{"id":2281,"date":"2021-06-07T13:36:16","date_gmt":"2021-06-07T11:36:16","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/christenverfolgung\/weitere-katholische-kirche-beschaedigt-html\/"},"modified":"2023-02-16T15:56:29","modified_gmt":"2023-02-16T14:56:29","slug":"weitere-katholische-kirche-beschaedigt-html","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/weitere-katholische-kirche-beschaedigt-html\/","title":{"rendered":"Weitere katholische Kirche besch\u00e4digt"},"content":{"rendered":"<p>In der Stadt Demoso im Bundesstaat Kayah im Osten Myanmars wurde die katholische Kirche Unserer Lieben Frau des Friedens in der Pfarre Dongankha in der Di\u00f6zese Loikaw vors\u00e4tzlich von der burmesischen Armee angegriffen und schwer besch\u00e4digt. Es ist das sechste katholische Kirchengeb\u00e4ude, das von Angriffen oder \u00dcberf\u00e4llen der Armee betroffen ist. Wie ein Priester der Di\u00f6zese, Pfarrer Paul Tinreh mittielt, wurden keine Verletzten oder Tote gemeldet, und die Kirche ist nur eines der vielen angegriffenen Geb\u00e4ude in der Gegend: Mehrere H\u00e4user wurden durch Artillerieangriffe besch\u00e4digt oder in Brand gesteckt, zu denen es am gestrigen, 6. Juni, in den fr\u00fchen Morgenstunden gekommen war.<\/p>\n<p> Seit Wochen stellt die Ortskirche ihre Einrichtungen f\u00fcr Vertriebene zur Verf\u00fcgung, die vor den Bombenangriffen geflohen sind: Neben der Kirche befindet sich ein von katholischen Ordensschwestern betriebenes Altersheim, in dem zusammen mit den \u00e4lteren Nonnen rund 150 schutzbed\u00fcrftige Menschen aus dem Dorf Dongankha untergebracht sind, darunter Frauen, \u00e4ltere Menschen und Kinder. &#8222;Der Pfarrer bleibt auch bei ihnen, aber in Wirklichkeit sind sie dort nicht sicher. Da der Staat Kayah zum Kriegsgebiet geworden ist, ist kein Ort in der Gegend mehr sicher&#8220;, so Pfarrer Francis Soe Naing, ein weiterer einheimischer Priester gegen\u00fcber Fides.<\/p>\n<p> \u201eWir haben an das Milit\u00e4r appelliert, Kirchen nicht anzugreifen, weil viele Menschen, besonders schutzbed\u00fcrftige, in ihnen Zuflucht suchen. Aber der Appell stie\u00df auf taube Ohren. Einer der Gr\u00fcnde, warum sie die katholische Kirche angreifen, ist die Zusammenarbeit mit vielen Spendern, mit denen die katholische Kirche Hilfsinitiativen f\u00fcr mehr als ein Drittel der Gesamtbev\u00f6lkerung des Bundesstaates Kayah (\u00fcber 300.000 Menschen) auf den Weg brachte, die aufgrund wahlloser Angriffe des Milit\u00e4rregimes gewaltsam vertrieben wurden&#8220;, f\u00fcgt der Jesuitenpater Wilbert Mireh hinzu. &#8222;Ein weiterer Grund ist, dass sie sogar Kirchen angreifen, weil sie keinen Hauch von Menschlichkeit oder Herz mehr besitzen&#8220;, bemerkt der Ordensmann.<br \/> In der Pfarre Dongankha, rund um die gestern getroffene Kirche, leben etwa 800 katholische Familien mit rund 4.600 Menschen, die von 3 Priestern, 2 Ordensbr\u00fcdern, 4 Ordensschwestern, 1 Katechetin und 15 ehrenamtlichen Pastoralassistenten betreut werden. (Quelle: Fidesdienst, Bild: TUBS\/wikipedia)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Stadt Demoso im Bundesstaat Kayah im Osten Myanmars wurde die katholische Kirche Unserer Lieben Frau des Friedens in der Pfarre Dongankha in der Di\u00f6zese Loikaw vors\u00e4tzlich von der burmesischen Armee angegriffen und schwer besch\u00e4digt. Es ist das sechste katholische Kirchengeb\u00e4ude, das von Angriffen oder \u00dcberf\u00e4llen der Armee betroffen ist. 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