{"id":377,"date":"2014-01-08T08:30:11","date_gmt":"2014-01-08T08:30:11","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/christenverfolgung\/antichristlilche-attacken-nehmen-zu-html\/"},"modified":"2022-12-06T15:33:33","modified_gmt":"2022-12-06T15:33:33","slug":"antichristlilche-attacken-nehmen-zu-html","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/antichristlilche-attacken-nehmen-zu-html\/","title":{"rendered":"Antichristlilche Attacken nehmen zu"},"content":{"rendered":"<p>Auf dem Zionsberg in Jerusalem mehren sich anti-christliche Hass-Attacken. Im Jahr 2013 hat es 39 Angriffe auf heilige St\u00e4tten \u2013 auch von Muslimen \u2013 gegeben, mehr als doppelt so viele wie noch vor zwei Jahren. Das berichtet der Rundfunksender Deutsche Welle (Bonn\/Berlin). Zu den Sch\u00e4ndungen geh\u00f6ren antichristliche Schmierereien an Kl\u00f6stern und christlichen Friedh\u00f6fen. So spr\u00fchten unbekannte T\u00e4ter im Mai Spr\u00fcche wie \u201eJesus ist ein Hurensohn\u201c und \u201eTod den Christen\u201c auf die Klostermauer der katholischen Dormitio-Abtei, die sich auf dem Zionsberg vor den Toren der Jerusalemer Altstadt befindet. Auch ein orthodoxer und ein evangelischer Friedhof wurden gesch\u00e4ndet. \u201eAllm\u00e4hlich herrscht auf dem Zionsberg Anarchie\u201c, sagt der Sprecher der Dormitio-Abtei, der deutsche Pater Nikodemus Schnabel. Die Aktionen gingen weit \u00fcber hasserf\u00fcllte Gesten radikaler Juden wie das Ausspucken vor Christen hinaus. Als T\u00e4ter werden nationalreligi\u00f6se j\u00fcdische Siedler vermutet, die der sogenannten \u201eH\u00fcgeljugend\u201c angeh\u00f6ren. Darauf deutet der Schriftzug \u201ePreisschild\u201c, der bei anti-christlichen und anti-muslimischen Aktionen auch in den Pal\u00e4stinensergebieten gefunden wurde. Dieser Ausdruck werde verwendet, um der Forderung Nachdruck zu verleihen, die j\u00fcdischen Siedlungen im Westjordanland beizubehalten. Jeder Angriff auf ihr Weltbild fordere seinen \u201ePreis\u201c.<\/p>\n<p><strong>Unzufriedenheit mit Strafverfolgung<\/strong><\/p>\n<p>Nach Ansicht christlicher Beobachter bleiben die Ermittlungen und die Verfolgung dieser Taten hinter den Erwartungen zur\u00fcck. Noch sei kein T\u00e4ter zur Rechenschaft gezogen worden. \u201eDie Angriffe auf heilige St\u00e4tten und Personen h\u00e4ufen sich, und es gibt keine strafrechtlichen Konsequenzen\u201c, so der Sprecher des (katholischen) lateinischen Patriarchats, Wadie Abu Nasser. Auch Yisca Harani, Expertin f\u00fcr christliche Geschichte, ist unzufrieden: \u201eWenn ein Pal\u00e4stinenser j\u00fcdische Grabsteine zerschlagen h\u00e4tte, h\u00e4tte man den T\u00e4ter l\u00e4ngst \u00fcberf\u00fchrt.\u201c Doch die israelische Polizei versichert, dass die Aufkl\u00e4rung von Straftaten mit nationalistischem Motiv ganz oben auf der Priorit\u00e4tenliste stehe, so Polizeisprecher Micky Rosenfeld. Man habe die Patrouillen verst\u00e4rkt und die Zahl der \u00dcberwachungskameras erh\u00f6ht. 320 dieser Ger\u00e4te sind in der Jerusalemer Altstadt angebracht. Von den acht Millionen Einwohnern Israels sind rund sechs Millionen Juden, 1,4 Millionen Muslime und 154.000 Christen. Der Rest ist religionslos oder geh\u00f6rt anderen Glaubensrichtungen an. Die Zahl der messianischen Juden, die an Jesus Christus als Messias glauben, wird auf 10.000 bis 15.000 gesch\u00e4tzt. (Quelle: idea, Foto: Eman)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf dem Zionsberg in Jerusalem mehren sich anti-christliche Hass-Attacken. Im Jahr 2013 hat es 39 Angriffe auf heilige St\u00e4tten \u2013 auch von Muslimen \u2013 gegeben, mehr als doppelt so viele wie noch vor zwei Jahren. Das berichtet der Rundfunksender Deutsche Welle (Bonn\/Berlin). Zu den Sch\u00e4ndungen geh\u00f6ren antichristliche Schmierereien an Kl\u00f6stern und christlichen Friedh\u00f6fen. 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