{"id":1545,"date":"2018-05-04T11:18:29","date_gmt":"2018-05-04T09:18:29","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/christenverfolgung\/16-christen-sterben-bei-angriff-html\/"},"modified":"2023-02-23T11:58:44","modified_gmt":"2023-02-23T10:58:44","slug":"16-christen-sterben-bei-angriff-html","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/16-christen-sterben-bei-angriff-html\/","title":{"rendered":"16 Christen sterben bei Angriff"},"content":{"rendered":"<p>Mit gro\u00dfer Trauer hat KIRCHE IN NOT&nbsp; erfahren, dass Pater Albert Toungoumal\u00e9-Baba und 15 weitere Mitglieder der Pfarrgemeinde Unserer Lieben Frau von Fatima in der zentralafrikanischen Haupttadt Bangui am 1. Mai bei einem bewaffneten Angriff get\u00f6tet wurden. Bei einer fr\u00fcheren Begegnung hatte Pater Albert KIRCHE IN NOT darum gebeten, unerm\u00fcdlich f\u00fcr den Frieden in seinem Land zu beten.<\/p>\n<p>Am 1. Mai kam es in der Zentralafrikanischen Republik zum wiederholten Mal zu einem Gewaltausbruch. In der Hauptstadt Bangui griff eine Gruppe bewaffneter M\u00e4nner die Pfarre Unserer Lieben Frau von Fatima an. Bei dem Anschlag kamen 16 Menschen ums Leben, darunter auch Pater Albert Toungoumal\u00e9-Baba. Rund einhundert Menschen wurden verletzt. Die K\u00e4mpfe setzten sich nachmittags fort, forderten zwei weitere zentralafrikanische Todesopfer und f\u00fchrten zum Brand einer Moschee.<\/p>\n<p>Der Erzbischof von Bangui, Kardinal Dieudonn\u00e9 Nzapalainga, musste heute in aller Eile in die Zentralafrikanische Republik zur\u00fcckkehren, um sich zu dem Anschlag zu \u00e4u\u00dfern. Die Bev\u00f6lkerung leidet noch immer unter den Folgen der vergangenen von Konflikten gepr\u00e4gten Jahre, und bef\u00fcrchtet, dass es nun zu einem neuen Kreislauf der Gewalt kommen wird.<\/p>\n<p>Die G5+-Mitglieder (Vereinte Nationen, Afrikanische Union, Zentralafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft, Europ\u00e4ische Union, Frankreich und Vereinigte Staaten) verurteilen laut einer am 1. Mai von der Minusca (Multidimensionale Integrierte Stabilisierungsmission der Vereinten Nationen in der Zentralafrikanischen Republik) herausgegebenen Mitteilung \u201edie Angriffe auf die Kirche Unserer Lieben Frau von Fatima und die Moschee von Lakounga aufs Sch\u00e4rfste\u201c, und erinnern daran, dass \u201edie Manipulation der Religion im Dienste der Interessen krimineller Gruppen nicht akzeptabel ist\u201c. Sie fordern die Zentralafrikaner auf, \u201ediesen Manipulationen zu widerstehen, deren Ziel es ist, das Land erneut in die Falle der Gewalt und der Rache zu treiben.\u201c<\/p>\n<p><strong>W\u00fcrdigung von Pater Albert als \u201eeinem Mann des Friedens\u201c<\/strong><\/p>\n<p>KIRCHE IN NOT m\u00f6chte das Lebenswerk von Pater Albert Toungoumal\u00e9-Baba, Priester der St.-Joseph Mukasa-Gemeinde in Bangui, w\u00fcrdigen. Pater Albert arbeitete unerm\u00fcdlich f\u00fcr den Frieden in seinem Land und nahm Tausende Fl\u00fcchtlinge in seiner Pfarre auf. 2016 erkl\u00e4rte er gegen\u00fcber KIRCHE IN NOT: \u201eSeit Dezember 2012 ist unser Land ein geschundenes und notleidendes Land. Es ist den Waffen bisher noch nicht gelungen, den Krieg zu beenden, doch sie ert\u00f6nen weiterhin (\u2026)Es ist bislang niemandem gelungen, Frieden zu bringen. Doch beten Sie, beten Sie unerm\u00fcdlich f\u00fcr uns, so wie Jesus es uns gelehrt hat. Wir d\u00fcrfen nicht verzweifeln. M\u00f6ge diese Botschaft von allen geh\u00f6rt werden, die den Frieden lieben.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit gro\u00dfer Trauer hat KIRCHE IN NOT&nbsp; erfahren, dass Pater Albert Toungoumal\u00e9-Baba und 15 weitere Mitglieder der Pfarrgemeinde Unserer Lieben Frau von Fatima in der zentralafrikanischen Haupttadt Bangui am 1. Mai bei einem bewaffneten Angriff get\u00f6tet wurden. 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