{"id":2517,"date":"2022-06-14T08:36:02","date_gmt":"2022-06-14T06:36:02","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/christenverfolgung\/antichristliche-gewalt-nimmt-zu-html\/"},"modified":"2023-02-16T15:21:03","modified_gmt":"2023-02-16T14:21:03","slug":"antichristliche-gewalt-nimmt-zu-html","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/antichristliche-gewalt-nimmt-zu-html\/","title":{"rendered":"Antichristliche Gewalt nimmt zu"},"content":{"rendered":"<p>Das \u00f6kumenische United Christian Forum (UCF), in dem sich verschiedene christliche Konfessionen in Indien zusammenschlie\u00dfen, appelliert an die Politiker des Landes mit der Bitte um rasches Eingreifen zur Bek\u00e4mpfung der Zunahme von Gewalt gegen die christliche Glaubensgemeinschaft in Indien.<\/p>\n<p> Nach Angaben des UCF gab es im Jahr 2022 bisher durchschnittlich mehr als einen Vorfall pro Tag. Im Januar wurden 40 Zwischenf\u00e4lle dokumentiert, im Februar waren es 35, im M\u00e4rz 33, im April 40 und im Mai fast doppelt so viele mit 57 Episoden in 31 Tagen, also im Durchschnitt fast zwei Unf\u00e4lle pro Tag. Insgesamt 48 Vorf\u00e4lle wurden in Uttar Pradesh registriert, 44 in Chhattisgarh, 23 in Jharkhand und 14 in Madhya Pradesh. Aufgrund der neuen Anti-Konversionsverordnung in Karnataka wurden sechs F\u00e4lle aus dem Bundesstaat gemeldet.<\/p>\n<p> \u201eDie Verfolgung ist in Bundesstaaten wie Uttar Pradesh, Madhya Pradesh, Chhattisgarh und Karnataka am akutesten&#8220;, stellt UCF fest und beruft sich dabei auf Daten, die von ihrer &#8222;National Helpline&#8220;, einer geb\u00fchrenfreien Nummer zur \u00dcberwachung von Gewalt, gesammelt wurden. &#8222;Obwohl das Jahr 2022 noch nicht einmal zur H\u00e4lfte vorbei ist, hat es bereits 207 F\u00e4lle von Gewalt gegeben. Allein im Mai dieses Jahres verzeichneten wir 57 F\u00e4lle. Im Jahr 2021 hat die UCF 505 F\u00e4lle dokumentiert, wobei es an Weihnachten 16 Gewalttaten gab, darunter die Sch\u00e4ndung und Besch\u00e4digung von Christusstatuen in einer historischen Kirche im Bundesstaat Haryana&#8220;, so A. C. Michael, Koordinator des UCF. &#8222;Diese Zahl&#8220;, stellt Michael fest, &#8222;steht im Widerspruch zu den Aussagen von Beamten in der Bundesregierung und in den verschiedenen Bundesl\u00e4ndern, wonach es keine Verfolgung gibt und es sich nur um einige vereinzelte Vorf\u00e4lle von Randgruppen handelt&#8220;.<\/p>\n<p> Zu den Vorf\u00e4llen geh\u00f6ren neben k\u00f6rperlichen \u00dcbergriffen auch Gewalt gegen Frauen, Vandalismus, erzwungene Schlie\u00dfung von Kirchen, Unterbrechung der Sonntagsgebete und soziale \u00c4chtung, die in kleinen St\u00e4dten und D\u00f6rfern besonders deutlich zu sp\u00fcren ist. \u201eMuslime und Christen in Indien stehen im ganzen Land im Fadenkreuz militanter Hindu-Nationalisten. Die Polizei ist mitschuldig&#8220;, beklagt John Dayal, katholischer Laie, Journalist und Menschenrechtsaktivist. Bereits im Januar 2015 wurde deshalb die UCF-Hotline deshalb mit dem Ziel eingerichtet, die Grundfreiheit zu verteidigen und die Werte Gerechtigkeit, Freiheit, Gleichheit und Br\u00fcderlichkeit in Indien zu f\u00f6rdern und Menschen in Not zu begleiten. (Quelle: Fidesdienst)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das \u00f6kumenische United Christian Forum (UCF), in dem sich verschiedene christliche Konfessionen in Indien zusammenschlie\u00dfen, appelliert an die Politiker des Landes mit der Bitte um rasches Eingreifen zur Bek\u00e4mpfung der Zunahme von Gewalt gegen die christliche Glaubensgemeinschaft in Indien. 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