{"id":1721,"date":"2019-01-29T10:12:10","date_gmt":"2019-01-29T09:12:10","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/christenverfolgung\/nur-noch-2-sind-christen-syrien-html\/"},"modified":"2023-02-22T08:57:40","modified_gmt":"2023-02-22T07:57:40","slug":"nur-noch-2-sind-christen-syrien-html","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/nur-noch-2-sind-christen-syrien-html\/","title":{"rendered":"Nur noch 2% sind Christen in Syrien"},"content":{"rendered":"<p>Infolge des Konflikts, der Syrien seit sieben Jahren zerr\u00fcttet, ist der christliche Anteil der syrischen Bev\u00f6lkerung auf rund 2 Prozent gefallen. Die christliche Pr\u00e4senz im Nahen Osten laufe Gefahr ganz auszusterben, nicht so sehr weil Kirchen zerst\u00f6rt werden, sondern weil die M\u00e4nner auswandern und Familien mit einem christlichen und muslimischen Ehepartner meistens dem Islam folgen, erkl\u00e4rte in diesem Zusammenhang Kardinal Mario Zenari, Apostolischer Nuntius in Syrien, zur gegenw\u00e4rtigen kritischen Lage der christlichen Gemeinden in Syrien. Dies berichtet die Ungarische beim Heiligen Stuhl in einer Ver\u00f6ffentlichung zum j\u00fcngsten Besuch des Kardinals in Ungarn.<\/p>\n<p> \u00dcber den gegenw\u00e4rtigen Zustand der christlichen Gemeinden in Syrien sprach Kardinal Zenari bei einer Konferenz in der Katholischen Universit\u00e4t P\u00e9ter P\u00e1zm\u00e1ny (PPKE) in Budapest. Zum \u201eExodus\u201c der Christen betonte der Kardinal, dass ihr Anteil nach dem Zweiten Weltkrieg immer noch 25% der syrischen Bev\u00f6lkerung ausmachte. Der Prozentsatz sei jedoch bereits vor dem Konflikt auf 6% gefallen. Unter den Ursachen f\u00fcr diesen R\u00fcckgang erw\u00e4hnte der Nuntius auch die niedrige Geburtenrate christlicher Familien. An der an der Universit\u00e4t von Budapest organisierten Veranstaltung nahmen stellvertretend f\u00fcr die ungarische Regierung auch der Staatssekret\u00e4r f\u00fcr die Hilfe f\u00fcr verfolgte Christen, Tristan Azbej, und Bal\u00e1zs Orb\u00e1n, Staatssekret\u00e4r der ungarischen Ratspr\u00e4sidentschaft teil.<\/p>\n<p> Tristan Azbej, Staatssekret\u00e4r f\u00fcr die Hilfe f\u00fcr verfolgte Christen beklagte bei der Konferenz, dass die Antworten der westlichen L\u00e4nder auf die der wirtschaftlichen und humanit\u00e4ren Herausforderung und im Zusammenhang mit der Migrationskrise \u201enicht zufriedenstellend sind\u201c. \u201eSie haben beschlossen, die Migration zu unterst\u00fctzen, und fordern die Menschen auf, ihre Heimat zu verlassen, w\u00e4hrend Ungarn im Gegenteil geltend macht, dass es das Hauptinteresse aller Menschen sei, in ihrer Heimat zu bleiben&#8220;, so der Vertreter der ungarischen Regierung.<\/p>\n<p> Anlass f\u00fcr den Besuch von Kardinal Zenari in Ungarn war vor allem die von der ungarischen Regierung angebotenen Unterst\u00fctzung des Programms-&#8222;Open Hospitals&#8220; zur Finanzierung der medizinischen Behandlung von etwa 4.500 Patienten in syrischen Gesundheitseinrichtungen im Laufe eines Jahres. In diesem Zusammenhang \u00fcberreichte der ungarische Ministerpr\u00e4sident Viktor Orb\u00e1n dem Kardinal Mario Zenari (siehe Foto) am vergangenen 22. Januar das offizielle Dokument, das den ungarischen Beitrag in H\u00f6he von 1,5 Millionen Euro f\u00fcr das von der AVSI-Stiftung verwaltete Programm bereitstellt.<\/p>\n<p>KIRCHE IN NOT unterst\u00fctzt die Christen in Syrien. Mehr Infos dar\u00fcber unter: <span style=\"text-decoration: underline;\"><a href=\"http:\/\/www.syrien.kircheinnot.at\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.syrien.kircheinnot.at<\/a><\/span><br \/><span style=\"font-size: 13.008px;\">(Quelle: Fidesdienst, Foto: <\/span><span style=\"font-size: 13.008px;\">Ismael Martinez Sanchez\/KIRCHE IN NOT<\/span><span style=\"font-size: 13.008px;\">)<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Infolge des Konflikts, der Syrien seit sieben Jahren zerr\u00fcttet, ist der christliche Anteil der syrischen Bev\u00f6lkerung auf rund 2 Prozent gefallen. 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