{"id":39,"date":"2012-12-20T08:35:52","date_gmt":"2012-12-20T07:35:52","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/christenverfolgung\/kirche-not-im-eu-parlamet-html\/"},"modified":"2023-02-17T12:53:32","modified_gmt":"2023-02-17T11:53:32","slug":"kirche-not-im-eu-parlamet-html","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/kirche-not-im-eu-parlamet-html\/","title":{"rendered":"Kirche in Not im EU-Parlamet"},"content":{"rendered":"<p>EU-Parlament: \u201eDas Christentum ist noch immer die am meisten verfolgte Religion\u201c.&nbsp;&#8222;Aus zwei Gr\u00fcnden lohnt es sich, im Europ\u00e4ischen Parlament \u00fcber die Religionsfreiheit zu sprechen. Erstens ist es ein unver\u00e4u\u00dferliches und selbst\u00e4ndiges Menschenrecht, das durch die internationale Gemeinschaft vergessen wird. Zweitens ist es eines der Menschenrechte, die auf der Welt am h\u00e4ufigsten verletzt werden, besonders gegen\u00fcber Christen\u201c, sagte Konrad Szymanski, Mitglied des Europ\u00e4ischen Parlaments, w\u00e4hrend der Vorstellung des von \u201eKirche in Not\u201c herausgegeben Berichtes \u201eReligionsfreiheit weltweit\u201c am 18. Dezember in Br\u00fcssel.<\/p>\n<p>\u201eReligionsfreiheit ist das Recht, seine Religion \u00f6ffentlich zu bekennen. Sie ist auch das Recht, die eigene Gemeinschaft nach eigenen Regeln zu organisieren, zum Beispiel hinsichtlich der Aus\u00fcbung von \u00c4mtern. Religionsfreiheit bedeutet auch das Recht auf Konversion oder auf Aufgabe der Religion sowie darauf, die Grunds\u00e4tze der eigenen Religion zu verk\u00fcnden. Auch in Europa werden einige dieser Rechte verletzt. Positiv ist, dass wir ein wachsendes Bewusstsein des Problems der Verletzung der Religionsfreiheit in der Welt haben. Teilweise ist dies verbunden mit weiteren Stellungnahmen von Parlamenten, darunter dem europ\u00e4ischen, angesichts solcher Rechtsverletzungen. Ein negativer Trend ist die zunehmende Feindseligkeit und Gewalt mit religi\u00f6sem Hintergrund oder auch die Unterdr\u00fcckung von Religionen. Der Einflussbereich des Islams ist ein Schauplatz negativer Ver\u00e4nderungen auf dem Gebiet der Religionsfreiheit\u201c, unterstrich Peter Sefton-Williams, Redakteur des Berichtes \u201eReligionsfreiheit weltweit\u201c, der vom internationalen katholischen Hilfswerk \u201eKirche in Not\u201c herausgegeben wird.<\/p>\n<p>Am Diskussionsforum nahmen ebenfalls Pater Joseph Vella Gauci, der Berater f\u00fcr internationale Beziehungen und Religionsfreiheit der COMECE (Kommission der Bischofskonferenzen der Europ\u00e4ischen Gemeinschaft) sowie Pater Andrzej Halemba, Referent von \u201eKirche in Not\u201c f\u00fcr den Nahen Osten und ehemaliger Missionar, teil. \u201eDie Schl\u00fcsselfrage f\u00fcr die Religionsfreiheit im Nahen Osten ist die Freiheit, die Religion anzunehmen, aufzugeben oder zu wechseln. Im Falle von \u00c4gypten erleben wir nach dem \u201aArabischen Fr\u00fchling\u2018 jedoch eine zunehmende Diskriminierung. Der Verfassungsentwurf erw\u00e4hnt nicht nur die Sharia, sondern, was schlimmer ist, \u00fcbergeht den Begriff der Staatsb\u00fcrgerschaft. Die Verfassung legt die besondere Rolle der Al-Azhar-Universit\u00e4t in der Interpretation des Rechtes sowie eine Einschr\u00e4nkung der Schenkungen zugunsten religi\u00f6ser Gemeinschaften fest und hebt die Garantie auf, dass Minderheiten vor Diskriminierung und Umsiedlung gesch\u00fctzt werden\u201c, warnte Pater Andrzej Halemba.<\/p>\n<p>Am 18. Dezember 2012 fand auf Initiative der Abgeordneten Konrad Szymanski (ECR) und Mario Mauro (EPP) im Europaparlament die Vorstellung des von \u201eKirche in Not\u201c herausgegebenen Berichtes \u201eReligionsfreiheit weltweit\u201c statt.<\/p>\n<p>Den Bericht &#8222;Religionsfreiheit weltweit 2012&#8220; k\u00f6nnen Sie kostenlos bei KIRCHE IN NOT unter&nbsp;<span style=\"color: #00ccff;\"><a href=\"http:\/\/www.kircheinnot.at\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #00ccff;\">http:\/\/www.kircheinnot.at<\/span><\/a><\/span>&nbsp;anfordern. <br \/>Eine Kurzinfo finden Sie unten: &nbsp;<\/p>\n<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"float: left; margin: 10px;\" src=\"http:\/\/www.christenverfolgung.org\/download\/CD-Booklet-Vorderseite_web.jpg\" alt=\"\" width=\"250\" height=\"245\"><\/strong><\/p>\n<p><strong>Bericht Religionsfreiheit weltweit 2012<\/strong><\/p>\n<p>Das Hilfswerk KIRCHE IN NOT hat durch seine Arbeit f\u00fcr die notleidende und&nbsp;verfolgte Kirche Einblick in die Lebenssituation der Christen in mehr als 140 L\u00e4ndern.&nbsp;Mit der vorliegenden Dokumentation RELIGIONSFREIHEIT WELTWEIT &#8211; BERICHT 2012 &nbsp;stellt das internationale katholische Hilfswerk KIRCHE IN NOT &nbsp; ein umfassendes<br \/> Kompendium&nbsp;von L\u00e4nderberichten bereit. F\u00fcr 196 L\u00e4nder der Erde wird der Grad &nbsp;der Freiheit in religi\u00f6sen Dingen&nbsp;beleuchtet. Formen und Ursachen der Unterdr\u00fcckung&nbsp;von Religionsgemeinschaften werden anhand&nbsp;zahlreicher Einzelf\u00e4lle dokumentiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>EU-Parlament: \u201eDas Christentum ist noch immer die am meisten verfolgte Religion\u201c.&nbsp;&#8222;Aus zwei Gr\u00fcnden lohnt es sich, im Europ\u00e4ischen Parlament \u00fcber die Religionsfreiheit zu sprechen. Erstens ist es ein unver\u00e4u\u00dferliches und selbst\u00e4ndiges Menschenrecht, das durch die internationale Gemeinschaft vergessen wird. 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