{"id":405,"date":"2014-02-05T10:30:16","date_gmt":"2014-02-05T10:30:16","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/christenverfolgung\/soforthilfe-fuer-aleppo-von-kirche-not-html\/"},"modified":"2022-12-06T15:33:32","modified_gmt":"2022-12-06T15:33:32","slug":"soforthilfe-fuer-aleppo-von-kirche-not-html","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/soforthilfe-fuer-aleppo-von-kirche-not-html\/","title":{"rendered":"Soforthilfe f\u00fcr Aleppo von Kirche in Not"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"line-height: 1.538em;\">Verwundete, kranke und notleidende Menschen in Aleppo, einer der am st\u00e4rksten vom Syrienkonflikt betroffenen St\u00e4dte, erhalten Soforthilfe vom internationalen katholischen Hilfswerk \u201eKirche in Not\u201c. Die Nachrichten werden immer schlechter, der harte Winter ist f\u00fcr die Menschen verheerend. Mit der Soforthilfe der Woche (190.000 Euro) k\u00f6nnen Verwundete \u00e4rztlich versorgt und kriegsbesch\u00e4digte H\u00e4user wieder instand gesetzt werden; die Notleidenden erhalten Geld f\u00fcr Heizung, Lebensmittel und Miete. Damit hat \u201eKirche in Not\u201c seit Beginn des Syrienkonflikts vor fast drei Jahren die Region mit insgesamt 2,7 Millionen Euro unterst\u00fctzt. Das ist eine der gr\u00f6\u00dften Hilfen, die das Hilfswerk seit seiner Gr\u00fcndung 1947 geleistet hat.<\/span><\/p>\n<p><span>Das j\u00fcngste Hilfspaket wurde nach einem verzweifelten Appell von Bischof Antoine Audo von Aleppo geb\u00fcndelt. Der Bischof berichtete von der \u201eBombardierung vieler christlicher H\u00e4user\u201c und von der dringenden Notwendigkeit, den \u201ezahlreichen Verwundeten\u201c in der nordsyrischen Stadt zu helfen. F\u00fcr die Versorgung von 500 Familien, die zum Heizen und Kochen dringend Gas und Elektrizit\u00e4t ben\u00f6tigen sowie \u00e4rztliche Versorgung, Lebensmittel, Kleidung und Geld f\u00fcr Miete, erhalten die in Aleppo arbeitenden Jesus-und-Maria-Schwestern 90.000 Euro. Weitere 50.000 Euro werden f\u00fcr die Instandsetzung von besch\u00e4digten H\u00e4usern, L\u00e4den und anderen Einrichtungen von Christen verwendet, die entschlossen sind, in ihrer Heimat zu bleiben. Vor allem repariert werden sollen von Bomben zerst\u00f6rte Fenster und T\u00fcren. Auf Bitten des Bischofs werden weitere 50.000 Euro f\u00fcr die \u00e4rztliche Behandlung von Verwundeten an das St. Louis-Krankenhaus gegeben.<\/span><\/p>\n<p><span>In einem Schreiben an \u201eKirche in Not\u201c erl\u00e4utert Schwester Annie Demerjian von den Jesus-und-Maria-Schwestern die Dringlichkeit der Hilfe f\u00fcr notleidende Familien in Aleppo und Al-Hasaka, einer weiteren nordsyrischen Stadt. In einer Zeit, in der sich die Nachrichten \u00fcber geschlossene Schulen und den Verlust von Arbeitspl\u00e4tzen aufgrund der Bombardierung von Industrieanlagen und anderer Unternehmen h\u00e4ufen, schreibt Schwester Annie: \u201eEs ist absolut notwendig, den christlichen Familien zu helfen, die v\u00f6llig demoralisiert sind. Mit eurer Hilfe k\u00f6nnen wir ihren Schmerz lindern\u201c.<\/span><\/p>\n<p><span>\u201eKirche in Not\u201c hat die Jesus-und-Maria-Schwestern bereits 2013 unterst\u00fctzt. Seitdem ist der Bedarf drastisch gestiegen, die Anzahl der Menschen, um die sich die Schwestern k\u00fcmmern, hat sich mehr als verdoppelt. In ihrem Bittgesuch schreibt Schwester Annie: \u201eLeider hat sich das Leben sehr verteuert, weil es an Material und ganz besonders an Energie mangelt. Es ist in diesem harten Winter sehr schwierig, Gas und Dieseltreibstoff zu bekommen\u201c.<\/span><\/p>\n<p><span>In Anlehnung an Bischof Audos Worte erkl\u00e4rt die Schwester, es sei wesentlich, den Christen zu helfen im Land zu bleiben, denn \u201etrotz der dramatischen Situation gibt es Leute, die ihre H\u00e4user nicht verlassen wollen\u201c. Sie f\u00fcgt hinzu: \u201eDamit sie sich nicht zur Auswanderung gezwungen sehen, versuchen wir, ihnen beim \u00dcberleben zu helfen, bis diese Krise \u2013 hoffentlich \u2013 mal ein Ende hat\u201c. <\/span><\/p>\n<p><span>Um die Dringlichkeit des j\u00fcngsten Hilfspakets f\u00fcr Syrien zu verdeutlichen, hat der Nationaldirektor von \u201eKirche in Not\u201c in \u00d6sterreich, Herbert Rechberger, auf die stockenden Friedensgespr\u00e4che der Genf-II-Konferenz verwiesen: \u201eWir m\u00fcssen weiter beten und Hilfe leisten. Dank der Solidarit\u00e4t der Freunde und Wohlt\u00e4ter von Kirche in Not k\u00f6nnen wir jetzt den Verwundeten eine lebenswichtige Hilfe leisten und versuchen, die Hoffnung in Aleppo wieder etwas aufleben zu lassen\u201c. Und Schwester Annie betont in ihrem j\u00fcngsten Schreiben: \u201eViele Leute aus Aleppo und Al-Hasaka, besonders Frauen, Kinder und \u00e4ltere Menschen, wenden sich an uns, die wir Christi Arbeiterinnen sind. Ohne Eure Unterst\u00fctzung werden wir ihr Leid in der jetzigen Misere in Syrien nicht lindern k\u00f6nnen\u201c.<\/span><\/p>\n<p><span>Helfen Sie mit! &#8222;Kirche in Not&#8220; bittet um Ihre Unterst\u00fctzung:<\/span><\/p>\n<p><span><a href=\"http:\/\/www.kircheinnot.at\/Wie_Sie_helfen\/Spenden\/\">Online spenden &#8230;hier<\/a> (Verwendungszweck: Soforthilfe &#8211; Syrien) oder \u00fcber unser Spendenkonto:<\/span><\/p>\n<p><span>IBAN: AT726000000092065338 <br \/>BIC: OPSKATWW <br \/>ltd. auf Kirche in Not<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Verwundete, kranke und notleidende Menschen in Aleppo, einer der am st\u00e4rksten vom Syrienkonflikt betroffenen St\u00e4dte, erhalten Soforthilfe vom internationalen katholischen Hilfswerk \u201eKirche in Not\u201c. Die Nachrichten werden immer schlechter, der harte Winter ist f\u00fcr die Menschen verheerend. 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