{"id":1537,"date":"2018-04-27T07:20:41","date_gmt":"2018-04-27T05:20:41","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/christenverfolgung\/21-tote-bei-massaker-christen-html\/"},"modified":"2023-02-23T11:47:00","modified_gmt":"2023-02-23T10:47:00","slug":"21-tote-bei-massaker-christen-html","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/21-tote-bei-massaker-christen-html\/","title":{"rendered":"21 Tote bei Massaker an Christen"},"content":{"rendered":"<p><span>Zwei Priester und mindestens 19 Gemeindemitglieder wurden in der Pfarre St. Ignatius von Ukpor-Mbalom im Dorf Mbalom in der Gemeinde Gwer East im nigerianischen Bundesstaat Benue ermordet. Die Region geh\u00f6rt zum so genannten \u201eMiddle Belt\u201c im Zentrum von Nigeria und befindet sich zwischen dem vorwiegend muslimischen Norden und dem gr\u00f6\u00dftenteils von Christen bewohnten S\u00fcden.&nbsp;<\/span><span>Zu dem Massaker kam es am 24. April im Morgengrauen. Nach Zeugenaussagen der \u00dcberlebenden fand der \u00dcberfall w\u00e4hrend der Fr\u00fchmesse um 5.30 Uhr statt, die von vielen Gemeindemitgliedern besucht wird. Der Gottesdienst hatte gerade erst begonnen und weitere Gl\u00e4ubige betraten die Kirche, wo im Anschluss ein Trauergottesdienst stattfinden sollte, als mehrere Sch\u00fcsse abgefeuert wurden, nachdem bewaffnete M\u00e4nner pl\u00f6tzlich in die Kirche eingedrungen waren. Die Gottesdienstbesucher gerieten in Panik und versuchten zu entkommen. Doch 19 Anwesende, darunter auch Pfarrer Joseph Gor und Pfarrer Felix Tyloha, die die Messe zelebrierten, wurden kaltbl\u00fctig ermordet. Bei dem Anschlag gab es auch zahlreiche Verletzte. Nach dem Anschlag auf Kirche \u00fcberfiel die bewaffnete Gruppe auch \u00fcber 60 H\u00e4user und Scheunen. Die Bewohner flohen in nahe gelegene D\u00f6rfer.<br \/><\/span><br \/><span>\u201eWir best\u00e4tigen den Tod von Pfarrer Joseph Gor und Pfarrer Felix Tjolaha, die bei dem t\u00f6dlichen Anschlag von Nomaden oder Dschihadisten auf das Dorf Mbalom in der Pfarrei St. Ignatius Ukpor-Mbalom ermordet wurden&#8220;, hei\u00dft es in einer Erkl\u00e4rung der Pressestelle der Di\u00f6zese Makurdi. Der Pressesprecher Pfarrer Iorapuu erkl\u00e4rt, dass auch in anderen D\u00f6rfern in der Gegend Massaker begangen wurden, wobei &#8222;die Polizei aber angeblich nichts von den Anschl\u00e4gen in anderen D\u00f6rfern im Bundesstaat Benue zu wissen scheint&#8220;.<br \/><\/span><br \/><span>Die nigerianische Presse berichtet, dass am 24. April im Dorf Tse Umenger in der Gemeinde Mbadwem im Bundesstaat Benue mindestens 35 weitere Menschen get\u00f6tet wurden. Laut lokalen Zeugen wurde das Massaker von mindestens 50 bewaffneten Nomaden begangen, die gegen 7.00 Uhr in das Dorf eindrangen. Diese j\u00fcngsten Massaker in verschiedenen D\u00f6rfern des Bundesstaates Benue versch\u00e4rften unterdessen die Spannungen in der Hauptstadt Makurdi, wo mehrere Jugendliche bei Protestkundgebungen Autoreifen in Brand steckten. (Quelle: Fidesdienst, Symbolfoto: Open Doors)<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zwei Priester und mindestens 19 Gemeindemitglieder wurden in der Pfarre St. Ignatius von Ukpor-Mbalom im Dorf Mbalom in der Gemeinde Gwer East im nigerianischen Bundesstaat Benue ermordet. 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