{"id":2533,"date":"2022-07-14T12:22:17","date_gmt":"2022-07-14T10:22:17","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/christenverfolgung\/21-jaehriges-maedchen-entfuehrt-html\/"},"modified":"2023-02-23T10:57:45","modified_gmt":"2023-02-23T09:57:45","slug":"21-jaehriges-maedchen-entfuehrt-html","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/21-jaehriges-maedchen-entfuehrt-html\/","title":{"rendered":"21-j\u00e4hriges M\u00e4dchen entf\u00fchrt"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;Der italienisch-argentinischer Priester Carlos Bazzara von der Gesellschaft f\u00fcr Afrikamissionen (SMA) stellte das Kreuz einst auf dem Gipfel des H\u00fcgels auf. Das Kreuz steht damit an der Grenze zwischen Niger und Burkina Faso war schon von weitem zu sehen. Es schien Teil der h\u00fcgeligen Landschaft der Savanne zu sein\u201c, so Pater Mauro Armanino (SMA), der in Niamey lebt und arbeitet, zu dem Dorf unweit des Kreuzes, das Pater Carlos zur Erinnerung an die Evangelisierungsmission, die er gemeinsam mit anderen Christen durchgef\u00fchrt hat, aufgestellt hat, wo nun ein 21-j\u00e4hriges M\u00e4dchen entf\u00fchrt wurde. P. Bazzarra war viele Jahre auch in der Elfenbeink\u00fcste t\u00e4tig gewesen, lebte und arbeitete sp\u00e4ter in Niger und derzeit in Bangui.<\/p>\n<p>&#8222;Die Familie des M\u00e4dchens&#8220;, so Pater Armanino weiter, &#8222;hatte bereits einen Sohn durch die Explosion eines Benzinfasses verloren und wurde danach mit Diskriminierung und Misshandlung im Zusammenhang mit ihrer christlichen Konfession konfrontiert. So genannte &#8222;Dschihadisten&#8220; drohten der Familie mit dem Tod, wenn sie ihre Tochter nicht mit ihnen gehen lie\u00dfen. Sie kamen wie \u00fcblich mit Motorr\u00e4dern und Waffen an und schafften es, die Familie zu &#8218;\u00fcberzeugen&#8216;, ihnen die junge Frau zu \u00fcberlassen.&#8220;<br \/> Der Missionar berichtet, dass sich der Vorfall vor etwa einem Monat ereignet hatte, aber aufgrund der Kultur des Schweigens und der Angst erst jetzt an die \u00d6ffentlichkeit gelangte. &#8222;Nicht nur christliche Gemeinschaften sind das Ziel dieser Ausrichtung der islamischen Religion. Und auch die meisten muslimischen Gl\u00e4ubigen, die in der Region erst k\u00fcrzlich das Tabaski-Fest zum Gedenken an Abrahams Opfer gefeiert haben, sind best\u00fcrzt \u00fcber die Geschehnisse in der Sahelzone. Die meisten Opfer sind sogar unter der muslimischen Gemeinschaft zu verzeichnen.<\/p>\n<p>&#8222;Dass die Entf\u00fchrung unweit des Kreuzes stattfand, das Pater Carlos als besonderes Zeichen des Skandals und der Barmherzigkeit aufgestellt hatte, ist nicht \u00fcberraschend&#8220;, schlie\u00dft Pater Mauro. \u201eDer Gekreuzigte wurde zu seiner Zeit selbst verkauft und musste f\u00fcr eine Handvoll L\u00fcgen sterben. Maimouna, wurde entf\u00fchrt, um die neue Frau eines Mannes zu werden. Sie lebt, wie so viele in dieser Gegend, im Angesicht des Kreuzes&#8220;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Der italienisch-argentinischer Priester Carlos Bazzara von der Gesellschaft f\u00fcr Afrikamissionen (SMA) stellte das Kreuz einst auf dem Gipfel des H\u00fcgels auf. Das Kreuz steht damit an der Grenze zwischen Niger und Burkina Faso war schon von weitem zu sehen. 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