{"id":2393,"date":"2021-11-16T07:40:53","date_gmt":"2021-11-16T06:40:53","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/christenverfolgung\/sorge-ueber-gewalt-kirchl-mitarbeitern-html\/"},"modified":"2023-02-22T09:25:31","modified_gmt":"2023-02-22T08:25:31","slug":"sorge-ueber-gewalt-kirchl-mitarbeitern-html","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/sorge-ueber-gewalt-kirchl-mitarbeitern-html\/","title":{"rendered":"Sorge \u00fcber Gewalt an kirchlichen Mitarbeitern"},"content":{"rendered":"<p>Das weltweite p\u00e4pstliche Hilfswerk \u201eKirche in Not\u201c (ACN) zeigt sich alarmiert \u00fcber die zunehmende Gef\u00e4hrdung von Priestern, Ordensleuten und Missionaren weltweit. Recherchen des Hilfswerks zufolge wurden im Jahr 2021 bislang 17 von ihnen ermordet und 20 entf\u00fchrt.<\/p>\n<p>\u201eKirchliche Mitarbeiter werden oft gezielt Opfer von Gewalt\u201c, erkl\u00e4rte der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Pr\u00e4sident von \u201eKirche in Not\u201c (ACN), Dr. Thomas Heine-Geldern, am Sitz der internationalen Zentrale des Hilfswerks in K\u00f6nigstein im Taunus. Manchmal sei das Motiv finanzieller Natur, etwa wenn es sich um einen Raub\u00fcberfall oder eine L\u00f6segeldforderung handele. \u201eManchmal wollen die Angreifer die Stimme der Kirche, die Ungerechtigkeit und Gewalt anprangert, zum Schweigen bringen. Aber es gibt auch eine zunehmende Aggression, die ihren Ursprung in fehlender Religionsfreiheit hat.\u201c<\/p>\n<p><strong>Steigende Zahl von Entf\u00fchrungen in Nigeria<\/strong><\/p>\n<p>Besonders besorgt ist \u201eKirche in Not\u201c \u00fcber die Lage in Nigeria. Dort wurden in diesem Jahr bislang zwei kirchliche Mitarbeiter ermordet und sieben entf\u00fchrt. Zu ihnen z\u00e4hlt Pater Izu Marcel Onyeocha aus dem Claretiner-Orden. Er wurde in der Nacht des 10. April verschleppt, als er mit dem Auto unterwegs nach Owerri im S\u00fcden Nigerias war. Als er wegen einer Panne ausstieg, wurde er von einer bewaffneten Gruppe attackiert und verschleppt. Dabei soll es sich um Extremisten aus dem Nomaden-Stamm der Fulani gehandelt haben. Der Ordensmann kam nach zwei Tagen wieder frei.<\/p>\n<p>Auch in S\u00fcdamerika kommt es immer wieder zu \u00dcbergriffen auf Geistliche. In Mexiko wurden 2021 bislang mindestens drei Priester und ein Katechet ermordet. Einer von ihnen ist der Franziskaner-Pater Juan Antonio Orozco Alvarado. Er wurde auf dem Weg zur heiligen Messe in einem Dorf von rivalisierenden Banden get\u00f6tet.<\/p>\n<p><strong>Auch in Europa kommt es zu \u00dcbergriffen<\/strong><\/p>\n<p>Berichte \u00fcber Entf\u00fchrungen, Gewalt und Morde an Priestern, Ordensleuten und pastoralen Mitarbeitern hat \u201eKirche in Not\u201c im zu Ende gehenden Jahr auch aus Venezuela, Peru, Haiti, den Philippinen, Angola, Burkina Faso, Mali und anderen Staaten erhalten \u2013 auch aus Europa: Am 9. August wurde der franz\u00f6sische Ordensmann Olivier Maire von einem Mann get\u00f6tet, der auf seinen Prozess wegen mutma\u00dflicher Brandstiftung in der Kathedrale von Nantes wartete.<\/p>\n<p>\u201ePriester, Ordensleute und Missionare geraten in die Schusslinie wegen ihrer Hingabe und ihrem Dienst am N\u00e4chsten\u201c, erkl\u00e4rte \u201eKirche in Not\u201c-Pr\u00e4sident Heine-Geldern. \u201eIn vielen L\u00e4ndern der Welt bleiben sie auch dann vor Ort, wenn die Sicherheitslage prek\u00e4r ist und alle fliehen. Sie brauchen unser Gebet und unsere Unterst\u00fctzung mehr denn je.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das weltweite p\u00e4pstliche Hilfswerk \u201eKirche in Not\u201c (ACN) zeigt sich alarmiert \u00fcber die zunehmende Gef\u00e4hrdung von Priestern, Ordensleuten und Missionaren weltweit. 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