{"id":509,"date":"2014-06-23T13:46:03","date_gmt":"2014-06-23T11:46:03","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/christenverfolgung\/verwendung-von-allah-verboten-html\/"},"modified":"2023-02-27T16:07:01","modified_gmt":"2023-02-27T15:07:01","slug":"verwendung-von-allah-verboten-html","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/verwendung-von-allah-verboten-html\/","title":{"rendered":"Verwendung von &#8222;Allah&#8220; verboten"},"content":{"rendered":"<p>Der Bundesgerichtshof in Malaysia best\u00e4tigte in dritter Instanz das Verbot f\u00fcr die katholische Wochenzeitung \u201cHerald\u201d, was die Benutzung des Begriffs \u201cAllah\u201d f\u00fcr Gott. Der Berufungsantrag war beim Obersten Gericht von der Erzdi\u00f6zese Kuala Lumpur eingerichtet worden. Der Rechtsstreit begann 2009, nachdem das Innenministerium ein entsprechendes Verbot ausgesprochen hatte und katholische Wochenzeitung dagegen Berufung einlegt. In erster Instanz wurde das Berufungsverfahren Ende 2009 zugunsten der Katholiken entschieden. Das Berufungsgericht widerrief das erste Urteil jedoch im Oktober 2013. Nun lehnten sieben Richter des Obersten Gerichts den Antrag mit 4 gegen 3 Stimmen endg\u00fcltig ab.<\/p>\n<p> Doch die Anw\u00e4lte der katholischen Kirche ziehen die M\u00f6glichkeit eines Antrags auf Revision in Betracht. Pfarrer Lawrence Andrew, Direktor der Wochenzeitung \u201cHerald\u201d, erkl\u00e4rte unterdessen, er sei \u201centt\u00e4uscht \u00fcber dieses Urteil, das gegen die grundlegenden Rechte der Minderheiten verst\u00f6\u00dft. Der Vorsitzende der Malaysischen Bischofskonferenz, Bischof Paul Tan von Malacca-Johor beklagt die \u201cmangelnde Unparteilichkeit der Richte\u201c. \u201cDas Urteil betrifft jedoch ausschlie\u00dflich die Ver\u00f6ffentlichungen des Herald. Es bedeutet nicht, dass andere Nichtmuslime den Begriff Allah nicht benutzen d\u00fcrfen. Er wird zum Beispiel von den Sikh in deren heiligen Schriften benutzt, aber auch von indigenen Volkst\u00e4mmen der Sabah und Sarawak. Wie christliche Religionsf\u00fchrer bereits 1990 in Kuching bekr\u00e4ftigten, werden Christen unabh\u00e4ngig von gerichtlichen Entscheidungen den Begriff Allah bei ihren Gottesdiensten weiterbenutzen\u201d.<\/p>\n<p> P. Paul Cheong OFM Cap, der als Pfarrer in Kuala Lumpur t\u00e4tig ist erkl\u00e4rt gegen\u00fcber Fides: \u201cEs handelt sich ganz offensichtlich um ein politisches Urteil. Es basiert weder auf Fakten noch auf Gesetzen oder der geschichtlichen Aspekten. Es geht um rein politische Motive und dies halten wir f\u00fcr ungerecht und traurig\u201d. \u201cNun werden wir den Begriff \u2018Allah\u2019 auch k\u00fcnftig benutzen, wie es auch die Gl\u00e4ubigen in Sabah und Sarawak tun werden. Der Herald wird dies nicht tun k\u00f6nnen. Mit Sicherheit werden radikale Islamisten die Ausweitung des Verbots auf alle Christen fordern, doch dies ist absurd: Christen in vielen anderen islamischen L\u00e4ndern benutzen den Begriff \u2018Allah\u2019\u201d. (Quelle: Fidesdienst)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Bundesgerichtshof in Malaysia best\u00e4tigte in dritter Instanz das Verbot f\u00fcr die katholische Wochenzeitung \u201cHerald\u201d, was die Benutzung des Begriffs \u201cAllah\u201d f\u00fcr Gott. Der Berufungsantrag war beim Obersten Gericht von der Erzdi\u00f6zese Kuala Lumpur eingerichtet worden. Der Rechtsstreit begann 2009, nachdem das Innenministerium ein entsprechendes Verbot ausgesprochen hatte und katholische Wochenzeitung dagegen Berufung einlegt. 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