{"id":5098,"date":"2025-03-18T10:31:25","date_gmt":"2025-03-18T09:31:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/?p=5098"},"modified":"2025-03-18T10:31:51","modified_gmt":"2025-03-18T09:31:51","slug":"ramadan-schulschliessungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/ramadan-schulschliessungen\/","title":{"rendered":"Kirche schockiert \u00fcber erstmalige Ramadan-Schulschlie\u00dfungen"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hunderttausende Sch\u00fcler von Bildung ausgeschlossen\u00a0<\/h2>\n\n\n\n<p>In vier Bundesstaaten im Norden Nigerias sind erstmals und kurzfristig alle \u00f6ffentlichen und privaten Schulen sowie Bildungseinrichtungen anl\u00e4sslich des muslimischen Fastenmonats Ramadan geschlossen worden. Dies teilte Bischof Gerald Mamman Musa aus Katsina dem weltweiten katholischen Hilfswerk \u201eKirche in Not\u201c mit. Die Entscheidung der Schulschlie\u00dfung durch die Beh\u00f6rden betr\u00e4fe allein in seiner Di\u00f6zese bis zu 2500 Kinder in acht katholischen Schulen. Insgesamt seien hunderttausende Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler in den Bundesstaaten Katsina, Kano, Kebbi und Bauchi aktuell von Bildung ausgeschlossen, so der Bischof.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Mitteilung der Beh\u00f6rden sei sehr kurzfristig gekommen und zum ersten Mal geschehen. \u201eDie Ank\u00fcndigung, die Schulen zu schlie\u00dfen, kam f\u00fcr uns v\u00f6llig \u00fcberraschend\u201c, so Bischof Musa. Auch die Sch\u00fcler, Eltern und Lehrer seien \u201egeschockt\u201c gewesen. \u201eEs muss klar werden, dass Bildung und religi\u00f6se Verpflichtungen sich nicht fremd gegen\u00fcberstehen oder sich gegenseitig ausschlie\u00dfen. Sie gehen Hand in Hand. Das Thema sollte mit Logik, im Dialog und mit Weisheit angegangen werden.\u201c&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kurzfristige und erstmalige Entscheidung<\/h3>\n\n\n\n<p>Der Bischof erinnerte sich daran, wie er und seine Altersgenossen unterschiedlicher religi\u00f6ser Hintergr\u00fcnde als Kinder w\u00e4hrend des Ramadans und anderer religi\u00f6ser Fastenzeiten in die Schule gegangen seien. Es sei \u201enie dagewesen\u201c, dass Bildung dadurch gelitten habe.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die katholische Bischofskonferenz in Nigeria kritisierte in einem Schreiben die Entscheidung der Gouverneure der vier Bundesstaaten. Die Schlie\u00dfung von Schulen \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum untergrabe das Menschenrecht auf Bildung und gef\u00e4hrde die Zukunft von Millionen nigerianischer Kinder. Die Entscheidung werfe \u201eernste Fragen \u00fcber den s\u00e4kularen Charakter unseres Landes und die Rechte aller B\u00fcrger\u201c auf. \u201eWir fordern die Gouverneure der betroffenen Staaten auf, diese Entscheidung zu \u00fcberdenken und alternative Regelungen zu pr\u00fcfen, die die Rechte und Freiheiten aller B\u00fcrger respektieren.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Laut UN-Angaben besuchen in Nigeria derzeit landesweit mehr als 10 Millionen Kinder keine Schule, so viele wie in keinem anderen Land.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hunderttausende Sch\u00fcler von Bildung ausgeschlossen\u00a0 In vier Bundesstaaten im Norden Nigerias sind erstmals und kurzfristig alle \u00f6ffentlichen und privaten Schulen sowie Bildungseinrichtungen anl\u00e4sslich des muslimischen Fastenmonats Ramadan geschlossen worden. Dies teilte Bischof Gerald Mamman Musa aus Katsina dem weltweiten katholischen Hilfswerk \u201eKirche in Not\u201c mit. 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