{"id":2507,"date":"2022-05-25T10:26:31","date_gmt":"2022-05-25T08:26:31","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/christenverfolgung\/bischof-von-sokoto-braucht-schutz-html\/"},"modified":"2023-02-16T15:36:59","modified_gmt":"2023-02-16T14:36:59","slug":"bischof-von-sokoto-braucht-schutz-html","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/bischof-von-sokoto-braucht-schutz-html\/","title":{"rendered":"Bischof von Sokoto braucht Schutz"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;Als wir erfuhren, dass eine katholische Kirche in Sokoto angegriffen wurde, war uns klar, dass sich der Anschlag gegen Bischof Matthew Kukah richtete, weil er eine Stimme f\u00fcr die Stimmlosen in diesem Land ist. Er wendet sich jeden Tag mit der Wahrheit an die Regierenden&#8220;, so Chris Annge, stellvertretender Vorsitzender der \u201eChristian Association of Nigeria\u201c (CAN) im Bundesstaat Kaduna, \u00fcber die Drohungen gegen Bischof Mathew Hassan Kukah von Sokoto, nachdem dieser die Ermordung von Deborah Samuel Yakubu, einer christlichen Studentin, die am 12. Mai wegen &#8222;angeblicher Blasphemie&#8220; gelyncht wurde, scharf verurteilt hatte. Bischof Kukah hatte den Lynchmord an dem M\u00e4dchen als &#8222;kriminellen, unmenschlichen Akt, der nichts mit der Religion zu tun hat&#8220; bezeichnet und betont, dass &#8222;Christen und Muslime in der Vergangenheit immer friedlich zusammengelebt haben&#8220;.<\/p>\n<p> Die Polizei hatte zwei Verd\u00e4chtige festgenommen. Doch bereits am Tag nach ihrer Festnahme demonstrierten mehrere hundert Menschen in Sokoto, um ihre Freilassung zu fordern. Dabei verw\u00fcsteten die Demonstrierenden Gesch\u00e4fte und es kam zu Ausschreitungen mit der Polizei. Infolge der Unruhen hatten die Beh\u00f6rden eine totale Ausgangssperre \u00fcber die Stadt verh\u00e4ngt. Nach Angaben von Bischof Kukah wurde zwar seine bisch\u00f6fliche Residenz nicht angegriffen, trotzdem lie\u00df er die Feier von Messen in der Di\u00f6zese vorsichtshalber aussetzen, nachdem zwei Pfarreien angegriffen und verw\u00fcstet worden waren.<\/p>\n<p> &#8222;Wir fordern die nigerianische Regierung auf, die f\u00fcr die Sicherheit Verantwortlichen dazu zu bringen, sich um uns zu k\u00fcmmern und Ma\u00dfnahmen zu ergreifen, die das Leben von Bischof Kukah und aller Gl\u00e4ubigen sowie aller Nigerianer vor diesen inakzeptablen Bedrohungen sch\u00fctzen&#8220;, so Annge weiter, der betonte, dass Nigeria ein s\u00e4kularer Staat mit Gesetzen sei, die allen B\u00fcrgern die Vereinigungsfreiheit garantierten. Dabei wies er erneut auf die Notwendigkeit religi\u00f6ser Toleranz hin. <br \/> Unterdessen rei\u00dft die Gewalt in verschiedenen Gebieten Nigerias nicht ab. Am 20. Mai wurden bei einem bewaffneten Angriff von Fulani-K\u00e4mpfer auf D\u00f6rfer im nigerianischen Bundesstaat Benue auch Gemeindemitglieder der \u201eSt. Michael&#8217;s Agasha Church\u201c in der Di\u00f6zese Makurdi, wo Dutzenden von Menschen, die get\u00f6tet wurden. Im Gegensatz zu fr\u00fcheren Anschl\u00e4gen fand der j\u00fcngste \u00dcberfall am helllichten Tag statt. (Quelle: Fidesdienst)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Als wir erfuhren, dass eine katholische Kirche in Sokoto angegriffen wurde, war uns klar, dass sich der Anschlag gegen Bischof Matthew Kukah richtete, weil er eine Stimme f\u00fcr die Stimmlosen in diesem Land ist. 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