{"id":1591,"date":"2018-07-16T10:16:14","date_gmt":"2018-07-16T08:16:14","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/christenverfolgung\/3-mio-fuer-den-wiederaufbau-html\/"},"modified":"2023-02-23T11:37:42","modified_gmt":"2023-02-23T10:37:42","slug":"3-mio-fuer-den-wiederaufbau-html","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/3-mio-fuer-den-wiederaufbau-html\/","title":{"rendered":"3 Mio. f\u00fcr den Wiederaufbau"},"content":{"rendered":"<p id=\"content-1730\">KIRCHE IN NOT bewilligt mehr als drei Millionen Euro f\u00fcr 40 Wiederaufbauprojekte in Syrien.&nbsp;<span style=\"font-size: 13.008px;\">\u201eDie Hilfe soll dazu dienen, das Land wiederaufzubauen und ein Leben in W\u00fcrde wieder aufzunehmen\u201c. Die P\u00e4pstliche Stiftung KIRCHE IN NOT hat ein neues Hilfspaket mit mehr als 40 Projekten in der Seelsorge und Nothilfe f\u00fcr syrische Christen unterschiedlicher Riten bewilligt. Damit versucht KIRCHE IN NOT, die schwierige Lage zu lindern, unter der das Land weiterhin leidet, und die in den unterschiedlichen Wirtschaftssanktionen, etwa der Handelssperre f\u00fcr Erd\u00f6l, ihren aktuellen Grund hat. Vor solchen Einschr\u00e4nkungen warnte der maronitische Bischof Joseph Tobji von Aleppo, als er am 27. Juni bei einer Konferenz vor dem Europ\u00e4ischen Parlament in Br\u00fcssel sagte: \u201eSie t\u00f6ten das syrische Volk genauso wie die Waffen.\u201c<\/span><\/p>\n<div class=\"data-2 data template-imagebig\">\n<div class=\"center\"><img decoding=\"async\" class=\"border\" title=\"\" src=\"https:\/\/www.kircheinnot.at\/static\/content\/images\/8\/84c5f4d5c3886210e73bf03d8e82ffbb.jpg\" alt=\"\" width=\"600\"><\/div>\n<\/div>\n<div class=\"data-3 data template-\">\n<div class=\"inner\">\n<div class=\"text\">\n<p>\u201eWarum m\u00fcssen Kinder und Kranke wegen Arzneimittelmangel sterben? Warum m\u00fcssen Arbeitslose verhungern, die wegen des Embargo entlassen wurden?\u201c, fragte der Bischof vor den europ\u00e4ischen Abgeordneten.<\/p>\n<p>Als Reaktion auf diesen und \u00e4hnliche Notrufe der katholischen und orthodoxen lokalen Kirchen in Syrien stellt KIRCHE IN NOT mehr als zwei Millionen Euro f\u00fcr den Lebensunterhalt und f\u00fcr die \u00e4rztliche Betreuung notleidender und vertriebener Familien in mehreren Teilen des Landes, vor allem in Aleppo und Homs, zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"data-4 data template-imagebig\">\n<div class=\"center\"><img decoding=\"async\" class=\"border\" title=\"\" src=\"https:\/\/www.kircheinnot.at\/static\/content\/images\/f\/f842ee141e23da01b5d6822d4adead71.jpg\" alt=\"\" width=\"600\"><\/div>\n<\/div>\n<div class=\"data-5 data template-\">\n<div class=\"inner\">\n<div class=\"text\">\n<p>Ein weiteres schwerwiegendes Problem im Land stellt die Migration dar \u2013 laut Bischof Tobji ist sie \u201eeine gef\u00e4hrliche, weiterhin blutende Wunde\u201c. Unter der Flut der Zwangsmigranten bef\u00e4nden sich selbstverst\u00e4ndlich auch syrische Christen. Waren sie schon vorher eine Minderheit, so \u201ewerden sie ganz verschwinden, wenn die vom Krieg verursachte Lage nicht bald zu Ende geht\u201c. Geblieben sei nur noch ein Drittel der Christen, die fr\u00fcher dort gelebt h\u00e4tten. Angesichts einer solch gro\u00dfen Auswanderung fragt sich der maronitische Bischof, wer nun das Land wieder aufbauen solle. Denn Syrien sei ein Land \u201eohne Produktivit\u00e4t, ohne Arbeitskr\u00e4fte, eine leblose Gesellschaft\u201c. Die Christen spielten als \u201ekulturelle Br\u00fccke\u201c zwischen dem Westen und dem Orient eine entscheidende Rolle als Friedenselement innerhalb der syrischen Gesellschaft. \u201eWenn die Christen verschwinden, werden viele Probleme entstehen, nicht nur f\u00fcr das Land sondern auch f\u00fcr Europa. Schlie\u00dflich ist sie nur wenige Kilometer von uns entfernt\u201c, so seine Vorhersage.