{"id":311,"date":"2013-10-23T14:02:40","date_gmt":"2013-10-23T14:02:40","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/christenverfolgung\/begriff-allah-darf-verwendet-werden-html\/"},"modified":"2022-12-06T15:33:34","modified_gmt":"2022-12-06T15:33:34","slug":"begriff-allah-darf-verwendet-werden-html","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/begriff-allah-darf-verwendet-werden-html\/","title":{"rendered":"Begriff Allah darf verwendet werden"},"content":{"rendered":"<p>Der malaysische Premierminister Najib Razak erkl\u00e4rte, dass die Christen in Borneo \u2013 d.h. in den Staaten Sabah und Sarawak \u2013 auch k\u00fcnftig den Begriff \u201cAllah\u201d beim Gebet benutzen d\u00fcrfen. Wie Beobachter berichten, soll diese \u00f6ffentliche Stellungnahme Razaks im Rahmen eines Besuchs in Sabah einer missverst\u00e4ndlichen Interpretation in der Gesellschaft vorbeugen, zu der es nach dem Urteil des Berufungsgerichts von Kuala Lumpur im Fall des Verfahrens gegen die katholische Wochenzeitung \u201cHerald\u201d gekommen war. Das Urteil verbietet der katholischen Zeitung die Benutzung des Begriffs \u201cAllah\u201d. Der Premierminister betonte, dass das Urteil des Berufungsgerichts sich nicht auf die religi\u00f6se Praxis der Christen in den beiden Staaten auswirke und dass seine Regierung das Memorandum in 10 Punkten des Jahres 2011 respektiere, das praktische L\u00f6sungsvorschl\u00e4ge in diesem Zusammenhang enth\u00e4lt. Razak forderte dazu auf, \u201cdas Thema nicht f\u00fcr politische Zwecke zu manipulieren\u201d, denn dies sei \u201cein Spiel mit dem Feuer\u201d. Man m\u00fcsse sich vielmehr um Frieden und Harmonie bem\u00fchen und dazu seien \u201egute Beziehungen zwischen den Religionsgemeinschaften notwendig\u201c.<\/p>\n<p>Auch die Regierung der Provinz Sarawak best\u00e4tigte, dass einheimische Christen weiterhin den Begriff \u201cAllah\u201d in Gottesdiensten und in der Bibel benutzen d\u00fcrfen. Der Verband der Kirchen von Sarawak begr\u00fc\u00dfte dies und bekr\u00e4ftigte: \u201cEin Verbot w\u00e4re ein Versto\u00df gegen die Religionsfreiheit\u201c.<\/p>\n<p>Zu dem Thema \u00e4u\u00dferte sich auch der Vorsitzende der Malaysischen Bischofskonferenz Erzbischof Murphy Pakiam von Kuala Lumpur, der beklagte, dass \u201cdie drei Richter sehr schlecht informiert waren\u201d, da sie im Urteil behaupteten \u201cder Begriff Allah ist f\u00fcr Christen nicht wesentlicher Bestandteil ihres Glaubens\u201d. In einer Verlautbarung erinnert Erzbischof Pakiam daran, dass Christen diesen Begriff auch in ihrem Glaubensbekenntnis benutzen. Als \u00dcbersetzung f\u00fcr den \u201ceinen Gott\u201d gebe es in der malaysischen Sprache (Bahasa Malaysia) keinen anderen Begriff als \u201cAllah\u201d. Ein Verbot der Begriffsnutzung w\u00e4re ein \u201cVerbot gegen die Grundrechte der einheimischen Christen\u201d. In den Staaten Sabah und Sarawak, wo 1,6 Millionen einheimische Christen leben finden die meisten Gottesdienste und liturgischen Feiern in Sprache \u201cBahasa Malaysia\u201d statt. Die katholische Kirche will gegen das Urteil der Richter von Kuala Lumpur beim Bundesgericht Berufung einlegen. (Quelle: Fidesdienst, Bild: TUBS)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der malaysische Premierminister Najib Razak erkl\u00e4rte, dass die Christen in Borneo \u2013 d.h. in den Staaten Sabah und Sarawak \u2013 auch k\u00fcnftig den Begriff \u201cAllah\u201d beim Gebet benutzen d\u00fcrfen. 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