{"id":4567,"date":"2023-08-28T09:55:01","date_gmt":"2023-08-28T07:55:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/?p=4567"},"modified":"2023-08-28T09:55:02","modified_gmt":"2023-08-28T07:55:02","slug":"weitere-morde-an-christen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/weitere-morde-an-christen\/","title":{"rendered":"Weitere Morde an Christen"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Beobachter kritisieren Unt\u00e4tigkeit von Regierung und Sicherheitsbeh\u00f6rden<\/h2>\n\n\n<p>Im nigerianischen Bundesstaat Plateau haben extremistische Fulani-Nomaden 21 Christen get\u00f6tet und \u00fcber zehn schwer verletzt. Wie KIRCHE IN NOT (ACN) von lokalen Quellen erfuhr, ereignete sich die Tat bereits am 10. August.<\/p>\n<p>Bewaffnete Fulani h\u00e4tten in der Ortschaft Heipang etwa 40 Kilometer s\u00fcdlich der Provinzhauptstadt Jos Geb\u00e4ude in Brand gesteckt, in denen sich vertriebene Christen aus benachbarten Regionen aufhielten.<\/p>\n<h3><strong>Auf Fl\u00fcchtende geschossen<\/strong><\/h3>\n<p>Dem nigerianischen Journalisten Masara Kim zufolge h\u00e4tten die Extremisten anschlie\u00dfend auf Menschen gezielt, die sich vor den Flammen in Sicherheit bringen wollten. Unter den Opfern h\u00e4tten sich auch mehrere S\u00e4uglinge befunden. Kim hatte das Dorf wenige Tage nach der Tat besucht.<\/p>\n<p>Er berichtete, dass es zahlreiche \u201eZeugen gebe, die gesehen haben, wie ihre Familienmitglieder ermordet wurden\u201c. Dennoch sei es unwahrscheinlich, dass die Beh\u00f6rden die T\u00e4ter identifizieren und zur Rechenschaft ziehen. Wie Kim berichtete, sei der bislang brutalste \u00dcbergriff in diesem Jahr am 15. und 16. Mai erfolgt. Damals h\u00e4tten militante Fulani im Bezirk Mangu s\u00fcd\u00f6stlich von Jos \u00fcber 200 Christen umgebracht.<\/p>\n<p>Laut Polycarp Lubi, dem Vorsitzenden der \u201eChristian Association\u201c (Christliche Vereinigung) im Bundesstaat Plateau, k\u00e4me es in j\u00fcngster Zeit immer h\u00e4ufiger zu \u201esystematischen T\u00f6tungen\u201c. Diese h\u00e4tten eine \u201elange Geschichte\u201c in dem Bundesstaat. Die Verantwortlichen in Politik und bei den Sicherheitskr\u00e4ften seien selten bereit, \u201ezu sagen, was vor sich geht\u201c, kritisierte der Priester. Es g\u00e4be kaum Verhaftungen von mutma\u00dflichen T\u00e4tern. Auch w\u00fcrden die Beh\u00f6rden nichts unternehmen, um Christen in der Region zu helfen, die durch Terroranschl\u00e4ge vertrieben wurden.<\/p>\n<h3><strong>Extremismus der Fulani hat verschiedene Ursachen<\/strong><\/h3>\n<p>Der sogenannte \u201eMiddle Belt\u201c, die Zentralregion Nigerias, wird seit vielen Jahren von Konflikten zwischen mehrheitlich muslimischen Fulani-Nomaden und christlichen Bauern ersch\u00fcttert. Urspr\u00fcnglich standen Land- und ethnische Konflikte im Vordergrund. Projektpartner von \u201eKirche in Not\u201c betonen, dass die Gewalt auch immer mehr eine religi\u00f6se Dimension hat. Es gibt Hinweise, wonach Fulani-Gruppen in Kontakt mit der dschihadistischen Terrormiliz \u201eBoko Haram\u201c stehen.<\/p>\n<p><em>Bitte unterst\u00fctzen Sie Arbeit der Kirche in Nigeria und den Einsatz f\u00fcr Betroffene des Terrors mit Ihrer Spende &#8211; <span style=\"color: #ff0000;\"><a style=\"color: #ff0000;\" href=\"https:\/\/www.kircheinnot.at\/helfen\/spenden\/?utm_source=christenverfolgung.org&amp;utm_medium=post&amp;utm_campaign=nigeria\">online unter www.kircheinnot.at<\/a><\/span><\/em><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beobachter kritisieren Unt\u00e4tigkeit von Regierung und Sicherheitsbeh\u00f6rden Im nigerianischen Bundesstaat Plateau haben extremistische Fulani-Nomaden 21 Christen get\u00f6tet und \u00fcber zehn schwer verletzt. Wie KIRCHE IN NOT (ACN) von lokalen Quellen erfuhr, ereignete sich die Tat bereits am 10. August. 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