{"id":2321,"date":"2021-07-27T08:15:51","date_gmt":"2021-07-27T06:15:51","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/christenverfolgung\/ein-monat-der-hand-von-entfuehrern-html\/"},"modified":"2023-02-20T12:19:13","modified_gmt":"2023-02-20T11:19:13","slug":"ein-monat-der-hand-von-entfuehrern-html","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/ein-monat-der-hand-von-entfuehrern-html\/","title":{"rendered":"Ein Monat in der Hand von Entf\u00fchrern"},"content":{"rendered":"<p>Befreiter Priester (rechts im Bild) bedankt sich f\u00fcr weltweite Anteilnahme. Seelsorger aus Region Mopti war fast ein Monat lang in der Hand von Entf\u00fchrern. \u201eIch war verloren und bin wiedergefunden worden. Ich war tot und lebe wieder.\u201c Diese Dankesworte des nach einer Entf\u00fchrung freigelassenen Priesters Leon Douyon aus S\u00e9gu\u00e9 im S\u00fcdosten Malis \u00fcbermittelten Projektpartner an das weltweite katholische Hilfswerk \u201eKirche in Not\u201c.<\/p>\n<p>Douyon war am 21. Juni zusammen mit vier seiner Gemeindemitglieder auf der Stra\u00dfe von S\u00e9gu\u00e9 nach San in der Region Mopti durch eine bislang nicht n\u00e4her benannte Rebellengruppe entf\u00fchrt worden. Wenige Stunden nach der Entf\u00fchrung wurden die vier anderen Geiseln freigelassen, der Priester blieb jedoch bis 13. Juli in der Gewalt der Entf\u00fchrer. In Mali und im Ausland hatten viele Christen f\u00fcr seine Freilassung gebetet.<\/p>\n<p><strong>Nicht mehr an ein Wiedersehen geglaubt<\/strong><\/p>\n<p>In der Predigt bei seiner ersten Sonntagsmesse nach seiner Befreiung sagte Leon Douyon, er habe nicht daran geglaubt, jemals wieder Gottesdienst zu feiern und seine Gemeinde wiederzusehen. \u201eAlles ist ein Werk der Gnade. Jeder von Ihnen hat durch den Rosenkranz und verschiedene Gebete Gott angefleht\u201c, sagte der Priester bei einer heiligen Messe am 18. Juli in S\u00e9var\u00e9 am Stadtrand von Mopti. \u201eGott, unser Vater, der uns so viel gibt, vergisst keines seiner Kinder.\u201c<\/p>\n<p>Douyon rief dazu auf, \u201ef\u00fcr ein br\u00fcderliches und vereintes Mali\u201c zu beten. Der Priester bedankte sich in einer sp\u00e4teren Botschaft auch bei den Wohlt\u00e4tern von \u201eKirche in Not\u201c (ACN) f\u00fcr die Gebete und die Anteilnahme.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich bat Douyon darum, weiterhin f\u00fcr die Schwester Gloria Cecilia Narv\u00e1ez Argoti zu beten. Die kolumbianische Ordensfrau war vor vier Jahren in Mali entf\u00fchrt worden. Erst k\u00fcrzlich war ein Lebenszeichen von ihr aufgetaucht. In einem Brief an ihren Bruder hatte Schwester Gloria ihre Entf\u00fchrer als Angeh\u00f6rige der \u201eGruppe zur Unterst\u00fctzung des Islam und der Muslime\u201c bezeichnet. Diese dschihadistische Miliz soll mit der Terrorgruppe al-Qaida in Verbindung stehen.<\/p>\n<p><em>Unterst\u00fctzen Sie die kleine und bedr\u00e4ngte christliche Minderheit in Mali! Spenden Sie online unter: <span style=\"text-decoration: underline;\"><strong><a href=\"https:\/\/www.kircheinnot.at\/helfen\/Spenden\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.kircheinnot.at<\/a><\/strong><\/span><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Befreiter Priester (rechts im Bild) bedankt sich f\u00fcr weltweite Anteilnahme. Seelsorger aus Region Mopti war fast ein Monat lang in der Hand von Entf\u00fchrern. \u201eIch war verloren und bin wiedergefunden worden. 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