{"id":4920,"date":"2024-09-23T08:38:53","date_gmt":"2024-09-23T06:38:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/?p=4920"},"modified":"2024-09-23T08:43:14","modified_gmt":"2024-09-23T06:43:14","slug":"christin-blasphemiegesetz-todesurteil","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/christin-blasphemiegesetz-todesurteil\/","title":{"rendered":"Christin wegen Blasphemie auf WhatsApp zum Tode verurteilt"},"content":{"rendered":"\n<p>Die 40-j\u00e4hrige pakistanische Christin Shagufta Kiran, wurde der Blasphemie f\u00fcr schuldig befunden und gem\u00e4\u00df Artikel 295-C des Strafgesetzbuches zum Tode verurteilt, weil sie den Propheten Mohammed mit einer Nachricht \u00fcber das soziale Medium WhatsApp verunglimpft haben soll. Wie der Rechtsanwalt Rana Abdul Hameed betont, hat ein Richter der ersten Instanz des Sondergerichts in Islamabad, das das Gesetz zur Verhinderung elektronischer Straftaten (Prevention of Electronic Crimes Act, PECA) umsetzt, am Ende eines Prozesses, der etwa drei Jahre dauerte, auch eine Geldstrafe von 300.000 Rupien (etwa tausend US-Dollar) verh\u00e4ngt. Die Verteidigung erkl\u00e4rte hingegen, dass \u201eKiran nicht die Urheberin dieses Inhalts war und ihn lediglich in einem Chatroom weitergeleitet hatte, ohne ihn zu lesen\u201c, doch dies reichte nicht aus, um eine Verurteilung zu verhindern.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Frau, die einen Ehemann und vier Kinder hat, war am 29. Juli 2021 in Islamabad von der \u201eFederal Investigation Agency\u201c (FIA) verhaftet worden, weil sie im September 2020 blasphemische Inhalte in einer WhatsApp-Gruppe geteilt hatte. Sie ist im Zentralgef\u00e4ngnis Adyalaa in Rawalpindi inhaftiert und wird dort ihre Strafe bis zur Vollstreckung ihres Urteils verb\u00fc\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Verteidiger hat angek\u00fcndigt, dass er beim Obersten Gerichtshof von Islamabad, der zweiten Instanz, Berufung einlegen wird. Dem Anwalt zufolge ist \u201edie Person, die die belastende Nachricht geschrieben hat, auf freiem Fu\u00df; die Person, die sich nur dazu ge\u00e4u\u00dfert hat, ohne den Inhalt zu billigen, ist hingegen verurteilt. Wir glauben, dass Shagufta angeklagt wurde, weil sie Christin ist: Sie ist ein leichtes Ziel und angreifbar\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>In Pakistan wird unterdessen das m\u00f6gliche Verbrechen der Blasphemie im Internet und in den sozialen Medien, das von islamischen Organisationen als \u201ewachsende Bedrohung, die mit \u00e4u\u00dferster Strenge zu bestrafen ist\u201c, betrachtet wird, genau beobachtet. Die Abteilung f\u00fcr Cyberkriminalit\u00e4t der Bundespolizei \u00fcberwacht und meldet der Polizei diejenigen, die blasphemische Inhalte ins Netz stellen. (Quelle: Fidesdienst, Bild: www.jubileecampaign.online)<br><br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die 40-j\u00e4hrige pakistanische Christin Shagufta Kiran, wurde der Blasphemie f\u00fcr schuldig befunden und gem\u00e4\u00df Artikel 295-C des Strafgesetzbuches zum Tode verurteilt, weil sie den Propheten Mohammed mit einer Nachricht \u00fcber das soziale Medium WhatsApp verunglimpft haben soll. 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