{"id":4134,"date":"2023-01-09T14:18:20","date_gmt":"2023-01-09T13:18:20","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/christenverfolgung\/katholische-kirche-verwuestet-html-0\/"},"modified":"2023-02-01T11:13:22","modified_gmt":"2023-02-01T10:13:22","slug":"katholische-kirche-verwuestet-html-0","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/katholische-kirche-verwuestet-html-0\/","title":{"rendered":"Katholische Kirche verw\u00fcstet"},"content":{"rendered":"<p>Die katholische Herz-Jesu-Kirche im indischen Bundesstaat Chhattisgarh (Zentralindien) ist von einem Mob verw\u00fcstet worden. Bei dem Vorfall, der sich am 2. J\u00e4nner, in dem Dorf Edka im Bezirk Narayanpur ereignete, wurden mehrere Personen, darunter ein Polizeibeamter, leicht verletzt. Zuvor war es zu Spannungen zwischen den in dem Gebiet lebenden Stammesgruppen gekommen, die haupts\u00e4chlich mit der Frage angeblicher &#8222;religi\u00f6ser Konversionen&#8220; in der Bev\u00f6lkerung zusammenhingen. In der Nacht vom 1. auf den 2. J\u00e4nner war es zu einem Zusammensto\u00df zwischen zwei Gruppen gekommen. Einige Adivasi (indigene Gruppen) beschuldigten andere Stammesangeh\u00f6rige, nach Bekehrung &#8222;durch Zwang oder Betrug&#8220; zum Christentum \u00fcberzutreten.<\/p>\n<p>Nach den Zusammenst\u00f6\u00dfen organisierte eine Gruppe einen \u00f6ffentlichen Protest, der in Gewalt umschlug. Eine Menschenmenge ging zur katholischen Herz-Jesu-Kirche und pl\u00fcnderte diese, wobei sie die Christusstatue hinter dem Hochaltar und andere sakrale Einrichtungsgegenst\u00e4nde besch\u00e4digten. Die Menge besch\u00e4digte auch die Statue in der Mariengrotte vor der Kirche. Ein Polizeibeamter, der versuchte, die Demonstranten aufzuhalten, erlitt Kopfverletzungen. Nach dem Vorfall kam es zu einem massiven Polizeieinsatz in dem Gebiet, um weitere Gewalt zu verhindern. Viele Christen in der Stadt fl\u00fcchteten aus Angst vor weiterer Gewalt in andere St\u00e4dte.<\/p>\n<p>Pater Jomon Devasia, ein ortsans\u00e4ssiger Priester, beklagte, dass etwa tausend Sch\u00fcler der kirchlichen Schule, die zur Gemeinde geh\u00f6rt, die zunehmende Gewalt mit Angst beobachteten. Nach Angaben des Pfarrers kam es bereits in den vergangenen zwei Monaten in den D\u00f6rfern des Bezirks zu Spannungen zwischen christlichen und nichtchristlichen Stammesangeh\u00f6rigen.<\/p>\n<p>&#8222;Wir sind zutiefst betr\u00fcbt \u00fcber den heutigen abscheulichen Vandalismus gegen die katholische Kirche und das Pfarrhaus in Narayanpur in der Di\u00f6zese Jagdalpur&#8220;, sagte Erzbischof Victor Henry Thakur, von Raipur bei einem Treffen mit dem Ministerpr\u00e4sidenten von Chhattisgarh, Bhupesh Baghel, der sofortige Ma\u00dfnahmen gegen die T\u00e4ter zusicherte. Die Herz-Jesu-Pfarrei wurde 1973 gegr\u00fcndet, und ihr ist ein Gymnasium angeschlossen, das von der \u00f6rtlichen Kirche betrieben wird.<br \/>\nLaut dem &#8222;Center for Study of Society and Secularism&#8220;, einem Studienzentrum mit Sitz in Mumbai, in dem verschiedene Organisationen der indischen Zivilgesellschaft zusammenarbeiten, sind &#8222;die Spannungen in dem Gebiet darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren, dass eine Kampagne im Gange ist, um christliche Adivasi wieder zur Hindu-Religion zu bekehren&#8220;. In diesem Zusammenhang, so stellt das Zentrum fest, &#8222;wurden im Dezember in 18 D\u00f6rfern im Distrikt Narayanpur und in 15 D\u00f6rfern im Distrikt Kondagaon, ebenfalls in Chhattisgarh, Handgreiflichkeiten verzeichnet, in deren Folge etwa tausend Adivasi-Christen aus ihren D\u00f6rfern vertrieben wurden&#8220;. (Quelle: Fidesdienst)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die katholische Herz-Jesu-Kirche im indischen Bundesstaat Chhattisgarh (Zentralindien) ist von einem Mob verw\u00fcstet worden. Bei dem Vorfall, der sich am 2. J\u00e4nner, in dem Dorf Edka im Bezirk Narayanpur ereignete, wurden mehrere Personen, darunter ein Polizeibeamter, leicht verletzt. 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