{"id":5056,"date":"2025-02-13T11:31:48","date_gmt":"2025-02-13T10:31:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/?p=5056"},"modified":"2025-02-13T11:31:48","modified_gmt":"2025-02-13T10:31:48","slug":"kirche-bei-luftangriff-beschaedigt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/kirche-bei-luftangriff-beschaedigt\/","title":{"rendered":"Kirche in Chin bei Luftangriff der Armee besch\u00e4digt"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Armee Myanmars hat bei einem Luftangriff die katholische Herz-Jesu-Kirche in Mindat, einer Ortschaft im Staat Chin im Nordwesten Birmas besch\u00e4digt. Es handelt sich um die Kirche, die als Kathedrale der neu gegr\u00fcndeten Di\u00f6zese Mindat ausgew\u00e4hlt worden war, die Papst Franziskus am vergangenen 25. J\u00e4nner auf einem Teilgebiet der Di\u00f6zese Hakha errichtet hatte. Wie Beobachter aus dem Chin berichten, war das Gebiet von Mindat in den letzten Monaten von Zusammenst\u00f6\u00dfen zwischen den \u201eChinland Defence Force\u201c (CDF) und der myanmarischen Armee betroffen. Bei den lokalen Kr\u00e4ften handelt es sich um die Milizen, die sich im Bundesstaat Chin in Opposition zur Milit\u00e4rjunta gebildet haben. Nach monatelangen K\u00e4mpfen hatten die lokalen Milizen die Kontrolle \u00fcber das Gebiet \u00fcbernommen es im Januar in einer offiziellen Erkl\u00e4rung zur \u201ebefreiten Zone\u201c erkl\u00e4r. In den verschiedenen Bundesstaaten und insbesondere in den Grenzgebieten haben sich oppositionelle Kr\u00e4fte mit den historischen ethnischen Milizen zusammengeschlossen, den bereits bestehenden Armeen, die bereits seit Jahrzehnten Autonomie fordern und gegen die Zentralregierung k\u00e4mpfen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die neue Kathedrale wurde am 6. Februar &#8211; wie erst jetzt bekannt wurde &#8211; aus der Luft bombardiert. Mehrere Bomben besch\u00e4digten das Dach und die Glasfenster und machten sie unbegehbar. Es gab keine Verletzten, da die Priester und Gl\u00e4ubigen das Gebiet aufgrund der schlechten Sicherheitslage und der anhaltenden K\u00e4mpfe bereits verlassen hatten. Aber noch in den letzten Tagen hatten die \u00f6rtlichen Priester Inspektionen durchgef\u00fchrt und \u00fcber die Organisation der n\u00e4chsten liturgischen Feiern zur Weihe des neu ernannten Bischofs, Pater Augustine Thang Zawm Hung, bisher Pfarrvikar in der Herz-Jesu-Kirche in Mindat, gesprochen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Schaden an der Kirche hat bei den Gl\u00e4ubigen einen bitteren Beigeschmack hinterlassen. Sie wollen sich jedoch nicht entmutigen lassen, sondern das Dach der Kirche reparieren, den Gottesdienstraum von den Tr\u00fcmmern befreien und alle Sch\u00e4den beseitigen. Wie der Gemeindpfarrer Paulinus sagt dazu w\u00f6rtlich, \u201esind wir sehr traurig, weil unsere Kirche von Bomben getroffen wurde. Das ist eine Wunde in unserem Herzen. Aber wir werden uns davon nicht unterkriegen lassen. Wir werden sie wiederaufbauen. Und wir sind sicher, dass der Herr uns mit seiner Gnade und seinem Segen &#8218;bombardieren&#8216; wird: Das wird unserem Volk Frieden und Wohlstand bringen\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Di\u00f6zese Mindat, die im s\u00fcdlichen Teil des Staates Chin liegt, leben bei einer Bev\u00f6lkerung von etwa 360.000 Einwohnern rund 15.000 Katholiken. Die Mehrheit der Bev\u00f6lkerung geh\u00f6rt anderen christlichen Konfessionen an. Die Di\u00f6zese hat insgesamt 23 Pfarren und 48 Di\u00f6zesanpriester, drei Ordenspriester und 21 Ordensschwestern sowie 40 Seminaristen das Kleinen Seminar besuchen und sieben Seminaristen im Priesterseminar studieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Armee Myanmars hat bei einem Luftangriff die katholische Herz-Jesu-Kirche in Mindat, einer Ortschaft im Staat Chin im Nordwesten Birmas besch\u00e4digt. Es handelt sich um die Kirche, die als Kathedrale der neu gegr\u00fcndeten Di\u00f6zese Mindat ausgew\u00e4hlt worden war, die Papst Franziskus am vergangenen 25. J\u00e4nner auf einem Teilgebiet der Di\u00f6zese Hakha errichtet hatte. 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