{"id":1875,"date":"2019-08-23T06:58:29","date_gmt":"2019-08-23T04:58:29","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/christenverfolgung\/radikale-hindus-greifen-pilger-html\/"},"modified":"2023-02-23T10:27:03","modified_gmt":"2023-02-23T09:27:03","slug":"radikale-hindus-greifen-pilger-html","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/radikale-hindus-greifen-pilger-html\/","title":{"rendered":"Radikale Hindus greifen Pilger an"},"content":{"rendered":"<p>Ungef\u00e4hr 40 katholische Pilger wurden auf ihrem Weg zum ber\u00fchmten Marienheiligtum in der Stadt Velankanni im Bundesstaat Tamil Nadu von einer Gruppe radikaler Hindus angegriffen und beschimpft. Die Ortskirche verurteilte den Vorfall vom vergangenen 18. August entschieden. Die Pilger stammen aus dem nahe gelegenen Bundesstaat Karnataka und wurden von einer Gruppe namens &#8222;Hindu Munnani&#8220; angegriffen, die Christen des Proselytismus beschuldigt.<\/p>\n<p> Bischof Devadass Ambrose Mariadoss von Thanjavur erkl\u00e4rte er sei entsetzt und verurteile die Tat mit Nachdruck. Dabei forderte er die zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden auf, rasch einzugreifen. Der Bischof betont, dass die Wallfahrt ein allj\u00e4hrliches Ereignis ist, das seit Jahrhunderten praktiziert wird. &#8222;Diese Aktion der hinduistischen Radikalen war v\u00f6llig sinnlos und unbegr\u00fcndet. Die indische Verfassung garantiert allen B\u00fcrgern die freie Aus\u00fcbung ihrer Religion. Diese Freiheit wird jedoch in j\u00fcngster Zeit immer wieder eingeschr\u00e4nkt, wie dieser Vorfall gezeigt hat&#8220;, sagte der Bischof .<\/p>\n<p> Pfarrer L. Sahayaraj, stellvertretender Sekret\u00e4r des Bischofsrats von Tamil Nadu, verlangt, dass &#8222;die Polizei rigoros gegen die f\u00fcr die Gewalt verantwortlichen Personen vorgehen muss&#8220;. Nach dem Vorfall reichten die Pilger eine Beschwerde beim zust\u00e4ndigen Polizeipr\u00e4sidium ein, das im Zusammenhang mit dem Fall bereits sechs Personen festnehmen lie\u00df.<\/p>\n<p> Weitere 200 Gl\u00e4ubige aus der gleichen Gegend setzten ihre Fu\u00dfwallfahrt nach Velankanni fort, um ihren Glauben und ihre Hingabe an Maria Ausdruck zu verleihen. Velankanni ist ein ber\u00fchmtes Marienwallfahrtszentrum in der Di\u00f6zese Thanjavur in S\u00fcdindien, dessen Basilika jedes Jahr Millionen von Gl\u00e4ubigen besucht wird.<\/p>\n<p> Die Geschichte des Wallfahrtsortes reicht bis ins 16. Jahrhundert zur\u00fcck, als die Jungfrau Maria einem kleinen Jungen erschien. Eine weitere Marienescheinung gab es 1597, als die Gottesmutter erneut einem Milchverk\u00e4ufer in Sundram erschien. In den gleichen Jahren gerieten portugiesische Seeleute, die von Macao nach Sri Lanka segelten, in der Bucht von Bengalen in einen schrecklichen Sturm und beteten zur Jungfrau Maria, der sie versprachen, eine Kirche f\u00fcr sie zu bauen, sollten sie gerettet werden. Die portugiesischen Kaufleute \u00fcberlebten den Sturm und begannen mit der Anbetung der Muttergottes die noch heute in Velankanni verehrt wird.<\/p>\n<p> Das Marienheiligtum in Velankanni gilt als einer der wichtigsten katholischen Wallfahrtsorte in Indien. Die Feierlichkeiten zum Fest der Jungfrau Maria finden jedes Jahr zwischen dem 29. August und dem 8. September statt und ziehen Tausende von Pilgern an. (Quelle: Fidesdienst)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ungef\u00e4hr 40 katholische Pilger wurden auf ihrem Weg zum ber\u00fchmten Marienheiligtum in der Stadt Velankanni im Bundesstaat Tamil Nadu von einer Gruppe radikaler Hindus angegriffen und beschimpft. 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