{"id":181,"date":"2013-07-02T08:27:06","date_gmt":"2013-07-02T08:27:06","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/christenverfolgung\/christenverfolgung-nimmt-zu-html\/"},"modified":"2022-12-06T15:34:00","modified_gmt":"2022-12-06T15:34:00","slug":"christenverfolgung-nimmt-zu-html","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/christenverfolgung-nimmt-zu-html\/","title":{"rendered":"Christenverfolgung nimmt zu"},"content":{"rendered":"<p><strong>\u00d6kumenischer Bericht: Christenverfolgung nimmt zu;&nbsp;<\/strong><span style=\"line-height: 1.538em;\">Die Verfolgung von Christen weltweit nimmt zu. Das hat ein neuer \u00f6kumenischer Bericht zur Lage der Religionsfreiheit ergeben, den die Kirchen am Montag in Berlin vorgestellt haben.&nbsp;<\/span><span style=\"line-height: 1.538em;\">Seit sechs Jahren nehme die Christenverfolgung weltweit best\u00e4ndig zu, hei\u00dft es im \u201e\u00d6kumenischen Bericht zur Religionsfreiheit von Christen weltweit\u201d. In 111 L\u00e4ndern werden die Gl\u00e4ubigen demnach bedr\u00e4ngt und verfolgt, vor allem dort, wo sie eine Minderheit sind. Christen und Muslime seien von allen Religionen rund um den Globus am h\u00e4ufigsten von Verfolgung und Bedr\u00e4ngung betroffen. Vor allem im Mittleren Osten und in Nordafrika ergehe es Christen schlecht. In Amerika hingegen gebe es wenige Einschr\u00e4nkungen f\u00fcr Christen. Schwere, systematische und massive Restriktionen k\u00e4men vor allem unter autorit\u00e4ren Regimen vor und gingen meist mit weiteren Verletzungen von Freiheitsrechten einher.<\/span><\/p>\n<p>Der sogenannte \u201earabische Fr\u00fchling\u201d habe die Lage der Christen vor Ort nicht verbessert, erkl\u00e4rte Studienleiter Theodor Rathgeber bei der Vorstellung in Berlin. Doch auch in Osteuropa ergehe es Gl\u00e4ubigen nicht immer gut. Weltweit werde die Religionsfreiheit derzeit in 157 L\u00e4ndern gesetzlich eingeschr\u00e4nkt, in 131 L\u00e4ndern verbiete der Staat das \u00f6ffentliche Bekenntnis zu bestimmten Glaubensrichtungen, in 38 L\u00e4ndern mache er Religionswechsel unm\u00f6glich. Besonders viele staatliche Restriktionen gebe es aktuell etwa in Afghanistan, dem Jemen, Vietnam, Syrien oder den L\u00e4ndern der russischen F\u00f6deration. Soziale Anfeindungen m\u00fcssten Christen zum Beispiel in Israel oder den Pal\u00e4stinensischen Gebieten ertragen, aber auch in Saudi-Arabien oder \u00c4gypten. Gegen die Annahme, Christen w\u00fcrden besonders in muslimischen L\u00e4ndern verfolgt, verwehrte sich Rathgeber. Eine solche These f\u00f6rdere Polarisierungen.<\/p>\n<p><strong>\u201eWer sich nur um Christen k\u00fcmmert, wird unglaubw\u00fcrdig\u201d<\/strong><\/p>\n<p>Auslandsbischof Martin Schindeh\u00fctte erkl\u00e4rte in Berlin, oft seien Christen in den entsprechenden L\u00e4ndern nicht fundamental bedroht, ihnen w\u00fcrden aber Lebensperspektiven verweigert, was zu einem Exodus der Gl\u00e4ubigen f\u00fchre. Ziel der Kirchen sei es, mit ihrer Dokumentation allen Anh\u00e4ngern von Religionen zu mehr Freiheit zu verhelfen. Wer sich nur um eine Gruppe k\u00fcmmere, mache sich unglaubw\u00fcrdig. Auch Erzbischof Ludwig Schick forderte \u201euneingeschr\u00e4nkte Religionsfreiheit f\u00fcr alle\u201d. Wo Christen bedroht w\u00fcrden, ergehe es oft auch anderen religi\u00f6sen Minderheiten schlecht. Muslime w\u00fcrden h\u00e4ufig zu Verfolgten, etwa durch andere muslimische Denominationen. Im Falle der Christen sei der Grund f\u00fcr die Unterdr\u00fcckung nicht immer religi\u00f6s. Weil sie sich oft f\u00fcr soziale Gerechtigkeit einsetzten, s\u00e4hen sich Diktatoren gezwungen, Christen mundtot zu machen. (Quelle: <span style=\"line-height: 1.538em;\">pro)<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00d6kumenischer Bericht: Christenverfolgung nimmt zu;&nbsp;Die Verfolgung von Christen weltweit nimmt zu. Das hat ein neuer \u00f6kumenischer Bericht zur Lage der Religionsfreiheit ergeben, den die Kirchen am Montag in Berlin vorgestellt haben.&nbsp;Seit sechs Jahren nehme die Christenverfolgung weltweit best\u00e4ndig zu, hei\u00dft es im \u201e\u00d6kumenischen Bericht zur Religionsfreiheit von Christen weltweit\u201d. 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