{"id":459,"date":"2014-04-08T06:21:23","date_gmt":"2014-04-08T04:21:23","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/christenverfolgung\/projektpartner-gezielt-erschossen-html\/"},"modified":"2023-02-27T16:19:42","modified_gmt":"2023-02-27T15:19:42","slug":"projektpartner-gezielt-erschossen-html","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/projektpartner-gezielt-erschossen-html\/","title":{"rendered":"Projektpartner gezielt erschossen"},"content":{"rendered":"<p><strong><span>Gezielte T\u00f6tung in Homs: Projektpartner von \u201eKirche in Not\u201c in Syrien erschossen.&nbsp;<\/span><\/strong><span style=\"line-height: 1.538em;\">Pater Frans van der Lugt ist tot. Der niederl\u00e4ndische Jesuit und Projektpartner von \u201eKirche in Not\u201c ist nach Angaben seines Mitbruders, Pater Ziad Hillal, heute fr\u00fch in Homs von einem Unbekannten erschossen worden. \u201ePater Frans wurde offenbar durch gezielte Kopfsch\u00fcsse get\u00f6tet. Wir haben die Nachricht telefonisch von einem Gl\u00e4ubigen erhalten, der mit ihm in der Altstadt war\u201c, sagte Pater Ziad in einem Telefonat mit \u201eKirche in Not\u201c. Der 75-j\u00e4hrige Pater Frans van der Lugt, der seit 1967 in Syrien wirkte, hatte mit 20 weiteren Gl\u00e4ubigen in der seit zwei Jahren von der syrischen Armee belagerten, fast v\u00f6llig zerst\u00f6rten Altstadt ausgeharrt. Er k\u00fcmmerte sich um die verbliebenen Einwohner und wollte zudem die Jesuitenkirche sch\u00fctzen, wie sein Mitbruder weiter berichtete. Nach den Worten von Pater Ziad ist es gegenw\u00e4rtig nicht m\u00f6glich, in die Altstadt von Homs zu gelangen, um den Leichnam von Pater Frans zu bergen.<\/span><\/p>\n<p><span>Noch Ende M\u00e4rz war Pater Ziad mit Mitarbeitern von \u201eKirche in Not\u201c in Br\u00fcssel gewesen, um Vertreter der EU \u00fcber die Situation in und um Homs zu informieren. Er sprach via Skype mit Pater Frans, unter anderem \u00fcber dessen bevorstehenden Geburtstag, den sie hofften, gemeinsam feiern zu k\u00f6nnen. Bei dieser Gelegenheit sagte Pater Ziad \u00fcber seinen Mitbruder: \u201eF\u00fcr mich verk\u00f6rpert er Christus in der Welt, der bereit ist, f\u00fcr seine Freunde zu sterben, der uns stets Hoffnung schenkt. Er fragt immer, wie es mir geht, und redet nicht viel \u00fcber sein eigenes Befinden.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span>Angesichts der bedr\u00fcckenden Nachricht vom Tod Pater Frans hat Pater Andrzej Halemba, L\u00e4nderreferent von \u201eKirche in Not\u201c f\u00fcr den Nahen Osten, zu Gebet f\u00fcr ein Ende der K\u00e4mpfe und Frieden in der Region, den verstorbenen Pater Frans und die bedr\u00e4ngten Christen aufgerufen. \u201eKirche in Not\u201c unterst\u00fctzt die vom B\u00fcrgerkrieg in Syrien betroffenen Menschen seit mehreren Jahren. F\u00fcr Hilfsprogramme, die von Pater Ziad in Syrien koordiniert werden, wurden bisher mehr als 2,5 Millionen Euro aufgewendet. Weitere Projekte werden vorbereitet. Die Gesamtzahl der vor dem B\u00fcrgerkrieg geflohenen Syrer wird gegenw\u00e4rtig auf 9 Millionen gesch\u00e4tzt: 6,5 Millionen sind im eigenen Land auf der Flucht, weitere 2,5 Millionen haben Syrien verlassen.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gezielte T\u00f6tung in Homs: Projektpartner von \u201eKirche in Not\u201c in Syrien erschossen.&nbsp;Pater Frans van der Lugt ist tot. Der niederl\u00e4ndische Jesuit und Projektpartner von \u201eKirche in Not\u201c ist nach Angaben seines Mitbruders, Pater Ziad Hillal, heute fr\u00fch in Homs von einem Unbekannten erschossen worden. \u201ePater Frans wurde offenbar durch gezielte Kopfsch\u00fcsse get\u00f6tet. 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