{"id":4150,"date":"2023-01-27T08:31:11","date_gmt":"2023-01-27T07:31:11","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/christenverfolgung\/dschihadistischer-anschlag-spanien-html\/"},"modified":"2023-02-01T11:24:16","modified_gmt":"2023-02-01T10:24:16","slug":"dschihadistischer-anschlag-spanien-html","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/dschihadistischer-anschlag-spanien-html\/","title":{"rendered":"Dschihadistischer Anschlag in Spanien"},"content":{"rendered":"<p><em>KIRCHE IN NOT hatte k\u00fcrzlich mit der Pfarre zusammengearbeitet, in der Mesner Diego Valencia ermordet worden ist.&nbsp;<\/em>Das p\u00e4pstliche Hilfswerk KIRCHE IN NOT (ACN) verurteilt scharf den dschihadistisch motivierten Anschlag auf zwei katholische Kirchen am gestrigen Mittwoch in Algeciras (Spanien), und betet f\u00fcr die Opfer und ihre Familien. Bei dem Anschlag wurde ein Mensch mit einer Machete get\u00f6tet, Diego Valencia, Mesner und Familienvater, der in der Stadt bekannt war, weil er einen Blumenladen betrieb. Vier weitere Personen wurden verwundet, darunter ein Priester.<\/p>\n<p>KIRCHE IN NOT m\u00f6chte auch seine Verbundenheit mit den dortigen Di\u00f6zesen C\u00e1diz und Ceuta zum Ausdruck bringen.<\/p>\n<p>Der Angreifer ging erst zur Pfarre San Isidro, wo er den Pfarrer am Hals schwer verletzte, den Salesianer Pater Antonio Rodr\u00edguez Lucena. Er musste notoperiert werden, befindet sich aber inzwischen au\u00dfer Lebensgefahr. Verletzt wurden ebenfalls zwei weitere Personen, die den ersten Angriff stoppen wollten. Danach begab sich der T\u00e4ter zur Kirche Unsere Liebe Frau von Palma, dort t\u00f6tete er den Mesner, Diego Valencia.<\/p>\n<p>Zeugen haben verschiedenen spanischen Medien berichtet, dass der 25-j\u00e4hrige Maghrebiner auch auf heilige Bilder einschlug, und die Anwesenden in den Gottesh\u00e4usern mit den Worten \u201eAllah ist gro\u00df\u201c und \u201eEuer Glaube ist falsch\u201c beschimpfte. Vor den Anschl\u00e4gen war der mutma\u00dfliche Dschihadist einem anderen marokkanischen Staatsb\u00fcrger \u00fcber den Weg gelaufen, den er mit der Faust schlug und anschrie: \u201eDu arbeitest f\u00fcr die <em>Maj\u00eda<\/em>\u201c \u2013 dies ist ein marokkanischer Ausdruck, um zu signalisieren, dass jemand im Widerspruch zu der von ihm praktizierten Religion lebt.<\/p>\n<p><strong>Tun wir alles, was wir k\u00f6nnen, um den Hass zu stoppen?<\/strong><\/p>\n<p>Thomas Heine-Geldern, gesch\u00e4ftsf\u00fchrender Pr\u00e4sident von KIRCHE IN NOT, betonte, wie wichtig es sei, das Recht auf Religionsfreiheit zu sch\u00fctzen: \u201eDie Beh\u00f6rden und die \u00f6ffentliche Meinung d\u00fcrfen nicht teilnahmslos bleiben. Sie d\u00fcrfen solche tragischen Ereignisse nicht untersch\u00e4tzen. Wir m\u00fcssen uns fragen, ob wir alles in unserer Macht Stehende tun, um diesen Hass einzud\u00e4mmen. Diese Abneigung wird durch eine politisch-religi\u00f6se Ideologie gesch\u00fcrt, die in vielen Teilen der Welt, insbesondere und in den letzten Jahren vor allem in der Region s\u00fcdlich der Sahara, unz\u00e4hlige Opfer gefordert hat. Aber auch in Europa kommt es immer h\u00e4ufiger zu solchen Anschl\u00e4gen\u201c.<\/p>\n<p>Javier Men\u00e9ndez Ros, Direktor von KIRCHE IN NOT Spanien, erinnerte daran, dass der gestrige Anschlag am Fest der Bekehrung Pauli, des Christenverfolgers und sp\u00e4teren gro\u00dfen Apostels des Christentums im ersten Jahrhundert, stattfand: \u201eDer heilige Paulus fiel auf dem Weg nach Damaskus vom Pferd, weil der Herr ihn fragte: Warum verfolgst du mich? Und diese Frage hat f\u00fcr uns heute einen neuen Sinn: Warum werden wir verfolgt?\u201c.<\/p>\n<p><strong>Gesch\u00e4ndete Ikone in Algeciras<\/strong><\/p>\n<p>Menedez Ros erinnerte ebenfalls daran, dass KIRCHE IN NOT k\u00fcrzlich mit den Kirchengemeinden von Algeciras zusammengearbeitet hat, um eine von Dschihadisten in Syrien gesch\u00e4ndete und aus einer Kirche in der Stadt Homs gerettete Ikone dorthin zu bringen. \u201eFast alle Pfarren der Di\u00f6zese nahmen diese Ikone mit Gebetswachen und Treffen zum Nachdenken \u00fcber die Verfolgung von Christen im Nahen Osten auf. Die Pfarre Unsere Liebe Frau von Palma, in der der Mesner Diego Valencia get\u00f6tet wurde, und die Pfarre Maria Hilf, in der der in der Kirche San Isidro verwundete Priester Pfarrer ist, hatten ebenfalls die Ikone aus Syrien aufgenommen\u201c, so der KIRCHE IN NOT-Direktor in Spanien.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>St\u00e4rkere Verteidigung der Religionsfreiheit<\/strong><\/p>\n<p>KIRCHE IN NOT hat wiederholt eine st\u00e4rkere Verteidigung und einen besseren Schutz der Religionsfreiheit in der ganzen Welt gefordert. Dieses Grundrecht muss von allen staatlichen Stellen garantiert und gesch\u00fctzt werden. Laut dem j\u00fcngsten <a href=\"https:\/\/acninternational.org\/religiousfreedomreport\/de\/home\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bericht \u00fcber Religionsfreiheit weltweit<\/a> des Hilfswerks ist die Religionsfreiheit nur in einem von drei L\u00e4ndern der Welt uneingeschr\u00e4nkt gew\u00e4hrleistet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Am 9. Januar erinnerte Papst Franziskus in seiner Ansprache f\u00fcr das beim Heiligen Stuhl akkreditierte Diplomatische Corps daran, dass heute \u201ejeder siebte Christ\u201c in der Welt wegen seines Glaubens \u201everfolgt wird\u201c. Papst Franziskus betonte, wie wichtig es ist, die Religionsfreiheit zu verteidigen und zu sch\u00fctzen. \u201eEs ist besorgniserregend, dass es Menschen gibt, die verfolgt werden, nur weil sie sich \u00f6ffentlich zu ihrem Glauben bekennen.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>KIRCHE IN NOT hatte k\u00fcrzlich mit der Pfarre zusammengearbeitet, in der Mesner Diego Valencia ermordet worden ist.&nbsp;Das p\u00e4pstliche Hilfswerk KIRCHE IN NOT (ACN) verurteilt scharf den dschihadistisch motivierten Anschlag auf zwei katholische Kirchen am gestrigen Mittwoch in Algeciras (Spanien), und betet f\u00fcr die Opfer und ihre Familien. 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