{"id":465,"date":"2014-04-23T07:55:15","date_gmt":"2014-04-23T07:55:15","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/christenverfolgung\/volker-kauder-ueber-christenverfolgung-html\/"},"modified":"2022-12-06T15:33:31","modified_gmt":"2022-12-06T15:33:31","slug":"volker-kauder-ueber-christenverfolgung-html","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/volker-kauder-ueber-christenverfolgung-html\/","title":{"rendered":"Volker Kauder \u00fcber Christenverfolgung"},"content":{"rendered":"<p>In L\u00e4ndern, in denen der Islam Staatsreligion ist, werden Christen besonders h\u00e4ufig verfolgt. Darauf hat der Vorsitzende der CDU\/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder, in einem Interview mit der \u201eRheinischen Post\u201c (D\u00fcsseldorf) aufmerksam gemacht. Das h\u00e4nge vor allem mit dem Verbot zusammen, vom Islam zu einer anderen Religion zu konvertieren. In einigen L\u00e4ndern stehe darauf die Todesstrafe. \u201eStellen Sie sich vor: In einigen Regionen wollen sich muslimische Verb\u00e4nde mit mir nicht treffen, weil sie behaupten, dass das \u00f6ffentliche Auftreten als Christ bereits einen Versuch darstelle, Muslime aus ihrem Glauben abzuwerben\u201c, erkl\u00e4rte der Politiker. Die allgemeine Menschenrechtserkl\u00e4rung der Vereinten Nationen sch\u00fctze aber den Glaubenswechsel ausdr\u00fccklich. In vielen muslimisch gepr\u00e4gten Staaten stehe dieses Recht aber nur auf dem Papier. Zugleich betonte Kauder, dass man den Islam nicht automatisch mit Terror verbinden d\u00fcrfe: \u201eDas wird der ganz \u00fcberwiegenden Zahl der Muslime nicht gerecht, die friedliche Menschen sind.\u201c Es sei aber bedr\u00fcckend, wie viele Terroristen die Religion missbrauchten und im Namen des Islam Terrorakte begingen: \u201eDas m\u00fcsste auch in der islamischen Welt viel st\u00e4rker kritisiert werden.\u201c<\/p>\n<p><strong>In China hat sich die Lage der Christen verbessert<\/strong><\/p>\n<p>W\u00e4hrend sich die Lage der Christen in einigen afrikanischen L\u00e4ndern oder im Mittleren Osten verschlechtert habe, sind Kauder zufolge in China Verbesserungen zu beobachten. Das Land sei von den vorderen Pl\u00e4tzen des Weltverfolgungsindex auf Rang 37 gerutscht. Nach einem Besuch in der Karwoche m\u00fcsse er anerkennen, dass sich dort etwas getan habe, so der Politiker. So k\u00f6nnten Christen inzwischen ihre Gottesdienste feiern. Aber wirkliche Freiheit bestehe erst, wenn sich die Religionen frei organisieren k\u00f6nnten. Kauder: \u201eDer chinesische Staat will weiter die katholischen und evangelischen Bisch\u00f6fe einsetzen und die Kirchen kontrollieren. Das ist f\u00fcr Christen nicht ertr\u00e4glich.\u201c Mit Blick auf die T\u00fcrkei erkl\u00e4rte er, das Land sei von der europ\u00e4ischen Wertegemeinschaft noch weit entfernt, solange es sich weigere, Religionsfreiheit zu garantieren. Die Benachteiligung der Christen in der T\u00fcrkei m\u00fcsse beendet werden: \u201eSo wie Muslime in Deutschland Moscheen errichten, m\u00fcssen Christen in der T\u00fcrkei ihre Kirchen bauen d\u00fcrfen.\u201c In diesem Punkt m\u00fcsse die EU gegen\u00fcber Ankara noch deutlicher werden. (Quelle: idea)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In L\u00e4ndern, in denen der Islam Staatsreligion ist, werden Christen besonders h\u00e4ufig verfolgt. 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