{"id":1873,"date":"2019-08-22T07:26:02","date_gmt":"2019-08-22T05:26:02","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/christenverfolgung\/sicherheitslage-spitzt-sich-zu-html\/"},"modified":"2023-02-22T08:53:23","modified_gmt":"2023-02-22T07:53:23","slug":"sicherheitslage-spitzt-sich-zu-html","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/sicherheitslage-spitzt-sich-zu-html\/","title":{"rendered":"Sicherheitslage spitzt sich zu"},"content":{"rendered":"<p>Die Sicherheitslage in Burkina Faso spitzt sich zu. Am 19. August starben bei einem dschihadistischen Anschlag 24 Soldaten, weitere 7 wurden verletzt, w\u00e4hrend 5 ihrer Kameraden als vermisst gemeldet werden. Der Angriff ereignete sich in den fr\u00fchen Morgenstunden in Koutougou im Norden des Landes. &#8222;Die Menschen in Burkina Faso sind im langj\u00e4hrigen Kampf gegen den Terrorismus immer standhaft geblieben&#8220;, so der Pr\u00e4sident des Landes Roch Marc Christian Kabor\u00e9 und wiederholte: &#8222;Burkina Faso wird niemals einen Teil seines Territoriums aufgeben, koste es unser Lebens\u201c.<\/p>\n<p> Erst Anfang August hatte der Vorsitzende der Bischofskonferenz von Burkina Faso und Niger, Bischof Laurent Birfuor\u00e9 Dabir\u00e9 von Dori, Massaker an Christen angeprangert, die von ausl\u00e4ndischen dschihadistischen Gruppen ver\u00fcbt wurden, die seiner Ansicht nach &#8222;besser bewaffnet und ausger\u00fcstet sind&#8220; als die Armee des Landes.<\/p>\n<p> &#8222;Wenn die Welt weiterhin nichts unternimmt, wird die christlichen Pr\u00e4senz verschwinden&#8220;, sagte der Vorsitzende der Bischofskonferenz. Dschihadistische Gruppen verfolgen laut Erzbischof Dabir\u00e9 eine pr\u00e4zise Strategie, um immer gr\u00f6\u00dfere Gebiete des Landes unter ihre Kontrolle zu bringen oder zumindest zu destabilisieren. &#8222;Sie haben sich nach und nach in unserem Land installiert und haben die Armee, die zivilen Strukturen und die Bev\u00f6lkerung angegriffen. Ihr Hauptziel scheinen nun Christen zu sein. Ich vermute, sie versuchen nun, einen interreligi\u00f6sen Konflikt zu provizieren\u201c, so Bischof Dabir\u00e9.<\/p>\n<p> &#8222;Die Unsicherheit w\u00e4chst weiter und wir sehen uns gezwungen, unsere pastoralen Aktivit\u00e4ten zu reduzieren. Zum jetzigen Zeitpunkt ist es zu gef\u00e4hrlich, in bestimmte Gebiete zu reisen, und ich war gezwungen, zwei Pfarrgemeinden zu schlie\u00dfen&#8220;, klagt der Vorsitzende der Bischofskonferenz.<\/p>\n<p> Rund ein F\u00fcnftel der 16,5 Millionen Einwohner von Burkina Faso sind Katholiken. Am vergangenen 12. Juli unterzeichnete die Regierung des Landes ein Abkommen mit dem Vatikan, das den rechtlichen Status der Kirche garantiert und mit dem sich die Regierung verpflichtet, &#8222;f\u00fcr das moralische, geistige und materielle Wohlergehen zusammenzuarbeiten der Personen und zur F\u00f6rderung des Gemeinwohls zusammenzuarbeiten&#8220;.<\/p>\n<p> Christliche Kultst\u00e4tten, insbesondere im Norden des Landes, der haupts\u00e4chlich von Muslimen bewohnt wird, waren seit dem Sturz von Pr\u00e4sident Blaise Compaore im Oktober 2014 immer wieder Zielscheibe dschihadistischer Gruppen.<br \/> Im Juni prangerten die Bisch\u00f6fe von Burkina Faso und Niger an, dass ihre L\u00e4nder &#8222;seit Jahren Opfer des Terrorismus sind&#8220; (Quelle: Fidesdienst, Bild: Sputniktilt\/wikipedia)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Sicherheitslage in Burkina Faso spitzt sich zu. Am 19. 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