{"id":1741,"date":"2019-02-22T11:01:40","date_gmt":"2019-02-22T10:01:40","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/christenverfolgung\/wiederaufbau-gibt-hoffnung-html\/"},"modified":"2023-02-21T09:45:38","modified_gmt":"2023-02-21T08:45:38","slug":"wiederaufbau-gibt-hoffnung-html","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/wiederaufbau-gibt-hoffnung-html\/","title":{"rendered":"Wiederaufbau gibt Hoffnung"},"content":{"rendered":"<p>Wiederaufbau-Komitee f\u00fcr ein erneutes Wachstum der christlichen Gemeinde entscheidend.&nbsp;Ein Aktionsplan, der es Tausenden von Christen erm\u00f6glichen soll, in ihre H\u00e4user in der syrischen Stadt Homs zur\u00fcckzukehren, wurde unter Beteiligung von Kirchenf\u00fchrern und einer bedeutenden katholischen Hilfsorganisation vereinbart.<\/p>\n<p>Bei diesem Treffen in Homs unterzeichneten die F\u00fchrer von f\u00fcnf Kirchengemeinden die \u00abHoms-Wiederaufbau-Komitee-Vereinbarung\u00bb, nach der die katholische Hilfsorganisation KIRCHE IN NOT, als Teil der ersten Phase des Plans, 300 H\u00e4user wieder instandsetzen wird.&nbsp;<\/p>\n<p>In einer zweiten Phase sollen weitere 980 H\u00e4user wiederaufgebaut werden: 80 von Angeh\u00f6rigen der melkitisch griechisch-katholischen Gemeinde, 600 von Angeh\u00f6rigen der griechisch-orthodoxen Gemeinde und 300 H\u00e4user, die syrisch-orthodoxen Familien geh\u00f6ren. KIRCHE IN NOT wird einen Teil dieses Projektes unterst\u00fctzen.&nbsp;<\/p>\n<p>Um die Bedeutung dieser Vereinbarung hervorzuheben, sagte der f\u00fcr KIRCHE IN NOT-Projekte im Nahen Osten verantwortliche Referent, Pater Andrzej Halemba: \u201cDiese Vereinbarung ist eine der entscheidendsten Ma\u00dfnahmen f\u00fcr die Wiederherstellung der christlichen Gemeinde in Homs.&nbsp;<\/p>\n<p>\u201cDie Verpflichtung, so viele H\u00e4user wiederaufzubauen, ist f\u00fcr die Menschen, die unbedingt in die Stadt zur\u00fcckkehren wollen, die f\u00fcr Christen eine der bedeutendsten in ganz Syrien ist, ein Licht der Hoffnung.\u201d<\/p>\n<p>Der Griechisch-Orthodoxe Bischof von Homs, Georges Abou Zakhem, kommentierte: \u201cDie Menschen m\u00fcssen in ihre H\u00e4user zur\u00fcckkehren, k\u00f6nnen dies ohne die Hilfe von KIRCHE IN NOT aber nicht tun.\u201d<\/p>\n<p>Der Melkitische Priester, Pater Bolos Manhal, sagte hierzu: \u201cIch bin sehr gl\u00fccklich, dass die Menschen diese wunderbare M\u00f6glichkeit haben, in ihre H\u00e4user zur\u00fcckzukehren. Sie haben so viel gelitten, und f\u00fcr viele wird mit der R\u00fcckkehr ein Traum in Erf\u00fcllung gehen.<\/p>\n<p>\u201cSie mussten so viel Geld ausgeben, um eine Wohnung zu mieten, sodass der Wiederaufbau ihrer H\u00e4user ihr Familienbudget sehr entlasten wird. \u00dcberdies gibt es in der Stadt mehr Arbeitsm\u00f6glichkeiten als auf dem Land, und die werden sie dann nutzen k\u00f6nnen.\u201d<\/p>\n<p>KIRCHE IN NOT wird den Wiederaufbau der H\u00e4user mit maximal 3.500 US-Dollar pro Haus unterst\u00fctzen.<br \/>Da in Homs mehr als 12.500 H\u00e4user zerst\u00f6rt und 37.500 schwer besch\u00e4digt worden sind, leben viele Christen als Vertriebene seit bis zu sieben Jahren im nahegelegenen \u00abTal der Christen\u00bb.<\/p>\n<p>Zum H\u00f6hepunkt des Konfliktes im Jahr 2014 lebten in der Altstadt von Homs nur noch weniger als 100 Christen, und gezielte Angriffe durch islamistische Extremisten zwangen ungef\u00e4hr 250000, den Ort zu verlassen.&nbsp;<\/p>\n<p>Im letzten Jahr entwickelte KIRCHE IN NOT den Plan, 100 H\u00e4user wiederaufzubauen, die melkitischen und syrisch-orthodoxen Familien geh\u00f6ren. Von diesen sind 85 bereits wieder bewohnt, und die R\u00fcckkehr der restlichen Familien wird zu Beginn des Studienjahres im Herbst erwartet.&nbsp;<\/p>\n<p>Der \u00abWiederaufbauplan Homs 2018\u00bb war Teil eines Vorhabens, das bereits zum Neuaufbau von beinahe 500 H\u00e4usern in ganz Syrien gef\u00fchrt hat, viele davon in Aleppo.<\/p>\n<p>Seit Beginn der Krise in Syrien im Jahre 2011 hat KIRCHE IN NOT 750 Projekte abgeschlossen, an denen 150 Partner beteiligt waren.<\/p>\n<p><em>Seit dem Beginn des B\u00fcrgerkrieges in Syrien 2011 hat KIRCHE IN NOT in Syrien fast 750 Projekte f\u00fcr rund 29,5 Millionen Euro finanziert. Weitere Informationen zur Syrien Kampagne finden Sie unter:&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.syrien.kircheinnot.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.syrien.kircheinnot.at<\/a><\/p>\n<p>Um den Menschen in Syrien weiterhin beistehen zu k\u00f6nnen, bittet KIRCHE IN NOT um&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.kircheinnot.at\/Wie_Sie_helfen\/Spenden\/\">Spenden \u2013 online &#8230;hier<\/a>&nbsp;oder auf folgendes Konto:<\/p>\n<p>Empf\u00e4nger: KIRCHE IN NOT&nbsp;<br \/>IBAN: AT71 2011 1827 6701 0600&nbsp;<br \/>BIC: GIBAATWWXXX&nbsp;<br \/>Verwendungszweck: Christen in Syrien<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wiederaufbau-Komitee f\u00fcr ein erneutes Wachstum der christlichen Gemeinde entscheidend.&nbsp;Ein Aktionsplan, der es Tausenden von Christen erm\u00f6glichen soll, in ihre H\u00e4user in der syrischen Stadt Homs zur\u00fcckzukehren, wurde unter Beteiligung von Kirchenf\u00fchrern und einer bedeutenden katholischen Hilfsorganisation vereinbart. 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