{"id":2199,"date":"2021-02-23T14:49:47","date_gmt":"2021-02-23T13:49:47","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/christenverfolgung\/17jaehrige-seit-drei-jahren-verschleppt-html\/"},"modified":"2023-02-16T16:01:43","modified_gmt":"2023-02-16T15:01:43","slug":"17jaehrige-seit-drei-jahren-verschleppt-html","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/17jaehrige-seit-drei-jahren-verschleppt-html\/","title":{"rendered":"17j\u00e4hrige seit drei Jahren verschleppt"},"content":{"rendered":"<p>KIRCHE IN NOT erinnert an Leah Sharibu. Z<span style=\"font-size: 13.008px;\">um dritten Jahrestag der Entf\u00fchrung der Christin Leah Sharibu erinnerte der protestantische Missionar Gideon Para-Mallam im Gespr\u00e4ch mit dem weltweiten katholischen Hilfswerk \u201eKirche in Not\u201c an das Schicksal des M\u00e4dchens. \u201eEinige Nachrichten, die ich \u00fcber Leah erhalten habe sind beunruhigend. Die gute Nachricht jedoch ist, dass Leah noch am Leben ist\u201c, erkl\u00e4rte Para-Mallam, der in engem Kontakt mit der Familie des M\u00e4dchens steht. Leah besuchte ein staatliches Internat in Dapchi im Bundesstaat Yobe im Nordosten Nigerias, 75 Kilometer von der Grenze zu Niger entfernt. Yobe und der angrenzende Bundesstaat Borno gelten als Hochburgen von Boko Haram und weiterer Splittergruppen.<\/span><\/p>\n<p><strong>Alle Entf\u00fchrten wurden freigelassen \u2013 au\u00dfer Leah<\/strong><\/p>\n<p>Am 19. Februar 2018 wurde Leah zusammen mit 109 Mitsch\u00fclerinnen von K\u00e4mpfern der ISWAP-Miliz (\u201eIslamischer Staat von Westafrika\u201c) verschleppt. Damals war sie 14 Jahre alt. Acht Sch\u00fclerinnen starben in der Gefangenschaft, die anderen M\u00e4dchen wurden freigelassen \u2013 bis auf Leah. \u201eLeah wurde festgehalten, weil sie sich weigerte, ihrem Glauben an Christus abzuschw\u00f6ren\u201c, sagte der Pastor.<\/p>\n<p>Im Herbst 2018 tauchte ein Video auf, in dem Leah um ihre Freilassung bat; auch konnte sie ihre Eltern nochmals kontaktieren. \u201eDas war das letzte Mal, dass wir direkt von ihr geh\u00f6rt haben.\u201c Erst wieder im Januar 2020 habe es wieder ein Lebenszeichen von Leah gegeben. Auch sei unklar, wo das M\u00e4dchen festgehalten wird. \u201eDenken Sie daran, dass ihre Entf\u00fchrer erkl\u00e4rten, dass Leah und andere Sklavinnen auf Lebenszeit sein w\u00fcrden. Sie wurden anschlie\u00dfend mit einigen der Befehlshaber verheiratet\u201c, erkl\u00e4rte Para-Mallam.<\/p>\n<p>Berichten, Leah sei mittlerweile zum Islam konvertiert, hielt der Pastor entgegen: \u201eW\u00e4re dies eine freiwillige oder erzwungene Konversion? Vergessen Sie nicht, dass Leah in erster Linie festgehalten wurde, weil sie sich im jungen Alter von 14 Jahren entschied, ihrer christlichen \u00dcberzeugung treu zu bleiben. Was f\u00fcr eine Heldin des Glaubens Leah ist!\u201c<\/p>\n<p><strong>Zahlreiche M\u00e4dchen und Frauen in Nigeria verschleppt<\/strong><\/p>\n<p>Leider ist Leahs Schicksal kein Einzelfall, erinnerte der Geistliche: \u201eAu\u00dfer Leah sind noch einige der Chibok-M\u00e4dchen unauffindbar.\u201c Bereits im April 2014 waren in Chibok im Bundesstaat Borno 276 Sch\u00fclerinnen von Boko-Haram-K\u00e4mpfern entf\u00fchrt worden. Ihr Schicksal hatte international Best\u00fcrzung ausgel\u00f6st. Mittlerweile gelten noch immer rund 100 M\u00e4dchen als vermisst. Erst am 17. Februar 2021 waren in Kagara im Bundesstaat Niger im Westen Nigerias 27 Schulkinder verschleppt worden.<\/p>\n<p>\u201eMir scheint, dass es in Nigeria zu viele rechtsfreie R\u00e4ume gibt und unsere Integrit\u00e4t als Nation daher gef\u00e4hrdet ist\u201c, fasste Gideon Para-Mallam zusammen und appellierte an die Weltgemeinschaft: \u201eEs geht nicht nur um Leah Sharibu, sondern um unsere gemeinsame Menschlichkeit. Lasst uns \u00fcber die Grenzen hinweg zusammenkommen und handeln!\u201c<\/p>\n<p><em>Die Hilfe f\u00fcr die bedr\u00e4ngte christliche Minderheit in Nigeria ist einer der Schwerpunkte von \u201eKirche in Not\u201c. Spenden Sie jetzt unter: <a href=\"https:\/\/www.kircheinnot.at\/helfen\/Spenden\/\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">www.kircheinnot.at<\/span> <\/strong><\/a>oder auf folgendes Konto:<\/em><\/p>\n<p><em>Empf\u00e4nger: KIRCHE IN NOT<\/em><br \/><em>IBAN: AT71 2011 1827 6701 0600<\/em><br \/><em>BIC: GIBAATWWXXX<\/em><br \/><em>Verwendungszweck: Nigeria<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>KIRCHE IN NOT erinnert an Leah Sharibu. Zum dritten Jahrestag der Entf\u00fchrung der Christin Leah Sharibu erinnerte der protestantische Missionar Gideon Para-Mallam im Gespr\u00e4ch mit dem weltweiten katholischen Hilfswerk \u201eKirche in Not\u201c an das Schicksal des M\u00e4dchens. \u201eEinige Nachrichten, die ich \u00fcber Leah erhalten habe sind beunruhigend. 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