{"id":1989,"date":"2020-03-25T11:07:38","date_gmt":"2020-03-25T10:07:38","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/christenverfolgung\/mutter-eines-priesters-tot-aufgefunden-html\/"},"modified":"2023-02-24T09:52:31","modified_gmt":"2023-02-24T08:52:31","slug":"mutter-eines-priesters-tot-aufgefunden-html","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/mutter-eines-priesters-tot-aufgefunden-html\/","title":{"rendered":"Mutter eines Priesters tot aufgefunden"},"content":{"rendered":"<p><span>Die Leiche von \u015eimoni Diril, der Mutter des chald\u00e4ischen Priesters Remzi Diril, wurde siebzig Tage nach der Entf\u00fchrung der Frau und ihres Mannes Hormuz in einem Bach im t\u00fcrkischen Dorf Kovankaya gefunden. Das christliche Ehepaar war am vergangenen 11. Januar Kovankaya einem Dorf in der s\u00fcdostt\u00fcrkischen Provinz \u015eirnak entf\u00fchrt worden.&nbsp;<\/span><span>Das Verschwinden des chald\u00e4ischen Ehepaares hatte in den \u00f6rtlichen christlichen Gemeinden, die derzeit haupts\u00e4chlich aus Gefl\u00fcchteten aus dem Irak und Syrien besteht, gro\u00dfe Besorgnis ausgel\u00f6st. Nun Bef\u00fcrchten die Christen in der Region, das dem Ehemann Hormuz dasselbe Schicksal widerfahren sein k\u00f6nnte.<br \/><\/span><br \/><span>&nbsp;Ihr Sohn, der chald\u00e4ische Priester Remzi Diril, in der Gemeinde auch als Pfarrer Adday bekannt, ist derzeit in Istanbul f\u00fcr die Seelsorge unter Tausenden in der T\u00fcrkei lebenden chald\u00e4ischen Christen verantwortlich, die dort oft auf ein Visum f\u00fcr die Auswanderung in europ\u00e4ische L\u00e4nder oder nach Amerika oder Ozeanien warten.&nbsp;<\/span><span>Wie Augenzeugen berichten sollen unbekannte M\u00e4nner Hormuz und \u015eimoni aus ihrem Dorf verschleppt haben, von denen&nbsp;in journalistischen Kreisen behauptet wird, es handle sich um Milizion\u00e4re der kurdischen Arbeiterpartei (PKK). Pfarrer Adday, der seine Eltern am Tag nach der Entf\u00fchrung besuchen wollte, hatte deren Zuhause leer vorgefunden.<br \/><\/span><br \/><span>&nbsp;In den darauffolgenden Tagen hatten t\u00fcrkische Spezialeinheiten, unterst\u00fctzt von Hundeeinheiten und auch mithilfe von Drohnen, intensive rund um den Berg Kato nach dem vermissten Ehepaar gesucht, ohne Spuren der beiden zu finden.<\/span><br \/><span>Das historisch von assyrischen und chald\u00e4ischen Christen bewohnte Dorf Kovankaya war 1994 w\u00e4hrend des Konflikts zwischen der t\u00fcrkischen Armee und den PKK-Milizion\u00e4ren in Brand gesteckt und gewaltsam evakuiert worden. Die Familie von Hormuz und \u015eimoni war infolge der Gewalt aus S\u00fcdostanatolien geflohen und nach Istanbul gezogen. Die Bestimmungen zum Verbot des Aufenthalts im Dorf waren 2010 aufgehoben worden. 2015 wollte das \u00e4ltere Ehepaar dauerhaft in sein Heimatdorf zur\u00fcckkehren, obwohl viele andere christliche Familien, die aus Kovankaya evakuiert worden waren, nicht mehr in die Heimat zur\u00fcckkehren wollten. (Quelle: Fidesdienst)<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Leiche von \u015eimoni Diril, der Mutter des chald\u00e4ischen Priesters Remzi Diril, wurde siebzig Tage nach der Entf\u00fchrung der Frau und ihres Mannes Hormuz in einem Bach im t\u00fcrkischen Dorf Kovankaya gefunden. Das christliche Ehepaar war am vergangenen 11. 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