{"id":579,"date":"2014-09-29T10:04:20","date_gmt":"2014-09-29T10:04:20","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/christenverfolgung\/anschlag-auf-kath-pfarre-berlin-html\/"},"modified":"2022-12-06T15:33:29","modified_gmt":"2022-12-06T15:33:29","slug":"anschlag-auf-kath-pfarre-berlin-html","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kircheinnot.at\/christenverfolgung\/anschlag-auf-kath-pfarre-berlin-html\/","title":{"rendered":"Anschlag auf kath. Pfarre in Berlin"},"content":{"rendered":"<p>Nach dem linksextremistischen Anschlag auf die katholische Pfarrei Herz Jesu in Berlin am vergangenen Freitag fordert das katholische Hilfswerk \u201eKirche in Not\u201c die deutsche Politik zu einem deutlichen Zeichen gegen jede politisch oder religi\u00f6s motivierte Gewalt auf. Das Geb\u00e4ude der Pfarrei war von radikalen Gegnern des \u201eMarsch f\u00fcr das Leben\u201c angegriffen worden. Die Fassade wurde verschmiert, eine Scheibe wurde eingeschlagen und Farbbeutel in die R\u00e4ume geworfen. Es entstand hoher Sachschaden. Im besch\u00e4digten Pfarrhaus hat unter anderem der Bundesverband Lebensrecht e. V. seinen Sitz. Er ist der Veranstalter des \u201eMarsch f\u00fcr das Leben\u201c. <\/p>\n<p>Ein derart von blindem Hass motivierter Angriff auf eine religi\u00f6se Einrichtung verlange eine klare Reaktion der gew\u00e4hlten Volksvertreter, forderte \u201eKirche-in-Not\u201c-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Karin Maria Fenbert. \u201eDass der f\u00e4llige Aufschrei der Politik bisher ausblieb, zeigt eine gewisse Heuchelei, wenn einerseits gro\u00dfe Betroffenheit \u00fcber Christenverfolgung im Nahen Osten gezeigt wird, es aber egal zu sein scheint, wie man mit Christen und was ihnen heilig ist, mittlerweile bei uns umgeht. Was n\u00fctzt Solidarit\u00e4t mit dem Nasrani-Zeichen, wenn ich \u00fcber eine Kirchensch\u00e4ndung um die Ecke hinwegsehe?\u201c Es m\u00fcsse aufh\u00f6ren, dass man auf dem, was Christen heilig ist, herumtreten k\u00f6nne, so Fenbert. <\/p>\n<p>Bei der Bewertung von Gewalttaten werde offensichtlich mit zweierlei Ma\u00df gemessen. \u201eWelchen Aufschrei h\u00e4tte es wohl gegeben, wenn eine Moschee oder eine Synagoge betroffen gewesen w\u00e4re! Wird dieser Anschlag von Politik und Medien etwa deshalb ignoriert, weil er \u201anur\u2018 einer christlichen Einrichtung und \u201anur\u2018 Menschen mit Ansichten abseits der von den Medien bevorzugten Meinung gegolten hat?\u201c Dies zeuge ihrer Einsch\u00e4tzung nach von einem mehr als bedenklichen Rechts- und Demokratieverst\u00e4ndnis, erkl\u00e4rte Fenbert. <\/p>\n<p>Sie erwarte nun \u201eZeichen der Solidarit\u00e4t\u201c mit der betroffenen Pfarrei quer durch alle politischen Lager. Wer eine solche Tat aus politischem Kalk\u00fcl totschweige oder gar begr\u00fc\u00dfe, legitimiere auf lange Sicht jede erdenkliche Gewalttat gegen Andersdenkende. \u201eDas k\u00f6nnen wir aus unserer langj\u00e4hrigen Erfahrung mit Konflikten weltweit nicht hinnehmen und fordern daher ein Zeichen der Emp\u00f6rung und der Solidarit\u00e4t\u201c, sagte Fenbert. \u201eJemand muss aufstehen und sagen: Stopp! Bis hierher und nicht weiter!\u201c (Foto:&nbsp;<span>Thomas Wolf,&nbsp;<\/span>www.foto-tw.de)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach dem linksextremistischen Anschlag auf die katholische Pfarrei Herz Jesu in Berlin am vergangenen Freitag fordert das katholische Hilfswerk \u201eKirche in Not\u201c die deutsche Politik zu einem deutlichen Zeichen gegen jede politisch oder religi\u00f6s motivierte Gewalt auf. Das Geb\u00e4ude der Pfarrei war von radikalen Gegnern des \u201eMarsch f\u00fcr das Leben\u201c angegriffen worden. 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