{"id":1565,"date":"2018-06-07T10:36:24","date_gmt":"2018-06-07T10:36:24","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/christenverfolgung\/sorge-um-religionsfreiheit-html\/"},"modified":"2022-12-06T15:32:59","modified_gmt":"2022-12-06T15:32:59","slug":"sorge-um-religionsfreiheit-html","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/sorge-um-religionsfreiheit-html\/","title":{"rendered":"Sorge um Religionsfreiheit"},"content":{"rendered":"<p><span>US-Au\u00dfenminister Mike Pompeo hat sich besorgt zur Situation von Gl\u00e4ubigen in vielen Teilen der Welt ge\u00e4u\u00dfert. Anlass war die Vorstellung des Jahresberichtes zur internationalen Religionsfreiheit in Washington. Der federf\u00fchrend von dem US-Botschafter f\u00fcr Religionsfreiheit, Sam Brownback (Washington), erarbeitete Bericht enth\u00e4lt eine Analyse von 200 L\u00e4ndern und Territorien. Darin hei\u00dft es: \u201eDer Status der Religionsfreiheit ist hoch bedenklich.\u201c Laut Pompeo ist seit der Gr\u00fcndung der USA das Recht auf Religionsfreiheit ein hohes Gut, das seine Regierung auch weltweit verteidigen wolle. Er k\u00fcndigte eine erste internationale Konferenz des US-Au\u00dfenministeriums zum Thema Religionsfreiheit f\u00fcr den 25. und 26. Juli in Washington an. Eingeladen seien dazu Vertreter verschiedener \u201egleichgesinnter\u201c Regierungen, Religionen und Organisationen.<br \/><\/span><br \/><strong>Nordkorea: 80.000 bis 120.000 Gefangene in Lagern<br \/><\/strong><br \/><span>Brownback bezeichnet in dem Bericht die Situation in Nordkorea als dramatisch. Sch\u00e4tzungsweise 80.000 bis 120.000 Menschen bef\u00e4nden sich in Gefangenenlagern. Die Bedingungen seien entsetzlich. Manche H\u00e4ftlinge seien aufgrund ihres Glaubens dort. Die Regierung gehe gegen sie mit Folter und Hinrichtungen vor. Die UN sch\u00e4tze, dass es zwischen 200.000 und 400.000 Christen in dem Land gibt.<br \/><\/span><br \/><strong>China: Verschlechterung der Religionsfreiheit wegen Sanktionen<br \/><\/strong><br \/><span>In China hat sich laut der US-Analyse die Lage im Vergleich zu 2016 verschlechtert. Es gebe Hinweise, dass die Regierung Anh\u00e4nger von registrierten und nicht registrierten religi\u00f6sen Gruppen wegen ihres Glaubens bel\u00e4stige, k\u00f6rperlich misshandele und inhaftiere. Brownback vermutet dahinter auch eine Reaktion auf aktuelle US-Sanktionen gegen China.<br \/><\/span><br \/><strong>Saudi-Arabien: Vorsichtiger Optimismus<br \/><\/strong><br \/><span>Ferner kritisiert Brownback den milit\u00e4rischen Verb\u00fcndeten Saudi-Arabien. Die \u00f6ffentliche Aus\u00fcbung nicht-islamischer Religionen sei weiterhin verboten. Menschen w\u00fcrden wegen \u201eUnglaubens, Gottesl\u00e4sterung, Versto\u00dfes gegen islamische Werte und Zauberei\u201c verurteilt. Gleichzeitig \u00e4u\u00dferte sich der Botschafter vorsichtig optimistisch, dass sich das zuk\u00fcnftig \u00e4ndern k\u00f6nne. Er bezog sich dabei auf Reformen des saudischen Thronfolgers Mohammed bin Salman. (Quelle: idea)<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>US-Au\u00dfenminister Mike Pompeo hat sich besorgt zur Situation von Gl\u00e4ubigen in vielen Teilen der Welt ge\u00e4u\u00dfert. Anlass war die Vorstellung des Jahresberichtes zur internationalen Religionsfreiheit in Washington. Der federf\u00fchrend von dem US-Botschafter f\u00fcr Religionsfreiheit, Sam Brownback (Washington), erarbeitete Bericht enth\u00e4lt eine Analyse von 200 L\u00e4ndern und Territorien. 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