{"id":2487,"date":"2022-04-22T07:22:54","date_gmt":"2022-04-22T05:22:54","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/christenverfolgung\/2022-bereits-127-faelle-gemeldet-html\/"},"modified":"2023-02-16T15:38:49","modified_gmt":"2023-02-16T14:38:49","slug":"2022-bereits-127-faelle-gemeldet-html","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/2022-bereits-127-faelle-gemeldet-html\/","title":{"rendered":"2022 bereits 127 F\u00e4lle gemeldet"},"content":{"rendered":"<p>Allein in den ersten 103 Tagen des Jahres 2022 wurden insgesamt mindestens 127 Gewalttaten gegen Christen in Indien registriert: Dies geht aus einem Bericht des \u00f6kumenischen United Christian Forum (UCF) mit Sitz in Neu-Delhi hervor, der am Karfreitag ver\u00f6ffentlicht wurde. Die Vorf\u00e4lle seien bei der &#8222;kostenlosen Telefon-Hotline &#8222;, einer von der Organisation der \u00d6ffentlichkeit zur Verf\u00fcgung gestellten Telefonleitung, aufgezeichnet worden.<\/p>\n<p> &#8222;Vor mehr als zweitausend Jahren wurde Jesus am Karfreitag verfolgt und gekreuzigt\u201c, so das Forum. \u201eDie Anh\u00e4nger Jesu werden auch heute noch in einigen Teilen der Welt verfolgt, unter anderem in Indien, wo Gruppen von Menschen aus politischen Gr\u00fcnden Hass gegen Minderheiten verbreiten&#8220;, unterstreicht der Katholik A.C. Michael, nationaler Koordinator der UCF, in einer Mitteilung zu dem Bericht.<\/p>\n<p> &#8222;Die Verfolgung von Christen in Indien nimmt zu, was zu systematischer und sorgf\u00e4ltig orchestrierter Gewalt gegen Christen f\u00fchrt, die auch \u00fcber die sozialen Medien ausge\u00fcbt wird, um Desinformationen zu verbreiten und Hass zu sch\u00fcren&#8220;, sagt Michael und erinnert daran, dass im Jahr 2021 insgesamt 502 Vorf\u00e4lle von antichristlicher Gewalt gemeldet wurden.<\/p>\n<p> Laut dem Bericht, gab es im Januar 2022 insgesamt 40 Vorf\u00e4lle, im Februar 35 und im M\u00e4rz 34. Insgesamt 89 Pastoren oder Pfarrer wurden geschlagen und mit Vergeltung bedroht, wenn sie weiterhin Gebete und liturgische Feiern abhalten. Nicht weniger als 68 Kirchen wurden angegriffen, 367 Frauen und 366 Kinder wurden verletzt. Von den 127 Vorf\u00e4llen waren 82 Massengewalttaten, die von einem gewaltbereiten Mob ver\u00fcbt wurden.<\/p>\n<p> Infolge der Gewalttaten sind 42 Verfahren bei verschiedenen Gerichten anh\u00e4ngig. Es werde in diesem Zusammenhang die verfassungsrechtliche G\u00fcltigkeit des so genannten &#8222;Freedom of Religion Act&#8220; angefochten, einer Ma\u00dfnahme, die in mehreren indischen Bundesstaaten dazu dient, Missionare und Pastoren f\u00e4lschlicherweise zu beschuldigen, &#8222;erzwungene religi\u00f6se Bekehrungen&#8220; durchzuf\u00fchren, erkl\u00e4rt Michael, ein ehemaliges Mitglied der Delhi Minorities Commission. Bislang sei jedoch noch kein Christ verurteilt worden, weil er jemanden zur Konversion gezwungen habe.<\/p>\n<p> Die UCF erinnert daran, dass die in den letzten Jahren in Indien durchgef\u00fchrten Volksz\u00e4hlungen zeigen, dass die christliche Bev\u00f6lkerung gleich geblieben ist. Nach den Daten der letzten offiziellen Volksz\u00e4hlung von 2011 sind 79,8 % der 1,38 Milliarden Einwohner Indiens Hindus, 14,2 % Muslime und 2,3 % Christen. (Quelle: Fidesdienst)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Allein in den ersten 103 Tagen des Jahres 2022 wurden insgesamt mindestens 127 Gewalttaten gegen Christen in Indien registriert: Dies geht aus einem Bericht des \u00f6kumenischen United Christian Forum (UCF) mit Sitz in Neu-Delhi hervor, der am Karfreitag ver\u00f6ffentlicht wurde. 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