{"id":4974,"date":"2024-11-17T14:17:45","date_gmt":"2024-11-17T13:17:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/?p=4974"},"modified":"2024-11-13T14:18:12","modified_gmt":"2024-11-13T13:18:12","slug":"keine-krankensalbung-in-krankenhaeusern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/keine-krankensalbung-in-krankenhaeusern\/","title":{"rendered":"Kath. Priester d\u00fcrfen in Krankenh\u00e4usern keine Krankensalbung mehr spenden"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Lokalen Presseberichten zufolge d\u00fcrfen katholische Priester keine \u00f6ffentlichen Krankenh\u00e4user mehr betreten, um das Sakrament der Krankensalbung zu spenden. Nach der Ausweisung von etwa einem Viertel der bis 2018 von der Bischofskonferenz von Nicaragua (CEN) offiziell anerkannten Priester, die in der Erzdi\u00f6zese Managua und in den acht verschiedenen Di\u00f6zesen des Landes t\u00e4tig waren, kam es damit zu erneuten \u201erepressiven Ma\u00dfnahmen\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dies berichtet die im texanischen Exil lebende Anw\u00e4ltin Martha Patricia Molina, die sie seit Jahren die Angriffe auf die katholische Kirche in Nicaragua dokumentiert und sich dabei auf anonyme Quellen von Priestern und Laien beruft. \u201eVorher konnten sie jeweils nur einen Patienten; Doch als sie dort waren, baten die Anwesenden oft um das Sakrament der Krankensalbung f\u00fcr Menschen, die bereits dem Tode nahe waren\u201c, berichtet Molina.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Kirche von Nicaragua \u201eerlebt ihre schwierigsten Tage in den letzten 500 Jahren\u201c, denn nicht einmal w\u00e4hrend der Revolution der 1980er Jahre habe es so viel Gewalt gegeben wie heute. \u201eAber der Heilige Geist wird seine Kirche besch\u00fctzen und sie wird \u00fcberleben, so wie sie immer \u00fcberlebt hat\u201c, sagt ein Priester, der aus Sicherheitsgr\u00fcnden um Anonymit\u00e4t bittet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Obwohl es bisher kein offizielles Dokument gibt, hat dieses Verbot die Angeh\u00f6rigen und die Kranken selbst in Emp\u00f6rung versetzt, \u201edie diese Welt verlassen, ohne das letzte Sakrament zu empfangen\u201c, erkl\u00e4rt die lokale Presse.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach dem Angelusgebet am 1. Januar 2024 brachte Papst Franziskus seine N\u00e4he zum \u201egeliebten Volk Nicaraguas\u201c zum Ausdruck. \u201eMit gro\u00dfer Sorge verfolge ich die Geschehnisse in Nicaragua, wo Bisch\u00f6fe und Priester ihrer Freiheit beraubt worden sind. Ich bringe ihnen, ihren Familien und der gesamten Kirche des Landes meine Verbundenheit im Gebet zum Ausdruck\u201c so der Papst w\u00f6rtlich. Nach dem Angelusgebet am 25. August rief der Papst erneut zum Gebet f\u00fcr das lateinamerikanische Land auf, nachdem die katholischen Vereinigungen unterdr\u00fcckt und eine Steuer auf Almosen und Spenden der Gl\u00e4ubigen eingef\u00fchrt worden waren: \u201eAn das geliebte Volk von Nicaragua: Ich ermutige euch, eure Hoffnung auf Jesus zu erneuern. Denkt daran, dass der Heilige Geist die Geschichte immer zu h\u00f6heren Zielen f\u00fchrt\u201c, so Papst Franziskus. (Quelle: Fidesdienst)<br><br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lokalen Presseberichten zufolge d\u00fcrfen katholische Priester keine \u00f6ffentlichen Krankenh\u00e4user mehr betreten, um das Sakrament der Krankensalbung zu spenden. 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