{"id":2515,"date":"2022-06-13T07:11:07","date_gmt":"2022-06-13T05:11:07","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/christenverfolgung\/attentaeter-waren-gut-ausgeruestet-html\/"},"modified":"2023-02-16T15:21:13","modified_gmt":"2023-02-16T14:21:13","slug":"attentaeter-waren-gut-ausgeruestet-html","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/attentaeter-waren-gut-ausgeruestet-html\/","title":{"rendered":"&#8222;Attent\u00e4ter waren gut ausger\u00fcstet&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;Die Attent\u00e4ter, die das Massaker am 5. Juni in der Kirche \u201eSt. Francis Xavier\u201c in Owo ver\u00fcbten, waren gut organisiert und gut ausgebildet&#8220;, so kirchliche Quellen in Nigeria, die aus Sicherheitsgr\u00fcnden anonym bleiben wollen. &#8222;Die Angreifer kamen am Ende des Pfingstgottesdienstes und mischten sich unter die Gl\u00e4ubigen, die den Ort des Gottesdienstes verlie\u00dfen. Sie teilten sich in kleine Gruppen auf, die anfingen, Sprengs\u00e4tze zu z\u00fcnden und auf die Gl\u00e4ubigen innerhalb und au\u00dferhalb der Kirche zu schie\u00dfen, was auf die Beherrschung Guerillataktiken hindeutet&#8220;, erkl\u00e4ren die Quellen. &#8222;Die offizielle Zahl der Todesopfer, die von den Beh\u00f6rden mit 22 angegeben wird, muss nach oben korrigiert werden&#8220;, hei\u00dft es weiter. &#8222;Wahrscheinlich wurden etwa 50 Menschen an Ort und Stelle get\u00f6tet, zu denen noch diejenigen hinzukommen, die sp\u00e4ter an ihren Verletzungen starben&#8220;. Die Dramatik der Lage und die Zahl der Verletzten werde auch durch die verschiedenen Blutspendeaufrufe best\u00e4tigt, die die Gesundheitsbeh\u00f6rden unmittelbar nach dem Massaker ver\u00f6ffentlichten.<\/p>\n<p> &#8222;Wir sind wirklich besorgt, weil das Massaker in einem Bundesstaat wie Ondo im S\u00fcdwesten begangen wurde, der bisher von der Gewalt in anderen Regionen Nigerias verschont geblieben ist&#8220;, betonen die einheimischen Beobachter. &#8222;Die christlichen Gemeinschaften und insbesondere die Katholiken f\u00fchlen sich bedroht. Inzwischen vergeht keine Woche, in der nicht ein katholischer Priester entf\u00fchrt wird. Sogar am Vorabend des Massakers vom 5. Juni kam es einem benachbarten Staat zu einer solchen Entf\u00fchrung&#8220;, hei\u00dft es weiter. Gemeint ist Pfarrer Christopher Itopa Onotu, von der Gemeinde Unserer Lieben Frau von der Immerw\u00e4hrenden Hilfe, am Samstag, den 4. Juni, in Obangede, im lokalen Regierungsbezirk Okehi im Staat Kogi, der an den Staat Ondo grenzt. &#8222;Was die nigerianische Bev\u00f6lkerung in Verzweiflung st\u00fcrzt, ist, dass die meisten M\u00f6rder und Entf\u00fchrer nicht vor Gericht gestellt wurden. Dies f\u00fchrt zu Misstrauen gegen\u00fcber dem Staat und der Versuchung, sich selbst zu sch\u00fctzen&#8220;, so die Schlussfolgerung.<\/p>\n<p> Unterdessen hat in Nigeria der Wahlkampf f\u00fcr die Pr\u00e4sidentschaftswahlen im Februar 2023 begonnen. (Quelle: Fidesdienst, Bild: TUBS\/wikipedia)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Die Attent\u00e4ter, die das Massaker am 5. 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