{"id":45,"date":"2013-01-11T09:59:01","date_gmt":"2013-01-11T08:59:01","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/christenverfolgung\/weltverfolgungsindex-2013-erschienen-html\/"},"modified":"2023-02-17T12:52:49","modified_gmt":"2023-02-17T11:52:49","slug":"weltverfolgungsindex-2013-erschienen-html","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/weltverfolgungsindex-2013-erschienen-html\/","title":{"rendered":"Weltverfolgungsindex 2013 erschienen"},"content":{"rendered":"<p>Besonders in Afrika hat die Christenverfolgung durch Islamisten zugenommen. Das geht aus dem Weltverfolgungsindex 2013 hervor, den Open Doors vorstellte. Unr\u00fchmlicher Spitzenreiter bleibt zum elften Mal in Folge das abgeschottete kommunistische Nordkorea. In Nordkorea wird bereits der Besitz einer Bibel mit der Todesstrafe oder Arbeitslager f\u00fcr die gesamte Familie bestraft. Auf den weiteren acht Pl\u00e4tzen folgen Staaten, in denen der islamische Extremismus die Hauptquelle f\u00fcr eine systematische Verfolgung von Christen ist.<\/p>\n<p>Platz 1: Nordkorea<br \/>\nPlatz 2: Saudi-Arabien<br \/>\nPlatz 3: Afghanistan<br \/>\nPlatz 4: Irak<br \/>\nPlatz 5: Somalia<br \/>\nPlatz 6: Malediven<br \/>\nPlatz 7: Mali<br \/>\nPlatz 8: Iran<br \/>\nPlatz 9: Jemen<br \/>\nPlatz 10: Eritrea<br \/>\nPlatz 11: Syrien<br \/>\nPlatz 12: Sudan<br \/>\nPlatz 13: Nigeria<br \/>\nPlatz 14: Pakistan<br \/>\nPlatz 15: \u00c4thiopien<br \/>\nPlatz 16: Usbekistan<br \/>\nPlatz 17: Libyen<br \/>\nPlatz 18: Laos<br \/>\nPlatz 19: Turkmenistan<br \/>\nPlatz 20: Katar<\/p>\n<p><strong>Bedrohung in Afrika gestiegen<\/strong><\/p>\n<p>Die afrikanischen L\u00e4nder Mali, Tansania, Kenia, Uganda und Niger sind im Weltverfolgungsindex erstmals vertreten. In Mali (Platz 7) eroberten militante, der Al Kaida nahestehende Islamisten den n\u00f6rdlichen Landesteil. Christen mussten fliehen. Eine verst\u00e4rkte Unterwanderung der Gesellschaft durch islamistische Gruppierungen und gleichzeitig gewaltsame \u00dcbergriffe auf Christen wurden auch aus Tansania (Platz 24), Kenia (40), Uganda (47), Niger (50) und Nigeria (13) sowie L\u00e4ndern des &#8222;Arabischen Fr\u00fchling&#8220; gemeldet. Extremistische muslimische Organisationen stehen bereit, dort die Macht zu ergreifen, wo sich durch die Revolutionen ein Machtvakuum aufgetan hat. Aber auch in L\u00e4ndern ohne mehrheitlich muslimische Bev\u00f6lkerung erleiden Christen zunehmende Unterdr\u00fcckung und Gewalt \u2013 wie in Kenia, Uganda und Tansania. Dort setzen gewaltbereite Islamisten aus den Nachbarl\u00e4ndern Christen unter Druck.<\/p>\n<p><strong>Negative Entwicklungen<\/strong><\/p>\n<p>Im anhaltenden B\u00fcrgerkrieg Syriens werden Christen zumeist von ausl\u00e4ndischen Islamisten ins Visier genommen, die sich der Syrischen Befreiungsarmee angeschlossen haben. Das Land r\u00fcckt im WVI 2013 dadurch von Rang 36 vor auf Rang 11. Einen gro\u00dfen Sprung nach vorn macht auch Libyen \u2013 von Platz 26 auf 17. Der von den Menschen erhoffte Wandel hin zu einer Demokratie wurde durch islamische Extremisten zunichte gemacht. Christen in Nigeria, Syrien und im Irak erlebten am h\u00e4ufigsten gewaltt\u00e4tige Angriffe, gefolgt von Sudan und \u00c4gypten. Besonders im Fokus sind Christen muslimischer Herkunft, die nach der Scharia als Abgefallene vom Islam gelten. Sie werden h\u00e4ufig von ihrer eigenen Familie ge\u00e4chtet, aber auch gesellschaftlich und politisch verfolgt und ausgegrenzt.<br \/>\n(Quelle und Grafik: Open Doors)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Besonders in Afrika hat die Christenverfolgung durch Islamisten zugenommen. Das geht aus dem Weltverfolgungsindex 2013 hervor, den Open Doors vorstellte. Unr\u00fchmlicher Spitzenreiter bleibt zum elften Mal in Folge das abgeschottete kommunistische Nordkorea. 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