzio Galantino und der Pr\u00e4sident des Europ\u00e4ischen Parlamentes, Antonio Tajani, ihre Teilnahme angek\u00fcndigt.<\/span><\/p>\n<p><span>KIRCHE IN NOT organisiert solche Initiativen, damit die Welt hinsichtlich der schweren Verletzungen der Religionsfreiheit \u2212 die von den Medien und der internationalen Gemeinschaft sehr oft verschwiegen werden \u2212 die Augen \u00f6ffnet. Eine Klage, die auch J\u00e1n Figel teilt. \u201cLeider widmen die Medien und die Politiker diesen Zust\u00e4nden nicht gen\u00fcgend Aufmerksamkeit. Dieses Schweigen und diese Gleichg\u00fcltigkeit helfen jenen, die solche Verbrechen begehen und f\u00fcgen den Opfern noch mehr Schaden zu\u201c.<\/span><\/p>\n<p><span>Paul Bhatti, Bruder von Shahbaz Bhatti, dem pakistanischen Minister, der am 2. M\u00e4rz 2011 ermordet wurde, lobt die Initiative von KIRCHE IN NOT (ACN) sehr: \u201cWir d\u00fcrfen angesichts dieser mutigen Personen, die f\u00fcr ihren Glauben an Christus und f\u00fcr andere ihr Leben hingegeben haben, nicht im Schweigen verharren\u201e. W\u00e4hrend der Veranstaltung werden Gesichter von Opfern der Christenverfolgung unserer Tage auf die Fassade des Kolosseums projiziert werden, unter ihnen dasjenige von Shahbaz Bhatti: \u201cMein Bruder gab sein Leben nicht nur f\u00fcr die Rechte von Christen, sondern f\u00fcr die von allen Minderheiten, auch von Muslimen\u201c, kommentiert Paul Bhatti, w\u00e4hrend er an die Arbeit des Ministers erinnert, der in Pakistan wegen seiner Bem\u00fchungen, das Gesetz gegen Blasphemie zu \u00e4ndern, ermordet wurde. \u201cEs ist eine Pflicht\u201c &#8211; f\u00fcgt Bhatti hinzu, \u2013 \u201ediesen M\u00e4rtyrern durch Ereignisse, wie dieses, Achtung zu erweisen und&nbsp; das Andenken an sie zu ehren\u201c.<\/span><\/p>\n<p><span>Der gegenw\u00e4rtige Zustand bez\u00fcglich der Achtung der Religions- und Glaubensfreiheit ist \u201ealarmierend\u201c, wie der EU-Sondergesandte f\u00fcr Religionsfreiheit in der Welt sagt. \u201c75 Prozent der Weltbev\u00f6lkerung lebt in L\u00e4ndern, in denen schwere oder selbst schwerste Verletzungen dieses grundlegenden Rechtes vorkommen. Und leider wird diese Tendenz immer schlimmer: Die Verweigerung der Religionsfreiheit wird durch Intoleranz und Diskriminierung und eine Verfolgung versch\u00e4rft, die bis zum V\u00f6lkermord gehen kann\u201c.<\/span><\/p>\n<p><span>Den Heldenmut dieser M\u00e4rtyrer zu betrachten, ist aber auch eine Ermutigung f\u00fcr den Glauben des Westens, hebt Magdalena Santoro, eine Schwester von Don Andrea, einem in der T\u00fcrkei am 5. Februar 2006 ermordeten Priester, hervor: \u201cWenn mein Bruder schon wegen der wenigen Christen, die es in der T\u00fcrkei noch gibt und die unter ernsthaften Einschr\u00e4nkungen ihrer Glaubenspraxis leiden, besorgt war, so war er es noch mehr wegen des mangelnden Glaubens im Westen. \u2018Ihr wisst nicht, was ihr verliert\u2019, sagte er uns jedesmal, wenn er uns in Italien besuchte\u201d. \u201cEs gibt viele solcher Geschichten, die f\u00fcr uns alle eine gro\u00dfe Inspirationsquelle sind\u201c, sagt J\u00e1n Figel zum Abschluss. \u201eEine Pers\u00f6nlichkeit, die mir besonders nahesteht, ist der heilige Maximilian Kolbe, jener polnische Priester, der im Konzentrationslager Auschwitz sein Leben opferte, um das Leben eines Familienvaters zu retten.\u201c<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Blutrot erleuchtetes Kolosseum (Rom) und Sanktuarium Cristo Rey (Lissabon) erinnern an verfolgte Christen. Eine Aktion von KIRCHE IN NOT.&nbsp;Am 24. Februar um 18:00 wird sich das Kolosseum in Erinnerung an das von Christen vergossene Blut \u2013 einschlie\u00dflich der M\u00e4rtyrer unserer Zeit \u2212 rot f\u00e4rben. Sowohl in Mossul als auch in Aleppo werden Geb\u00e4ude von symbolischer [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1474,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[4,28],"class_list":["post-1475","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-uncategorized","tag-christenverfolgung","tag-europa"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1475","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1475"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1475\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3189,"href":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1475\/revisions\/3189"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1474"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1475"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1475"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1475"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}