{"id":1767,"date":"2019-04-03T07:46:05","date_gmt":"2019-04-03T05:46:05","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/christenverfolgung\/islamistische-gewalt-nimmt-zu-html\/"},"modified":"2023-02-21T09:43:28","modified_gmt":"2023-02-21T08:43:28","slug":"islamistische-gewalt-nimmt-zu-html","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/islamistische-gewalt-nimmt-zu-html\/","title":{"rendered":"Islamistische Gewalt nimmt zu"},"content":{"rendered":"<p>\u201eNigeria ist aktuell das Land, das am meisten vom islamistischen Terror heimgesucht wird. Es ist sozusagen die neue ,Hoffnung\u201b der Fundamentalisten.\u201c Dies erkl\u00e4rte der Priester Joseph Bature Fidelis bei einem Treffen mit europ\u00e4ischen Botschaftsvertretern beim Heiligen Stuhl Ende M\u00e4rz in Rom. Die Begegnung wurde vom weltweiten P\u00e4pstlichen Hilfswerk \u201eKirche in Not\u201c organisiert. \u201eZu den Attacken von Boko Haram sind jetzt noch die \u00dcbergriffe der Fulani-Hirten hinzugekommen\u201c, sagte Fidelis, der aus dem Bistum Maiduguri im Nordosten Nigerias stammt.<\/p>\n<p><strong>\u00dcber 130 Todesopfer bei Attacken der Fulani<\/strong><\/p>\n<p>\u201eKirche in Not\u201c haben in den vergangenen Wochen dramatische Berichte aus dem Land erreicht: Im Bundesstaat Kaduna wurden nach Angaben lokaler Kirchenvertreter mehr als 130 Menschen von Angeh\u00f6rigen des mehrheitlich muslimischen Stammes der Fulani ermordet. Andere Quellen sprechen von h\u00f6heren Opferzahlen. \u00dcber 10 000 Menschen sind wegen der \u00dcberf\u00e4lle geflohen. Rund 150 H\u00e4user wurden zerst\u00f6rt, wie der Priester Williams Kaura Abba aus Kaduna gegen\u00fcber \u201eKirche in Not\u201c berichtet: \u201eDie T\u00f6tungswelle begann am 10. Februar, als die Fulani im Dorf Ungwan Barde nahe der Stadt Kajuru zehn Christen ermordeten \u2013 darunter eine schwangere Frau.\u201c<\/p>\n<p>Abba berichtete \u201eKirche in Not\u201c \u00fcber einen f\u00fcnfj\u00e4hrigen Jungen, der bei den \u00dcbergriffen durch die Fulani schwer verwundet wurde. \u201eZuerst haben sie versucht, ihn mit Pistolen zu t\u00f6ten und dann mit einer Machete, aber Gott hat ihn zum Gl\u00fcck besch\u00fctzt\u201c, schilderte der Priester. Daraufhin maltr\u00e4tierte ihn ein Hirte mit Stockschl\u00e4gen. Jetzt sei der Junge gel\u00e4hmt, erkl\u00e4re Abba. \u201eDieses arme Kind hat auch eine seiner Schwestern bei der Attacke verloren, und seine Mutter k\u00e4mpft nach wie vor im Krankenhaus um ihr Leben.\u201c<\/p>\n<p><strong>Regierung greift nicht ein<\/strong><\/p>\n<p>Die Brutalit\u00e4t der Fulani sei unvorstellbar, so Abba, der auch das fehlende Eingreifen der Regierung kritisiert: \u201eWeder der Gouverneur von Kaduna noch ein anderer Regierungsvertreter hat bislang die Betroffenen besucht oder mit den Angeh\u00f6rigen gesprochen.\u201c Allein die Kirche k\u00fcmmere sich um die Menschen. Priester und Gemeindemitglieder bringen die Menschen ins Krankenhaus, organisieren Medikamente und k\u00fcmmern sich um Hinterbliebene.<\/p>\n<p>Am 19. M\u00e4rz fand eine Demonstration gegen die T\u00f6tungen in der Bundeshauptstadt Abuja statt, an der sich zahlreiche Christen beteiligten. Bei der Kundgebung richtete Abba einen Appell an die Demonstranten, den er gegen\u00fcber \u201eKirche in Not\u201c wiederholte: \u201eWir k\u00f6nnen nicht schweigen, wenn unsere Mitmenschen abgeschlachtet werden. Wenn wir das retten wollen, was von unserer Menschlichkeit noch \u00fcbrig ist, dann m\u00fcssen die Regierungsbeh\u00f6rden furchtlos ihre Pflicht erf\u00fcllen.\u201c<\/p>\n<p><em>F\u00fcr \u201eKirche in Not\u201c ist Nigeria eines der Schwerpunktl\u00e4nder auf dem afrikanischen Kontinent. Das Hilfswerk finanziert unter anderem die Versorgung von mittellosen Familien, die bei Terrorattacken ihre Angeh\u00f6rigen verloren haben, sowie kirchliche Fl\u00fcchtlingscamps. Um den Christen Nigerias weiterhin beistehen zu k\u00f6nnen, bittet \u201eKirche in Not\u201c um Spenden \u2013 entweder online unter: www.kircheinnot.at oder auf folgendes Konto:<\/em><\/p>\n<p><em>Empf\u00e4nger: KIRCHE IN NOT&nbsp;<br \/>IBAN: AT71 2011 1827 6701 0600&nbsp;<br \/>BIC: GIBAATWWXXX&nbsp;<br \/>Verwendungszweck: Nigeria<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eNigeria ist aktuell das Land, das am meisten vom islamistischen Terror heimgesucht wird. Es ist sozusagen die neue ,Hoffnung\u201b der Fundamentalisten.\u201c Dies erkl\u00e4rte der Priester Joseph Bature Fidelis bei einem Treffen mit europ\u00e4ischen Botschaftsvertretern beim Heiligen Stuhl Ende M\u00e4rz in Rom. 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