{"id":349,"date":"2013-12-09T08:53:33","date_gmt":"2013-12-09T08:53:33","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/christenverfolgung\/bischof-beklagt-christenverfolgung-html\/"},"modified":"2022-12-06T15:33:33","modified_gmt":"2022-12-06T15:33:33","slug":"bischof-beklagt-christenverfolgung-html","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/bischof-beklagt-christenverfolgung-html\/","title":{"rendered":"Bischof beklagt Christenverfolgung"},"content":{"rendered":"<p>Irakischer Bischof prangert Christenverfolgung an: \u201cBitte kommt uns zu Hilfe!\u201d. \u201eIm Irak gibt es immer weniger Christen. Die anhaltende Gewalt, die Angst, fehlende Arbeitsm\u00f6glichkeiten und die Frage der Sicherheit f\u00fcr Leib und Leben zwingen uns unser Land, unserer H\u00e4user und unsere Familien zu verlassen\u201c, Bischof Shlemon Warduni berichtet direkt \u00fcber die Trag\u00f6die, die kein Ende zu nehmen scheint. \u201cDie Zukunft f\u00fcr die Christen im Irak, und dies gilt auch f\u00fcr den gesamten Nahen Osten, sieht sehr d\u00fcster aus und man k\u00f6nnte meinen, es g\u00e4be einen Plan der ethnischen S\u00e4uberung f\u00fcr die Christen.\u201d Der 70 j\u00e4hrige Weihbischof Shlemon Warduni aus Bagdad, vom chald\u00e4ischen Patriachat Babylon, schilderte auf diese Weise in einem Satz die grauenvolle Situation, in der sich die Christen in seinem Land und in der ganzen Region befinden.<\/p>\n<p>Auf Einladung des internationalen Hilfswerkes \u201eKirche in Not\u201c  hin erinnerte Weihbischof  Warduni letzte Woche in Portugal, bei einem Vortrag in der Kirche \u201eIgreja do Sacramento\u201c in Lissabon daran, mit wie viel Gewalt und Intoleranz die christlichen Gemeinden im Irak in den letzten Jahren \u00fcberzogen wurden.Die Geschichten, die er vortr\u00e4gt, haben alle eines gemeinsam: die Trag\u00f6die, die sich in allen christlichen Gemeinden abzeichnet: \u201cIhr m\u00fcsst \u00fcber die \u00dcbergriffe auf die Christen in Bagdad, Mosul und anderen Orten Iraks erfahren. Mit Gewalt zwangen die Muslime die Christen ihre H\u00e4user zu verlassen, bedrohten sie mit dem Leben, um sie zum \u00dcbertritt zum Islam zu dr\u00e4ngen. Danach ereignete sich f\u00fcr unsere Christen in Mosul eine weitere Trag\u00f6die, bei der einige get\u00f6tet und viele Familien gezwungen wurden die Stadt unter gro\u00dfer Angst zu verlassen\u2026Wie k\u00f6nnen die Christen denn bitte in einer solch tragischen Situation leben?\u201d<\/p>\n<p>Wie kann man so leben? Die Frage des Bischofs, die auch den gewaltigen Exodus der Christen aus dem Irak erkl\u00e4rt, deren Zahl sich bis heute auf 400.000 bis 500.000 im ganzen Land verringert hat, enth\u00e4lt bereits die Antwort. Einen Weg des Friedens verteidigend, dessen Fundament das Gebet sein m\u00fcsse, bekr\u00e4ftigte der irakische Bischof, dass es \u201cnotwendig ist, allen Arten von Krieg und Formen des Terrorismus abzusagen und in Liebe an einer Kultur zu bauen, in der der Mensch Heilung erfahren und in W\u00fcrde leben kann\u201d.<br \/>\nDer Weihbischof bedankte sich bei der p\u00e4pstlichen Hilfsorganisation \u201eKirche in Not\u201c f\u00fcr die Gelegenheit, pers\u00f6nlich vor Ort \u00fcber die Bedr\u00fcckungen sprechen zu k\u00f6nnen, welchen die Christen in seinem Land ausgesetzt sind. Der Bischof schloss seinen Vortrag in Lissabon mit dem folgenden Appell an die Dutzenden von Anwesenden in der Kirche \u201cIgreja do Sacramento\u201d ab: \u201cBitte unterst\u00fctzt uns mit euren Gebeten, dass die Mutter Gottes uns beh\u00fcte!\u201d<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Irakischer Bischof prangert Christenverfolgung an: \u201cBitte kommt uns zu Hilfe!\u201d. \u201eIm Irak gibt es immer weniger Christen. 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