{"id":1941,"date":"2019-12-03T23:00:00","date_gmt":"2019-12-03T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/christenverfolgung\/familie-bei-messerangriff-verletzt-html\/"},"modified":"2023-02-21T09:12:38","modified_gmt":"2023-02-21T08:12:38","slug":"familie-bei-messerangriff-verletzt-html","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/familie-bei-messerangriff-verletzt-html\/","title":{"rendered":"Familie bei Messerangriff verletzt"},"content":{"rendered":"<div class=\"b_main__pageTitle\">\n<p>Islamist f\u00fchlte sich durch Pr\u00e4senz der Christen provoziert.&nbsp;<span style=\"font-size: 13.008px;\">George Shehata lebt im Dorf Al-Nasriyah in der N\u00e4he der ober\u00e4gyptischen Provinz Minya. Gegen elf Uhr abends am Sonntag, den 17. November, sah er seinen 16 Jahre alten Cousin Ishaq in blutbefleckter Kleidung auf sich zukommen. Ishaq dr\u00e4ngte ihn mitzukommen und seinen 22-j\u00e4hrigen Bruder Shenouda zu retten. \u201eIch war schockiert. Ich eilte sofort zu ihrem Haus und fand Shenouda blut\u00fcberstr\u00f6mt vor dem Haus auf dem Boden liegend vor.\u201c<\/span><\/p>\n<\/div>\n<div class=\"b_main__innerWrap\">\n<div class=\"b_textMediaElement b_textMediaElement--onlytext\">\n<div class=\"b_textMediaElement__textWrap\">\n<p><strong>\u201eHunde wie ihr sollten nicht auf der Stra\u00dfe sitzen\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Was war geschehen? Die beiden Br\u00fcder und ihre Mutter hatten zusammen mit ihrer christlichen Nachbarin und Verwandten Nawal vor dem Haus gesessen, als ein 25-j\u00e4hriger islamischer Extremist aus der Nachbarschaft vorbeikam. George berichtet: \u201eEr sagte ihnen, sie sollten ins Haus gehen, weil sie Christen seien und Christen nicht auf der Stra\u00dfe sein sollten, weil sie Hunde seien. Houda antwortete ihm mutig, dass sie nicht die Absicht h\u00e4tten, seiner Aufforderung nachzukommen. Der Mann wurde w\u00fctend und schimpfte, er werde diese \u201aungl\u00e4ubigen Hunde\u2018 t\u00f6ten. Dann eilte er nach Hause, kam mit einem Messer zur\u00fcck und fing an, die Familie zu schlagen und auf sie einzustechen.\u201c<\/p>\n<p>George brachte die Familie in ein nahegelegenes Krankenhaus. Die ersten beiden weigerten sich, Shenouda aufzunehmen, da sein Zustand bereits so ernst war. \u201eGl\u00fccklicherweise besuchten einige kanadische \u00c4rzte gerade das dritte Krankenhaus, das wir aufsuchten\u201c, sagt George. \u201eSie operierten Shenouda.\u201c Aufgrund der zahlreichen Stichverletzungen musste ein Teil seines Darms entfernt werden; au\u00dferdem wurde er an Leber und Bauch operiert. Houda hatte 22 Stiche am Kopf und Ishaq sechs am ganzen K\u00f6rper abbekommen. Drei Tage lang k\u00e4mpfte Shenouda auf der Intensivstation um sein Leben, wie sein Halbbruder Salib Hakim Ishaq berichtet. Inzwischen befindet er sich auf dem Weg der Besserung.<\/p>\n<p><strong>Polizei spricht von einem \u201egew\u00f6hnlichen Streit\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Au\u00dfer durch den brutalen Angriff ist die Familie besonders ersch\u00fcttert durch die Reaktion der Polizei auf den Vorfall. \u201eIn ihrem Bericht nennt die Polizei die Tat \u201aeinen ganz gew\u00f6hnlichen Streit\u2018\u201c, sagt Salib emp\u00f6rt. \u201eWie kann das ein normaler Streit sein? Es ist ein Verbrechen, ein versuchter Mord!\u201c<\/p>\n<p>Die Familie wird im Gerichtsverfahren gegen den Angreifer behindert, sagt Salib: \u201eDie Polizei hat den Angreifer verhaftet, aber die Staatsanwaltschaft erlaubt unserem Anwalt nicht, die Unterlagen der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft einzusehen.\u201c Auch Zeugen sind nicht sicher: \u201eUnsere Nachbarin und enge Verwandte Nawal, die vor dem Angriff fliehen konnte, hat gegen den Angreifer ausgesagt. Aber als der Angreifer das herausfand, beschuldigte er sie und sagte, er habe die Familie angegriffen, weil sie und Shenouda \u201aunmoralische Handlungen\u2018 auf der Stra\u00dfe begangen h\u00e4tten. Das ist einfach nicht wahr.\u201c<\/p>\n<p>Houda und ihre S\u00f6hne werden bedr\u00e4ngt, ihre Anklage gegen den Angreifer fallen zu lassen, sagt Salib: \u201eDie muslimischen Dorfbewohner dr\u00e4ngen uns, eine so genannte \u201aVers\u00f6hnungssitzung\u2018 zu akzeptieren und damit die offizielle Anklage fallen zu lassen. Aber das akzeptieren wir nicht. Dieser Extremist muss gesetzlich bestraft werden, weil er versucht hat, meinem Bruder zu t\u00f6ten, und meine Stiefmutter schwer verletzt hat. Wenn solche Handlungen ungestraft bleiben, f\u00fchrt das nur zu weiterer Gewalt.\u201c (Quelle: Open Doors)<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Islamist f\u00fchlte sich durch Pr\u00e4senz der Christen provoziert.&nbsp;George Shehata lebt im Dorf Al-Nasriyah in der N\u00e4he der ober\u00e4gyptischen Provinz Minya. Gegen elf Uhr abends am Sonntag, den 17. November, sah er seinen 16 Jahre alten Cousin Ishaq in blutbefleckter Kleidung auf sich zukommen. 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