<strong><br \/><\/strong><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"data-6 data template-imagebig\">\n<div class=\"center\"><img decoding=\"async\" class=\"border\" title=\"\" src=\"https:\/\/www.kircheinnot.at\/static\/content\/images\/4\/48eab70b8e0a7bd89eaf25a52184841e.jpg\" alt=\"\" width=\"600\"><\/div>\n<\/div>\n<div class=\"data-7 data template-\">\n<div class=\"inner\">\n<div class=\"text\">\n<p><strong>Besondere Hilfe f\u00fcr Kinder und junge Menschen<\/strong><\/p>\n<p>Ein weiteres gro\u00dfes Ziel der Stiftung f\u00fcr die n\u00e4chsten Monate ist die Unterst\u00fctzung der Kinder und jungen Menschen, die eigentlich die Zukunft des Landes w\u00e4ren. Aber gerade die elterliche Sorge um die Zukunft der Kinder ist oftmals der Grund f\u00fcr die Auswanderung vieler christlicher Familien. So richten sich 25% (ein Viertel) der von KIRCHE IN NOT neu bewilligten Projekte an die Jugend. Einerseits hat KIRCHE IN NOT mehrere Stipendienprojekte begonnen, denn viele Familien haben ihr Haus und ihre Arbeitspl\u00e4tze verloren, weshalb sie \u00fcber keine Mittel f\u00fcr die Ausbildung ihrer Kinder verf\u00fcgen,. Wegen der wirtschaftlichen Not m\u00fcssten viele eine Zukunft au\u00dferhalb des Landes suchen. In den n\u00e4chsten Monaten kommt dieses Programm 1 215 Sch\u00fclern und 437 Studenten aus Homs sowie 105 Studenten aus Damaskus zugute. Au\u00dferdem hat KIRCHE IN NOT Hilfen f\u00fcr die Einschulung von Kindern aus 300 notleidenden Familien aus Damaskus sowie von kranken Kindern und Waisen zugesagt.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"data-8 data template-imagebig\">\n<div class=\"center\"><img decoding=\"async\" class=\"border\" title=\"\" src=\"https:\/\/www.kircheinnot.at\/static\/content\/images\/a\/acb321f083d433ad87001b558cf20c48.jpg\" alt=\"\" width=\"600\"><\/div>\n<\/div>\n<div class=\"data-9 data template-\">\n<div class=\"inner\">\n<div class=\"text\">\n<p>Weitere Projekte sind f\u00fcr die Betreuung von Kindern und Jugendlichen aus Aleppo vorgesehen, die nach sieben Jahren Krieg und Auseinandersetzungen traumatisiert sind. Viele von ihnen haben in den letzten sieben Jahren die Stadt nicht verlassen und nichts anderes als Krieg kennengelernt. Sie brauchen Hilfe, um wieder gesund zu werden und um sich geistlich und psychisch zu entwickeln. P. Antoine Tahan, der Pfarrer der armenisch-katholischen Kirche vom Heiligen Kreuz, hat eine Gruppe junger Freiwilliger gewinnen k\u00f6nnen, die ihn bei der Initiative \u201eLet me Live My Childhood\u201c (Lasst mich meine Kindheit leben) unterst\u00fctzen. Dazu f\u00fchrt er aus: \u201eWir danken KIRCHE IN NOT f\u00fcr dieses Projekt, das den Kindern helfen soll, ihre \u201aErwachsenenkleider\u2019 abzulegen, damit sie die unersetzlichen Gaben der Kindheit wieder aufnehmen k\u00f6nnen. Wir m\u00f6chten, dass sie die F\u00e4higkeit zu spielen wiederentdecken, dass sie einfach Kinder sind\u201c. KIRCHE IN NOT unterst\u00fctzt dar\u00fcber hinaus mehrere Sommerkurse f\u00fcr Jugendliche, die sowohl von der katholisch-maronitischen als auch von der syrisch-orthodoxen Kirche von Aleppo veranstaltet werden. Diese Stadt hat wohl am meisten unter dem Krieg gelitten.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"data-10 data template-\">\n<div class=\"inner\">\n<div class=\"text\">\n<p>Getreu seinem pastoralen Charakter wird KIRCHE IN NOT fast eine halbe Million Euro f\u00fcr die Instandsetzung mehrerer Kirchen und Kl\u00f6ster, darunter der maronitischen und der syrisch-katholischen Kathedrale in Aleppo, sowie zur Unterst\u00fctzung bei der Ausbildung von Seminaristen und zum Unterhalt von Priestern bereitstellen. Dazu Bischof Tobji: \u201eDie Kirche ist die erste T\u00fcr, an die die Menschen klopfen\u201c. Die Kirche k\u00f6nnte diese Hilfe aber \u201eohne die Unterst\u00fctzung durch Wohlt\u00e4ter und kirchliche Organisationen und Hilfswerke wie KIRCHE IN NOT\u201c nicht leisten. \u201eDie Hilfen sollen dazu dienen, das Land wiederaufzubauen und ein Leben in W\u00fcrde wieder aufzunehmen\u201c. Der maronitische Bischof von Aleppo richtet einen verzweifelten Aufruf an den Westen: \u201eTun Sie etwas Gutes, helfen Sie uns den Frieden zu finden\u201c.<\/p>\n<p>Um den Wiederaufbau in Syrien weiter voranzutreiben und der Bev\u00f6lkerung materiell wie pastoral beistehen zu k\u00f6nnen, bittet KIRCHE IN NOT um Spenden \u2013 entweder online unter:&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.kircheinnot.at\/Wie_Sie_helfen\/Spenden\/\">https:\/\/www.kircheinnot.at\/Wie_Sie_helfen\/Spenden\/<\/a>&nbsp;oder auf folgendes Spendenkonto:<\/p>\n<p>Empf\u00e4nger: KIRCHE IN NOT&nbsp;<br \/>IBAN: AT71 2011 1827 6701 0600&nbsp;<br \/>BIC: GIBAATWWXXX&nbsp;<br \/>Verwendungszweck: Christen in Syrien<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>KIRCHE IN NOT bewilligt mehr als drei Millionen Euro f\u00fcr 40 Wiederaufbauprojekte in Syrien.&nbsp;\u201eDie Hilfe soll dazu dienen, das Land wiederaufzubauen und ein Leben in W\u00fcrde wieder aufzunehmen\u201c. 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