{"id":177,"date":"2013-06-28T06:42:47","date_gmt":"2013-06-28T06:42:47","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/christenverfolgung\/kirchl-einrichtungen-unter-polizeischutz-html\/"},"modified":"2023-03-10T09:50:33","modified_gmt":"2023-03-10T08:50:33","slug":"kirchl-einrichtungen-unter-polizeischutz-html","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/kirchl-einrichtungen-unter-polizeischutz-html\/","title":{"rendered":"Kirchl. Einrichtungen unter Polizeischutz"},"content":{"rendered":"<p>Mit gro\u00dfer Sorge verfolgt das internationale katholische Hilfswerk \u201eKirche in Not\u201c die anhaltenden Spannungen in Bangladesch. \u201eIn der Di\u00f6zese Dinajpur im Nordwesten des Landes sind katholische Christen wiederholt von muslimischen Gruppen angegriffen worden\u201c, best\u00e4tigt Veronique Vogel, L\u00e4nderreferentin f\u00fcr Indien. Nach Darstellung des Bischofs von Dinajpur, Sebastian Tudu, wird in der Ortschaft Bulakipur ein Missionszentrum von 30 Polizisten bewacht. \u201eSchlimm ist, dass in drei D\u00f6rfern, die angegriffen wurden, die M\u00e4nner nicht mehr zuhause sind. Viele Frauen und Kinder leiden und leben in Angst und Schrecken\u201c, hei\u00dft es in einem Schreiben von Bischof Tudu.<\/p>\n<p>Dazu Veronique Vogel: \u201eSeit Monaten haben in Bangladesch militante Kr\u00e4fte starken Zulauf. Das ist eine sehr beunruhigende Entwicklung. Vor einigen Monaten waren Buddhisten angegriffen worden, jetzt sind Christen betroffen. Dabei spielen religi\u00f6se, aber auch politische Motive eine Rolle\u201c. Zu den Hintergr\u00fcnden der Unruhen erkl\u00e4rt Veronique Vogel weiter: \u201eLand ist in Bangladesch zum Beispiel sehr knapp. Daher setzen einige Gruppen die einfachen Leute manchmal unter Druck, um an deren Land zu kommen. Geh\u00f6ren die dann auch noch zu einer anderen Religionsgemeinschaft, wird daraus schnell ein religi\u00f6s-politischer Konflikt. Bangladesch ist ein Pulverfass, ein sehr armes Land mit gravierenden sozialen Problemen.\u201c<\/p>\n<p>Anfang Juni war das katholische Seminar von Dinajpur von Muslimen \u00fcberfallen worden. Sie drangen in das Geb\u00e4ude ein, verw\u00fcsteten es und griffen die 25 anwesenden Seminaristen an. Die Di\u00f6zese erstellte Anzeige; die Priesteramtskandidaten wurden vor\u00fcbergehend an einem anderen Ort untergebracht. Hintergrund war m\u00f6glicherweise ein Streit zwischen muslimischen und christlichen Familien in einem benachbarten Dorf. Danach hatte offenbar eine Gruppe Muslime das Priesterseminar aufgesucht.<\/p>\n<p>Bangladesch ist ein muslimisches Land. Der Islam ist Staatsreligion. Rund 90 Prozent der 142 Millionen Einwohner sind Muslime, \u00fcberwiegend sunnitischen Bekenntnisses. Etwa 9 Prozent der Bangladescher sind Hindus und nur 0,3 Prozent Buddhisten und Christen. Laut Statistik leben gegenw\u00e4rtig 318.000 Katholiken in Bangladesch. (Bild: TUBS)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit gro\u00dfer Sorge verfolgt das internationale katholische Hilfswerk \u201eKirche in Not\u201c die anhaltenden Spannungen in Bangladesch. \u201eIn der Di\u00f6zese Dinajpur im Nordwesten des Landes sind katholische Christen wiederholt von muslimischen Gruppen angegriffen worden\u201c, best\u00e4tigt Veronique Vogel, L\u00e4nderreferentin f\u00fcr Indien. 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