{"id":5302,"date":"2025-10-02T10:45:23","date_gmt":"2025-10-02T08:45:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/?p=5302"},"modified":"2025-10-02T10:45:25","modified_gmt":"2025-10-02T08:45:25","slug":"sri-lanka-widerstaende","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/sri-lanka-widerstaende\/","title":{"rendered":"\u201eSie werden alles tun, um christliche Aktivit\u00e4ten zu stoppen\u201c"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>In einem streng buddhistischen Dorf m\u00fcssen die Christen mit starken Widerst\u00e4nden umgehen<\/strong>.<\/h3>\n\n\n\n<p>Am 6. Juli griffen Dorfbewohner und M\u00f6nche in einem streng buddhistischen Dorf die Gemeinde von Pastor Sumiran* an und zwangen ihn, den Gottesdienst in seinem Haus abzubrechen. Bis heute wagen die Christen es nicht, ihre Treffen wieder aufzunehmen. Pastor Sumiran trifft sich deshalb so oft wie m\u00f6glich heimlich mit seinen Gemeindemitgliedern, um sie im Glauben zu st\u00e4rken. Obwohl die Widerst\u00e4nde auch ihn pers\u00f6nlich betreffen und seine Existenz gef\u00e4hrden, setzt er seinen Dienst so gut er kann fort.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Besucher bringen den Pastor in Schwierigkeiten<\/h3>\n\n\n\n<p>\u201eEs ist nicht sicher, sich in meinem Haus zu treffen. Wenn jemand kommt, informieren die Nachbarn die Polizei, die dann sofort mein Haus umstellt\u201c, erkl\u00e4rte der Pastor gegen\u00fcber unseren lokalen Partnern. Um ihm weitere Schwierigkeiten zu ersparen, baten sie ihn um einen Vorschlag f\u00fcr einen sicheren Ort, an dem sie sich mit ihm treffen k\u00f6nnten. Um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, betreibt Sumiran einen Laden im Dorf. \u201eNiemand kann sich beschweren, wenn ihr in meinen Laden kommt; es ist ein \u00f6ffentlicher Ort\u201c, erkl\u00e4rte er. Also vereinbarten sie einen Besuch dort um 16 Uhr. Dabei erfuhren unsere Partner die Einzelheiten des Vorfalls am 6. Juli sowie die Widerst\u00e4nde, denen die Christen vor Ort ausgesetzt waren.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Schwarze Fahnen im ganzen Dorf<\/h3>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend des Gottesdienstes am 6. Juli waren etwa 250 Dorfbewohner zusammen mit f\u00fcnf M\u00f6nchen vor Pastor Sumirans Haus aufmarschiert, um gegen die Veranstaltungen der Christen zu protestieren. \u201eStoppt sofort den Gottesdienst!\u201c, so ihre lautstarke Forderung. Vor Ort waren bereits Polizeibeamte, um einen Gewaltausbruch zu verhindern. \u201eAlle Gesch\u00e4fte im Dorf waren geschlossen. \u00dcberall hingen schwarze Fahnen als Symbol der Opposition\u201c, beschreibt der Pastor die herrschende Stimmung. Nach etwa zwei Stunden des Protests gelang es der Polizei, die Menge zu zerstreuen, allerdings nur unter einer Bedingung: dass der Gottesdienst aufh\u00f6rt. Der Pastor wurde von den Justizbeamten angewiesen, alle religi\u00f6sen Aktivit\u00e4ten so lange einzustellen, bis er eine Genehmigung eingeholt habe.<\/p>\n\n\n\n<p>Bis zu diesem Tag hatte er \u00fcber acht Monate lang heimlich Gottesdienste in seinem Haus abgehalten, ohne dass sich in seiner Nachbarschaft jemand daran gesto\u00dfen h\u00e4tte. Einer der Christen war jedoch kurze Zeit vor dem 6. Juli zum Buddhismus konvertiert und hatte anschlie\u00dfend Videos und Fotos von den Gottesdiensten in den sozialen Medien gepostet. Dies hatte viele Dorfbewohner und einige M\u00f6nche aufgeschreckt. \u201eDie Menschen hier sagen stolz, dies sei das einzige Dorf, in dem es schon so lange keine Kirche mehr gibt\u201c, so Pastor Sumiran weiter. \u201eSie werden alles tun, um christliche Aktivit\u00e4ten in diesem Dorf zu verhindern.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Neuer Anfang \u2013 neue Herausforderungen<\/h3>\n\n\n\n<p>Nach einer langen Pause ohne jegliche christliche Aktivit\u00e4ten beschloss der Pastor schlie\u00dflich am 29. August, die Christen zum Gebet zu versammeln. Doch erneut erschienen Polizeibeamte und drohten, das Treffen zu beenden. Am folgenden Sonntag beschloss Pastor Sumiran, an verschiedenen Orten Gottesdienste abzuhalten: in Privath\u00e4usern, am Fluss und an jedem geeigneten Ort, den er finden konnte. Diesmal wurde nicht nur der Gottesdienst unterbrochen, sondern der Pastor wurde auch aufgefordert, sein Gesch\u00e4ft aufzugeben. \u201eChristen d\u00fcrfen in diesem Dorf keine Gesch\u00e4fte machen, schlie\u00dfen Sie den Laden\u201c, hie\u00df es. Ein anderer Dorfbewohner wollte dem Pastor daraufhin sein Ladenlokal vermieten, erhielt jedoch kurz darauf von einem buddhistischen M\u00f6nch die Drohung: \u201eWenn du diesem Pastor deinen Laden \u00fcberl\u00e4sst, werden wir den Laden auseinandernehmen!\u201c Dadurch konnte Sumiran das Angebot nicht nutzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Um die Christen in dem Dorf inmitten all ihrer Herausforderungen zu st\u00e4rken, haben unsere Partner mit ihnen eine Schulung im Umgang mit Verfolgung durchgef\u00fchrt. Pastor Sumiran sagt: \u201eDieses Programm war eine starke geistliche Motivation f\u00fcr mich und sicherlich auch f\u00fcr die anderen. Gott hat unseren Glauben auf ein ganz neues Niveau gebracht.\u201c Inmitten der Bedr\u00e4ngnis halten die Christen an ihrem Glauben fest \u2013 sie brauchen weiterhin unser Gebet.  (Quelle: Open Doors)<\/p>\n\n\n\n<p>*Name ge\u00e4ndert<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In einem streng buddhistischen Dorf m\u00fcssen die Christen mit starken Widerst\u00e4nden umgehen. Am 6. Juli griffen Dorfbewohner und M\u00f6nche in einem streng buddhistischen Dorf die Gemeinde von Pastor Sumiran* an und zwangen ihn, den Gottesdienst in seinem Haus abzubrechen. Bis heute wagen die Christen es nicht, ihre Treffen wieder aufzunehmen. 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