{"id":2261,"date":"2021-05-17T08:32:42","date_gmt":"2021-05-17T06:32:42","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/christenverfolgung\/5-menschen-sterben-kirche-geschaendet-html\/"},"modified":"2023-02-20T12:22:16","modified_gmt":"2023-02-20T11:22:16","slug":"5-menschen-sterben-kirche-geschaendet-html","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/5-menschen-sterben-kirche-geschaendet-html\/","title":{"rendered":"5 Menschen sterben &#8211; Kirche gesch\u00e4ndet"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;In Niger wurde gestern das Ende des Ramadan mit dem Fest Aid el Fitr gefeiert. In der Hauptstadt Niamey fanden die Feiern in der Ruhe und Harmonie des Gebets und der Familienfeier statt. Nur ein langer Stromausfall tr\u00fcbte den Festtag\u201c, so Pater Mauro Armanino, Missionar der Gesellschaft der Afrikamissionen (SMA), der in Niamey lebt und arbeitet.<\/p>\n<p> &#8222;Doch ein wirklich dramatisches Ereignis fand im Dorf Fangio, etwa 300 Kilometer von Niamey entfernt, in der Region Songhay-Zerma, wo die ersten katholischen Gemeinden des Landes entstanden waren. Der erste getaufte Katholik aus Nigeria, Antoine Douramane, stammt aus dieser Gegend. Er hat die Gemeinde in Fangio mitgegr\u00fcndet\u201c, so Pater Armanino, der in diesem Zusammenhang von einem Angriff dschihadistischer Gruppen auf die l\u00e4ndliche Gemeinde in Niger berichtet.<\/p>\n<p> \u201eAm Morgen des Festtags kamen gegen sieben bewaffnete M\u00e4nner auf Motorr\u00e4dern an und griffen das Dorf an. Sie t\u00f6teten f\u00fcnf Menschen und verletzten zwei weitere. Das Dorf wurde durchforstet und ein Mitglied der christlichen Gemeinde namens Joseph wurde ebenfalls get\u00f6tet. Die Dschihadisten haben auch die \u00f6rtliche Kirche gesch\u00e4ndet. Die Marienstatue, die Ornamente des Altars und verschiedene liturgische B\u00fccher wurden zerst\u00f6rt und verbrannt&#8220;, so Pater Armanino. &#8222;Das B\u00fcro des Rektors der staatlichen Schule wurde ebenfalls zerst\u00f6rt. Wieder einmal ist alles, was eine Bedrohung f\u00fcr die &#8222;dschihadistische&#8220; Hegemonie darstellen k\u00f6nnte, soweit zerst\u00f6rt, dass kein Schaden mehr verursacht werden kann.&#8220;<\/p>\n<p> Im Dreil\u00e4nder-Eck (Mali, Burkina Faso, Niger) sind unter anderem tschadischen Soldaten der Barkhane-Friedenseinheit in der Sahelzone im Einsatz. In der Gegend haben bereits mehrere hundert Menschen durch die Aktionen von bewaffnete Terroristengruppen und Banditen ihr Leben verloren. &#8222;Die Hauptstadt Niamey erscheint als &#8218;umzingelt&#8217;\u201c, unterstreicht der Missionar.<\/p>\n<p> \u201eTausende von Menschen sind jetzt geflohen, um anderswo Schutz und Sicherheit zu suchen. Sch\u00e4tzungen zufolge sind mindestens eine Million Menschen bereits im eigenen Land vertrieben worden, und der Bedarf an Hilfe durch humanit\u00e4re Organisationen steigt. Ein Teil der Christen in dieser Region lebt den Glauben \u201eim Untergrund\u201c aus Angst vor Repressalien. Die Zeit der M\u00e4rtyrer ist heut, da hier auch das Fest Christi Himmelfahrt gefeiert wird &#8222;, schlie\u00dft Pater Armanino. (Quelle: Fidesdienst, Bild: TUBS\/wikipedia)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;In Niger wurde gestern das Ende des Ramadan mit dem Fest Aid el Fitr gefeiert. 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