{"id":4238,"date":"2023-02-17T11:58:05","date_gmt":"2023-02-17T10:58:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/?p=4238"},"modified":"2023-02-17T11:58:05","modified_gmt":"2023-02-17T10:58:05","slug":"77-jaehrige-christin-nach-taufe-verpruegelt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/77-jaehrige-christin-nach-taufe-verpruegelt\/","title":{"rendered":"77-j\u00e4hrige Christin nach Taufe verpr\u00fcgelt"},"content":{"rendered":"<p>Immer wieder nehmen in Bangladesch Muslime oder Hindus den christlichen Glauben an \u2013 teilweise mit dramatischen Folgen innerhalb ihrer eigenen Gemeinschaft. Wird auf diese Weise \u201eSchande \u00fcber das Dorf gebracht\u201c, so verlieren grundlegende Regeln des Zusammenlebens pl\u00f6tzlich ihre G\u00fcltigkeit. \u00dcbrig bleiben oft nur noch Wut, Grausamkeit und Hass auf die Christen. So wie jetzt im Fall der 77-j\u00e4hrigen Ayesha und ihres Sohnes Manik.<\/p>\n<p><strong>Sie konnten sich nicht sch\u00fctzen<\/strong><\/p>\n<p>Die 77-j\u00e4hrige Ayesha Begum und ihr Sohn Manik Miah (45) leben in l\u00e4ndlicher Umgebung und lie\u00dfen sich am 14. Dezember 2022 zusammen mit vier weiteren ehemaligen Muslimen \u00f6ffentlich taufen. Viele muslimische Dorfbewohner waren bei der Feier anwesend, einige Neugierige machten Fotos. Sp\u00e4ter wurde ein Foto der Taufe von einer Gruppe extremistischer Muslime auf Facebook gepostet und fand sehr schnell Verbreitung.<\/p>\n<p>Seitdem wurden die neuen Gl\u00e4ubigen von der \u00f6rtlichen muslimischen Bev\u00f6lkerung offen bedroht. Sie lebten in gro\u00dfer Angst vor Verfolgung, sahen jedoch keine M\u00f6glichkeit, sich davor zu sch\u00fctzen. Ihre schwierige wirtschaftliche Lage zwang sie dazu, jeden Tag zur Arbeit aufs Feld zu gehen \u2013 wohl wissend, dass sie dadurch zu einem leichten Ziel f\u00fcr Angriffe werden k\u00f6nnten. Die Logik f\u00fcr Tagel\u00f6hner wie sie ist sehr einfach: ohne Arbeit kein Verdienst, ohne Verdienst nichts zu essen.<\/p>\n<p>Als Manik Miah am 3. Januar mit der Feldarbeit begann, \u00fcberfiel ihn pl\u00f6tzlich eine Gruppe von etwa 10 bis 15 Muslimen. Seine Mutter Ayesha h\u00f6rte die Schreie und eilte sofort herbei, weil sie in den Schreien die Stimme ihres eigenen Sohnes erkannte. Sie versuchte, die T\u00e4ter mit Worten zu beruhigen in der Hoffnung, dass sie von Manik ablassen w\u00fcrden. Doch die M\u00e4nner ignorierten die alte Frau. Dann versuchten sie, Manik und seine Mutter zu t\u00f6ten. Mit Bambusst\u00f6cken und Holzkn\u00fcppeln schlugen sie wahllos auf die beiden hilflosen Christen ein. Schlie\u00dflich lie\u00dfen sie von ihren Opfern ab in der Erwartung, dass Mutter und Sohn nicht \u00fcberleben w\u00fcrden.<\/p>\n<p><strong>Gemeinde umsorgt schwer verletzte Christen<\/strong><\/p>\n<p>Kurz nach dem Vorfall h\u00f6rten die anderen Christen in dem Dorf davon, was mit Ayesha und Manik passiert war. Sie liefen umgehend zum Tatort und brachten die Verletzten in ein \u00f6rtliches Krankenhaus. Beide erlitten schwere Prellungen. Auch die \u00f6rtliche Polizei wurde \u00fcber den Vorfall informiert; doch bislang haben die Beamten nichts unternommen, weder um die T\u00e4ter ausfindig zu machen noch um zu verhindern, dass sich so etwas wiederholt.<\/p>\n<p>Der \u00f6rtliche Pastor \u00e4u\u00dferte sich besorgt \u00fcber Ayeshas Zustand. Sie kann ihre Beine nicht bewegen und hat Schmerzen in der Brust. Die bisherige Behandlung wird vermutlich nicht ausreichen, um ihre Gesundheit wiederherzustellen \u2013 die Kosten daf\u00fcr k\u00f6nnten die Christen vor Ort jedoch nicht bew\u00e4ltigen. (Quelle: Open Doors)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Immer wieder nehmen in Bangladesch Muslime oder Hindus den christlichen Glauben an \u2013 teilweise mit dramatischen Folgen innerhalb ihrer eigenen Gemeinschaft. Wird auf diese Weise \u201eSchande \u00fcber das Dorf gebracht\u201c, so verlieren grundlegende Regeln des Zusammenlebens pl\u00f6tzlich ihre G\u00fcltigkeit. \u00dcbrig bleiben oft nur noch Wut, Grausamkeit und Hass auf die Christen. 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