{"id":5664,"date":"2026-08-19T12:45:30","date_gmt":"2026-08-19T10:45:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/?p=5664"},"modified":"2026-08-19T12:45:31","modified_gmt":"2026-08-19T10:45:31","slug":"mindestens-24-tote-bei-angriff","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/mindestens-24-tote-bei-angriff\/","title":{"rendered":"Mindestens 24 Tote bei neuem Angriff im christlich gepr\u00e4gten Plateau State"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mindestens <strong>24 Christen wurden bei einem n\u00e4chtlichen Angriff auf die Ortschaft Bin Mper im Bezirk Kombun im Verwaltungsgebiet Mangu im nigerianischen Bundesstaat Plateau get\u00f6tet<\/strong>. Das Gebiet geh\u00f6rt zum Heimatbezirk von Gouverneur Caleb Mutfwang. Nach Angaben lokaler Gemeindeverantwortlicher kamen Familien am Dienstag zusammen, um die Opfer des Angriffs zu beerdigen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Angriff ereignete sich in den fr\u00fchen Morgenstunden des <strong>Dienstags, 18. August<\/strong>. Die Regierung des Bundesstaates Plateau verurteilte die Tat, best\u00e4tigte den Gewaltausbruch in der Ortschaft und rief die Bev\u00f6lkerung zur Ruhe auf, w\u00e4hrend die Sicherheitsbeh\u00f6rden Ermittlungen aufgenommen haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In einer am Dienstag ver\u00f6ffentlichten Erkl\u00e4rung verurteilte die Informations- und Kommunikationsbeauftragte des Bundesstaates Plateau, <strong>Rt. Hon. Joyce Lohya Ramnap<\/strong>, den Angriff und sprach den betroffenen Bewohnern und Familien ihr Mitgef\u00fchl aus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eDie Regierung des Bundesstaates Plateau verurteilt den gemeldeten Angriff auf die Ortschaft Bin Mper im Bezirk Kombun im Verwaltungsgebiet Mangu, der sich in den fr\u00fchen Morgenstunden des Dienstags, 18. August 2026, ereignet hat\u201c, hei\u00dft es in der Erkl\u00e4rung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gouverneur Mutfwang wies die Sicherheitsbeh\u00f6rden an, die \u00dcberwachung und Patrouillen in Bin Mper, im Bezirk Kombun sowie in anderen besonders gef\u00e4hrdeten Ortschaften im Verwaltungsgebiet Mangu zu verst\u00e4rken.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Angriffe werden immer h\u00e4ufiger<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Jonathan Kyesmang<\/strong>, Pr\u00e4sident der Mwaghavul Youth National Association, erkl\u00e4rte, der j\u00fcngste Angriff sei Teil einer Serie vorangegangener Gewalttaten in der Region.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kyesmang zufolge war zuvor ein junger Mann aus Mangu angegriffen worden und sp\u00e4ter seinen Verletzungen erlegen. Anschlie\u00dfend habe es einen weiteren Angriff gegeben, bei dem H\u00e4user und H\u00fctten niedergebrannt sowie Ernten zerst\u00f6rt worden seien, bevor es schlie\u00dflich zu dem j\u00fcngsten Gewaltausbruch kam.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eWir sind als friedliche Menschen bekannt\u201c, sagte Kyesmang w\u00e4hrend der Beerdigungszeremonie. \u201eUnsere Leute sind im gesamten Verwaltungsgebiet Mangu, im Bundesstaat Plateau, in Nigeria und in Afrika unterwegs gewesen, und wir haben immer friedlich mit Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammengelebt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kyesmang erkl\u00e4rte, dass die Verantwortlichen f\u00fcr die j\u00fcngsten Angriffe <strong>nicht stellvertretend f\u00fcr alle Fulani-Gemeinschaften in Plateau<\/strong> st\u00fcnden. Viele Fulani h\u00e4tten historisch friedlich mit anderen ethnischen Gruppen zusammengelebt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Er \u00e4u\u00dferte zudem den Verdacht, dass die Gewalt mit Versuchen zusammenh\u00e4nge, <strong>angestammtes Land unter Kontrolle zu bringen<\/strong>. Dieser Vorwurf wird von Gemeinschaften, die von den wiederkehrenden Angriffen in Teilen Plateaus betroffen sind, immer wieder erhoben.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Eine ersch\u00f6pfte Kirche<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die j\u00fcngste Gewalttat reiht sich in die anhaltenden terroristischen Angriffe ein, von denen Teile des Bundesstaates Plateau betroffen sind. Landwirtschaftlich gepr\u00e4gte Gemeinschaften erleben dort seit Jahren wiederholt Angriffe, Vertreibungen und die Zerst\u00f6rung ihres Eigentums. (Quelle: ICC)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mindestens 24 Christen wurden bei einem n\u00e4chtlichen Angriff auf die Ortschaft Bin Mper im Bezirk Kombun im Verwaltungsgebiet Mangu im nigerianischen Bundesstaat Plateau get\u00f6tet. Das Gebiet geh\u00f6rt zum Heimatbezirk von Gouverneur Caleb Mutfwang. Nach Angaben lokaler Gemeindeverantwortlicher kamen Familien am Dienstag zusammen, um die Opfer des Angriffs zu beerdigen. 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