{"id":275,"date":"2013-09-19T09:20:52","date_gmt":"2013-09-19T09:20:52","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/christenverfolgung\/unaussprechliche-grausamkeiten-html\/"},"modified":"2022-12-06T15:33:34","modified_gmt":"2022-12-06T15:33:34","slug":"unaussprechliche-grausamkeiten-html","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/unaussprechliche-grausamkeiten-html\/","title":{"rendered":"&#8222;Unaussprechliche Grausamkeiten&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Folter, Hunger, Zwangsarbeit und Hinrichtungen \u2013 das ist t\u00e4gliche Praxis in Gef\u00e4ngnissen und Lagern im kommunistisch regierten Nordkorea. Was Menschenrechtsorganisationen und christliche Hilfswerke seit vielen Jahren anprangern, hat jetzt erstmals auch ein Ausschuss der Vereinten Nationen best\u00e4tigt, der \u00dcberlebende der Gulags befragt hat. Sie h\u00e4tten von \u201eHungertod und unaussprechlichen Grausamkeiten\u201c berichtet, erkl\u00e4rte der Vorsitzende der Kommission, der Australier Michael Kirby, in Genf. So musste Shin Dong Hyuk, der nach eigenen Angaben mehrfach gefoltert wurde, mit ansehen, wie seine Mutter und sein \u00e4lterer Bruder hingerichtet wurden. \u201eSie haben uns als Arbeitsvieh gehalten und versucht, alles aus uns herauszuholen, bevor wir sterben\u201c, so Shin.<\/p>\n<p><strong>Hilfsaktion M\u00e4rtyrerkirche: Mindestens 30.000 Christen in Lagern<\/strong><\/p>\n<p>Nach Sch\u00e4tzungen der s\u00fcdkoreanischen Regierung werden etwa 154.000 Menschen in sechs gro\u00dfen Lagern gefangen gehalten. Menschenrechtsorganisationen gehen von bis zu 200.000 Personen aus, die aus politischen und religi\u00f6sen Gr\u00fcnden inhaftiert sind. Beobachter sch\u00e4tzten, dass sich darunter mindestens 30.000 Christen befinden, erkl\u00e4rte der Leiter des Missionswerkes \u201eHilfsaktion M\u00e4rtyrerkirche\u201c, Manfred M\u00fcller (Uhldingen\/Bodensee), auf Anfrage der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. Gefangene w\u00fcrden \u201esystematisch misshandelt, gefoltert und get\u00f6tet\u201c. Satellitenaufnahmen zeigten, dass die Straflager ausgebaut w\u00fcrden. Obwohl noch nie so viele Christen in Straflagern gewesen seien wie gegenw\u00e4rtig, wachse die christliche Gemeinde in Nordkorea. In dem 24 Millionen Einwohner z\u00e4hlenden Land versammelten sich etwa 100.000 Christen im Untergrund. Die Hilfsaktion M\u00e4rtyrerkirche und ihre Partnerorganisationen unterst\u00fctzen Verfolgte in Nordkorea von Nachbarl\u00e4ndern aus.<\/p>\n<p><strong>Besitz einer Bibel kann zur Hinrichtung f\u00fchren<\/strong><\/p>\n<p>Die Internationale Gesellschaft f\u00fcr Menschenrechte (IGFM) in Frankfurt am Main bezeichnet Nordkorea als \u201eKZ-Staat\u201c und das Regime als \u201eChristenverfolger Nummer eins\u201c. Bereits der Besitz einer Bibel sei illegal und k\u00f6nne zu Konzentrationslager und Hinrichtung f\u00fchren, so der Referent f\u00fcr Religionsfreiheit der IGFM, Walter Flick. So sei im Juni 2009 die Christin Ri Hyon Ok wegen Verteilung von Bibeln in der Stadt Ryongchon nahe der Grenze zu China \u00f6ffentlich erschossen worden. Am 30. April 2013 verurteilte der oberste nordkoreanische Gerichtshof den US-B\u00fcrger Kenneth Bae zu 15 Jahren Zwangsarbeit wegen \u201eAufrufs zum Umsturz\u201c. Dem geb\u00fcrtigen S\u00fcdkoreaner, der in der Volksrepublik China ein Touristikunternehmen leitete, wird vorgeworfen, seine Reisen f\u00fcr evangelistische Aktivit\u00e4ten genutzt zu haben. Nach Angaben seiner Schwester Terri Chung ist der 45-J\u00e4hrige zu krank, um arbeiten zu k\u00f6nnen. (Quelle: idea)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Folter, Hunger, Zwangsarbeit und Hinrichtungen \u2013 das ist t\u00e4gliche Praxis in Gef\u00e4ngnissen und Lagern im kommunistisch regierten Nordkorea. Was Menschenrechtsorganisationen und christliche Hilfswerke seit vielen Jahren anprangern, hat jetzt erstmals auch ein Ausschuss der Vereinten Nationen best\u00e4tigt, der \u00dcberlebende der Gulags befragt hat. 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